TEST: Blu-ray-Player Samsung BD-P2500 - First Class-Bildqualität dank HQV-Chip ?

18.11.2008 (cr)

Laufwerk (Abspielbare Formate, Einlesezeiten)

Laufwerk

Der BD-P2500 nimmt folgende Formate und Disc-Typen entgegen:

  • BD-ROM
  • BD-RE/BD-R
  • BD-Profile BD 1.1 und BD-Live (nach Update)
  • DVD-Video
  • Audio-CD
  • CD-R/RW. Samsung empfiehlt die Verwendung von 700 MB-Rohlingen
  • DVD-R
  • DVD-RW
  • AVCHD
  • Nach Update auf die neueste Firmware werden auch DivX-Discs gelesen und wiedergegeben

Der BD-P2500 nimmt folgende Formate und Disc-Typen nicht entgegen:

  • HD DVD
  • DVD-ROM
  • DVD+RW
  • DVD-RAM
  • CVD
  • DVD+R
  • CDV
  • CD-I
  • Bei CDGs nur Tonwiedergabe
  • CD-RWs und DVD-R/RWs mit avi, mpg, mov, wma, jpeg oder mp3 Dateien können nicht wiedergegeben werden.

Fazit: Keine überragende Leistung. Dass weder jpeg, noch mp3 oder wma-Dateien eingelesen werden können, macht den BD-P2500 für Multimedia-Liebhaber wenig interessant. 

Einlesezeiten:

  • Blu-ray Fluch der Karibik:  1. Einleseversuch - Absturz. 2. Einlesversuch: 49 Sekunden Sekunden bis zum ersten Menü
  • Blu-ray Stirb Langsam 4.0: 46 Sekunden bis zum Fox-Logo
  • Blu-ray Casino Royale: 35 Sekunden bis zum Sony-Logo
  • DVD Star Wars Episode IV: 28  Sekunden bis zur "Warning" Angabe
  • DVD Star Wars Episode III: 20 Sekunden bis zur "Warning" Angabe
  • DVD Sahara: 24 Sekunden

Vergleichswerte BD-P1500:

  • Blu-ray Fluch der Karibik: 30 Sekunden bis zum ersten Menü
  • Blu-ray Stirb Langsam 4.0: 45 Sekunden bis zum Fox-Logo
  • Blu-ray Casino Royale: 40 Sekunden bis zum Sony-Logo
  • DVD Star Wars Episode IV:  25 Sekunden bis zur "Warning" Angabe
  • DVD Star Wars Episode III: 25 Sekunden bis zur "Warning" Angabe
  • DVD Sahara: 20 Sekunden

Vergleichswerte Panasonic DMP-BD50:

  • Casino Royale Blu-ray: 36 Sekunden bis zum Erscheinen des Sony Logos
  • Fluch der Karibik Blu-ray: 45 Sekunden bis zum Erscheinen des 1. Menüs
  • Stirb Langsam 4.0 Blu-ray: 45 Sekunden bis zum ersten Bild
  • Star Episode 3 DVD: 20 Sekunden (bis zur "Warning"-Angabe)
  • Star Wars Episode 4 DVD: 22 Sekunden (bis zur "Warning"-Angabe)
  • Sahara DVD:  18 Sekunden

Vergleichswerte Sony BDP-S550:

  • Blu-ray Fluch der Karibik: 35 Sekunden bis zum ersten Menü
  • Blu-ray Stirb Langsam 4.0: 35 Sekunden bis zum Fox-Logo
  • Blu-ray Casino Royale: 25 Sekunden bis zum Sony-Logo
  • DVD Star Wars Episode IV: 22 Sekunden bis zur "Warning" Angabe
  • DVD Star Wars Episode III: 20 Sekunden bis zur "Warning" Angabe
  • DVD Sahara:15 Sekunden

Der Samsung BD-P2500 liest relativ langsam ein - das Ergebnis ist gerade noch akzeptabel. Minuspunkt: 1 Absturz beim 1. Einleseversuch von "Fluch der Karibik". Gesamtnote: Ausreichend - Befriedigend  

Geräuschentwicklung Laufwerk/Gesamtgerät

Lüfter

Beim Einlesevorgang macht der BD-P2500 zwar gut hörbare, aber nicht zu dominante Geräusche. Zugriff auf die Menüs und Laden neuer Inhalte geht relativ leise vonstatten. Im Spielbetrieb verhält sich das Laufwerk sehr leise. Etwas zu hören ist jedoch der rückwärtig untergebrachte Lüfter, der aber recht gleichmäßig läuft. Gesamtnote: Sehr gut. 

