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 HARDWARE-TESTS

TEST: Philips Full-HD-LCD Essence 42PES0001D/10

02.12.2008 (cr)

USB-Stick-Funktion

Thumbnail-Anzeige

MP3-Wiedergabe mit Detail-Anzeige zu Titeln

Nach dem Andocken unseres 4 BG Sony MicroVault-USB-Sticks dauert es nur wenige Sekunden, bis der Stick korrekt erkannt wurde. Unterteilt ist das Menü in Picture, Music und Video. Das Laden von jpeg-Bildern geht auch bei großen Bilddateien (2,35 MB) schnell vonstatten. Die Bildqualität ist exzellent, eine hohe Schärfe wird mit enormer Farbtreue und einem tadellosen Kontrast kombiniert. Die Funktionalitäten, die angeboten werden, sind praxisgerecht. Es können Text-Details (Bildname etc) angezeigt werden, und das Bild kann in 45 Grad-Schritten gedreht. Verschiedene Übergänge sind zwischen den einzelnen Bildern möglich: Kein, Rechts oder links ausblenden, Oben oder unten ausblenden, Box ein, Box aus (Objekt wird in einer Box ein- oder ausgeblendet). Auf Wunsch können Thumbnails zur besseren Bildübersicht dargestellt werden. Mit der „Back“ Taste auf der Fernbedienung kommt man wieder in die Grundebene zurück und kann wieder zwischen Picture, Music und Video wählen. Es ist