Bedienung

Typische Samsung-Fernbedienung, die elementaren Bedienelemente sind gut erreichbar

Display

Bedienelemente am Gerät, beleuchtet für sicheres Auffinden auch in der Dunkelheit

Die mitgelieferte Fernbedienung ist mit den Versionen, die anderen Samsung Blu-ray-Playern beilagen, weitgehend identisch. Der Bedienkomfort ist etwas eingeschränkt, da der IR-Controller zwar übersichtlich gehalten ist, der leicht schwammige Tastendruckpunkt und die nicht allzu große Reichweite fallen allerdings etwas negativ auf. Das Gerätedisplay löst gut auf und lässt sich aus normalen Distanzen ordentlich abzulesen. Nur ist der Informationsgehalt zu gering. Die Menüs sind optisch schlicht gehalten, geben aber wenig Rätsel auf. Am Gerät selber steht eine zusammen gefasste Bedieneinheit für verschiedene Grundfunktionen zur Verfügung, die einfach im Handling ist. Gesamtnote Bedienung in Relation zur Preisklasse: Gut - sehr gut. 

Testequipment
Bildqualität Blu-ray-Disc, Signalausgabe 1.080p/24 Hz

Blu-ray "Fluch der Karibik 1": Schon gleich zu Beginn setzt der BD-P2500 Zeichen: Das Bild ist nochmals schärfer als beim Samsung BD-P1500 und auch schärfer als beim Sony BDP-S550 - ohne, dass sich störende Überschärfungseffekte wie Doppelkonturen ins Bild mischen. Besonders zu loben ist der effektiv arbeitende Schärferegler, er hat zwar nur drei Stufen, schafft es aber, in der "Mittel"-Stellung das Bild noch schärfer und plastischer erscheinen zu lassen. Zu sehen ist das enorme Können des Samsung an der Gallionsfigur und an der Holzmaserung der Schiffsrumpf-Beplankung. Auch die Gebrauchsspuren der Segel sind sehr schön und klar dargestellt. Das Segelschiff taucht mit fließender Bewegung aus dem Nebel aus, dieser sieht sehr realistisch aus. Das kleine Mädchen oben an der Reling ist schon aus gewisser Distanz sehr detailliert erkennbar: Der aufwändig gemusterte Stoff des Kleides, der weiße Kragen - alles erscheint beinahe wie greifbar. Die Pfosten, die das Mädchen umgeben, sind scharf und fein strukturiert. Im folgenden Kapitel nimmt Jack Sparrow Kurs auf Port Royal. Hierbei fällt auf, dass die Farbgebung des BD-P2500 genauso wie die des BD-P1500 relativ kräftig ist. Der Sony BDP-S550 bringt eine authentischere Farbgebung mit minimal geringerer Sättigung mit. DerPanasonic DMP-BD50 hat einen ebenfalls leicht kräftigen Einschlag, stellt aber minimal wärmer dar als der BD-P2500. Als Meister der neutralen Farbgebung entpuppt sich das teuerste Modell in diesem Feld: Der Pioneer BDP-LX71 gibt Farben absolut neutral und klar wieder. Interessant wird diese Beobachtung, wenn wir den nagelneuen Pioneer BDP-LX51 ins Spiel bringen. Dieser ist optisch und verarbeitungstechnisch einfacher gehalten als der BDP-LX71, aber in Bezug auf die Technik identisch und für lediglich 499 EUR erhältlich. Beide Pioneers weisen auch eine enorme Bildschärfe auf, wobei hier der ND-P2500 beinahe gleich ziehen kann. 

Die Wellenbewegung des Wassers wird vom Samsung realistisch wiedergegeben, Details der Wasseroberfläche kommen deutlich zur Geltung. Als Sparrow die Felsen mit den davor aufgehängten Piraten passiert, wird das exzellente Durchzeichnungsvermögen des Samsung deutlich - hier muss er sich nur dem Pioneer BDP-LX71 knapp geschlagen geben, was aber nur der sehr aufmerksame und vor allem erfahrene Beobachter bemerken dürfte. Auch anspruchsvolle Anwender, die Wert auf ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis legen, sind, das garantieren wir, vom BD-P2500 sehr angetan: Kleine Einzelheiten an der Zeichnung der Felsen gibt er gekonnt wieder, der Schaum der Wellen sieht genauso aus, als stünde man fast selbst im Wasser. Das Buschwerk hinter den Piraten ist sehr gut durchzeichnet, die in der Mitte hinter dem bewachsenen Berg durchkommende Wolke hebt sich sehr gut von den grünen Bäumen ab, dies beweist, wie gut der Samsung verschiedene visuelle Ebenen räumlich voneinander trennen kann. Links im Ausläufer des Felsens sind selbst die sehr kleinen Steine noch gut zu erkennen. Als Sparrow die Gehängten passiert, bleibt jedes Detail im Bildhintergrund stabil, was für eine korrekte 1.080p/24 Hz-Signalausgabe spricht. 

Kurz darauf läuft Sparrow in Port Royal ein. Hier wird rechts im Bild ein Segelschiff sichtbar, auf dem gerade Auf- und Abladeaktivitäten statt finden. Bei Laufzeit 09:46 ist es groß im Bild. Auffällig ist hier, dass die Gebrauchsspuren der Holzplanken des Schiffes ungemein echt wirken, auch, dass einige Latten sich ein Stück verschoben haben, bringt der Samsung-Player klar zum Ausdruck. Wie gut verschiedene visuelle Ebenen auseinander gehalten werden, zeigt sich hier sehr schön, denn die Tiefenstaffelung ist exzellent. Bei Laufzeit 10:10 schreitet Sparrow über den Holzlandungssteg, der BD-P2500 zeigt rechts nahezu jedes Detail der Wasseroberfläche und links sehr gut die Struktur des Strohkorbs. Links die Häuser im Hintergrund sind hervorragend detailliert, sogar die einzelnen Dachziegel sind sichtbar. Bei Laufzeit 10:28 ist das "Port Royal/Bill Of Entry"-Buch für die Entrichtung der Hafengebühr Format füllend sichtbar. Die auf dem Buch liegenden Münzen heben sich plastisch vom Papier des Buches ab, ein erneuter Beweis für die Detaillierungsfähigkeiten des BD-P2500. Bei Laufzeit 10:43 ist im Kameraschwenk mit sehr flüssiger Bewegungswiedergabe nahezu jede Einzelheit am Mauerwerk der Festung erkennbar. Auch die Moosspuren arbeitet der Samsung sehr gut heraus. Als dann die Kamera den Hof der Festungsanlage, auf dem eine Zeremonie statt findet, von oben zeigt, fällt der sehr exakt dargestellte Stab der englischen Flagge auf, auch das Schnurwerk, mit dem die Fahne befestigt ist, erscheint scharf und genau. Rechts im Bild ist jeder einzelne Stein der Mauer sehr gut sichtbar. Bei Laufzeit 11:00 sticht die eindrucksvoll wiedergegeben Wolkenformation ins Auge, links im Bild sind alle Einzelheiten des Landungsstegs deutlich sichtbar. Die Wasseroberfläche ist scharf und präzise durchzeichnet. Rechts im Bild die Palme wird hervorragend modelliert, auch die dunklen Bereiche sind praktisch vollständig erkennbar. Gesamtnote Bild Blu-ray in Relation zur Preisklasse: Hervorragend. 

Bildqualität DVD, Signalausgabe 1.080p

DVD "Star Wars Episode III", Signalausgabe 1.080p über HDMI: Auf die Qualitäten bei der Wiedergabe normaler DVDs waren wir wegen dem HQV Videochip besonders gespannt - und wurden nicht enttäuscht: Das legendäre gelbe Laufband zu Beginn der Episode III  wird in satter Farbgebung erfasst, zudem sind sehr viele kleine Sterne im Hintergrund sichtbar. Das De-Interlacing ist überragend, die Schrift läuft absolut ruhig und gleichmäßig über den Bildschirm. Kein Buchstabe franst aus, es sind nur bei zu stark aufgedrehtem Schärferegler Artefakte zu erkennen. Kurz darauf fliegt der Sternzerstörer durchs Bild - und erneut begeistert der BD-P2500: Das gigantische Raumschiff gleitet sicher und souverän durch die Weltraumschlacht über Coruscant, kein Flimmern, kein Ruckeln und kein Zittern ist sichtbar. Das ist für die Preisliga des Samsung Extraklasse, ohne Probleme wird das Niveau eines Denon DVD-2930 DVD-Players erreicht - selten bei Blu-ray-Playern. 

Die enorme Bildtiefe begeistert auch, unter dem Sternzerstörer ist die Planetenoberfläche sehr gut erkennbar. Am Raumschiff selber zeigt die herausragende Detaillierung das Können des Scalers auf. Die Flügel und die Aufbauten sind detailreich sichtbar, die überragende Gesamtbildschärfe ist ebenfalls hervorzuheben. Als bei Laufzeit 02:07 die Raumjäger von Obi Wan und Anakin das Heck des Sternzerstörers passieren, kommt es weder zu Unschärfen noch zu Nachzieheffekten. Die beiden verschieden schnellen Bewegungen - langsam gleitend der Zerstörer, pfeilschnell fliegend die Jäger - lassen den BD-P2500 auch nicht für den Bruchteil einer Sekunde aus dem Tritt kommen. Seine Souveränität ist für diese Preisklasse beispielhaft. Bei Laufzeit 02:24 kippen die beiden Jäger nach unten ins Schlachtgetümmel ab. Das Scalierungskönnen zeigt sich an der sehr guten Detaillierung auch der weiter unten befindlichen Raumstationen und Sternzerstörer. Die Kommandobrücke des Raumschiffs, die nach links hinten aus dem Bild gleitet, erscheint wie greifbar, die Detaillierung, die der BD-P2500 hier bietet, setzt neue Klassen-Maßstäbe. Da muss man schon Luxusplayer wie den Denon DVD-2500BT hernehmen, um noch eine sichtbare Leistungssteigerung zu erhalten. Selbst der Pioneer BDP-LX71 liegt nicht wesentlich über dem hervorragenden Level des Samsung BD-P2500. Der BD-P1500 wird deutlich auf Distanz gehalten, sein DVD-Bild ist fader, weniger scharf, zeigt weniger Details und differenziert visuelle Ebenen nicht so gut auseinander. Gesamnote Bild DVD im Verhältnis zur Preisklasse: Hervorragend.

Ton
  • Eingebauter Decoder, Blu-ray "Stirb Langsam 4.0", Tonspur englisch DTS-HD Master Audio: Der Samsung zeigt nicht an, dass sein Decoder, wie von Samsung aufgeführt, DTS-HD Master Audio decodiert und über den analogen Mehrkanalausgang an den AV-Receiver weiterleitet. Ganz gleich, ob die normale DTS-Tonspur oder die DTS-HD Tonspur auf der Blu-ray angewählt wurde: der BD-P2500 zeigt immer nur "Mehrkanal" im Informations-Menü an. Der Klang des internen Decoders ist gar nicht schlecht, natürlich kann nicht der Nachdruck, die Detaillierung und die Klarheit erwartet werden, die ein hochwertiger AV-Receiver wie der Pioneer VSX-LX51 bietet, erwartet werden, aber man kann mit der Räumlichkeit, der Effektwiedergabe und der Trennung von Music Score, Stimmen und Effekten vollauf zufrieden sein. 
  • Digitalton über HDMI, Blu-ray "Stirb Langsam 4.0", Tonspur englisch DTS-HD Master Audio: Klar, facettenreich und brillant erzielt der BD-P2500 für seine Preisliga exzellente Ergebnisse, Ganz gleich, ob kleine Effekte im Hintergrund oder vokale Details - der BD-P2500 arbeitet alles präzise heraus. Sehr zu loben sind auch Wucht und Struktur im Bassbereich.
  • Digitalton Zweikanal-Stereo über HDMI: Erneut eine Spitzenleistung, die uns verwundert: Die Paul Potts-Interpretation von "Nessun Dorma" klingt brillant, klar und stellt vokale Details sehr gut heraus. Grob- wie auch feindynamisch erzielt der BD-P2500 für seine Preisklasse ohne Einschränkung erstklassige Leistungen. 
  • Analogton Zweikanal-Stereo über Cinch: Samsung macht hörbare Fortschritte - auch wenn die analoge Signalausgabe über Stereo-Cinch nicht mehr wirklich wichtig ist, so ist doch erfreulich, dass sich der BD-P2500 bei "Nessun Dorma" in der Interpretation von Paul Potts überraschend klar klingt. Im vergleich zur digitalen Signalausgabe über HDMI wirkt die Stimme zwar leicht zurückversetzt und entwickelt nicht so viel unmittelbare Präsenz, der gut durchgezeichnete Hochtonbereich, die sich fließend anschließenden Mitten und der präzise, gleichzeitig relativ kräftige Bass überraschten uns sehr positiv. 
  • Gesamt-Fazit: Respekt - der BD-P2500 beeindruckt auch akustisch und heimst wiederum eine Spitzen-Note ein. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Hervorragend. 
Fazit

Echter "Leistungsträger" Der BD-P2500

Der BD-P2500 setzt aus visueller Sicht neue Maßstäbe bei den Blu-ray-Spielern bürgerlicher Preisklassen bis rund 500 EUR (UVP). Sein Blu-ray-Bild ist enorm stabil, extrem scharf, fein detailliert und mit einem tiefen, satten Schwarz versehen. Mit seiner brillanten, feinfühligen und präzisen 1.080p-Wiedergabe von DVDs aber setzt er einen Akzent, der der Konkurrenz große Sorgen bereiten dürfte: Das Bild steht solide wie eine Burg, das De-Interlacing ermöglicht flüssige, pixelfreie sowie scharfe Bewegungsabläufe, und der Scaler erzeugt eine enorme Bildschärfe und Detailtreue, ohne durch Rauschen negativ auf sich aufmerksam zu machen. Das ist summa summarum die beste Leistung, die wir bislang bei einem so günstigen Blu-ray-Spieler gesehen haben. Die hervorragenden akustischen Eigenschaften stellen einen weiteren Pluspunkt dar - ganz gleich, welche Art der Signalausgabe gefragt ist, der ausgewogene BD-P2500 gibt sich nirgendwo eine Blöße und verweist auch so manchen reinen DVD-Player der gehobenen Mittelklasse in die Schranken. Bleibt noch die schicke, zeitlose Optik und die einfache Bedienung - bis auf das nicht eben schnelle Laufwerk leistet sich der Samsung keine Schwäche, durch seine vielen Stärken in den wichtigsten Disziplinen wird er sogar zur neuen Preisklassen-Referenz bis 500 EUR. Zieht man in Betracht, dass das Gerät auf dem Markt für Preise deutlich unter der UVP von 439 EUR erhältlich ist, gibt es momentan für den BD-P2500 keine wirkliche Konkurrenz.

Mit erstklassigem Bild und überragendem Ton enteilt der BD-P2500 den Kontrahenten und setzt neue Klassenmaßstäbe

Blu-ray Bildwiedergabegeräte obere Mittelklasse
Test 18. November 2008
Preis-/Leistungsverhältnis

+ Blu-ray-Wiedergabe auf Oberklasse-Niveau
+ Überragende DVD-Wiedergabe mit erstklassigem Scaling und De-Interlacing
+ Hervorragender Digitalton
+ Überraschend klarer Analogton
+ Schicke Optik
+ Routinierte Verarbeitung
+ Einfache Bedienung

- Laufwerk könnte schneller sein
- Sehr karg ausgestatteter Video-EQ 

Technische Daten
  • Wiedergabeformate 
    BD-ROM ja 
    BD-Java ja 
    BD Profil 1.1 ja 
    Mit Update BD Live
    Mit Update DivX
    DVD-RAM / -ROM ja 
    DVD Medien DVD-R / DVD-RW 
    DVD-Video ja, AVCHD 
    VC-1 ja 
    H.264 ja 
    MPEG2 ja 
    Audio CD 

  • Decoder 
    Dolby Digital Dolby Digital 5.1, Dolby Digital Plus, Dolby TruHD 
    DTS DTS 5.1, DTS-HD 

  • Audio-Formate 
    Dolby Digital Plus ja 
    Dolby TrueHD ja 

  • Ausgabeformate 
    BD-Wiedergabe HDMI™ 1080p, 1080i, 720p 
    DVD-Wiedergabe HDMI™ 1080p, 1080i, 720p, 576p, 480p 
    BD-Wiedergabe Component 1080i, 720p 
    DVD-Wiedergabe Component 576p, 576i , 480p, 480i 
    DVD-Wiedergabe Video 576i , 480i 

  • Anschlüsse 
    USB® 2.0 ja 
    Komponenten-Ausgang ja 
    Composite Ausgang ja 
    HDMI™-Ausgang ja 
    Audio Out , Analoger 7.1-Kanal Audio-Ausgang 
    Digitalausgang koaxial / optisch 
    Stereo-Ausgang (L / R) ja 
    Ethernet-Anschluss ja 

  • Allgemeine Spezifikationen 
    Anynet+ (HDMI™-CEC) ja 
    HD Untertitel ja 
    Bild-in-Bild-Funktion (PiP) ja 
    Macrovision 7.0 ja 
    HQV Bildtechnologie ja 

  • Lieferumfang 
    Fernbedienung ja (IR) 
    Batterie ja 
    AV-Kabel ja 
    Bedienungsanleitung ja 

  • Maße und Gewicht 
    Maße Gehäuse (H x B x T) 59 x 430 x 271 mm 
    Nettogewicht 2,9 kg 

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Test: Carsten Rampacher
18. November 2008

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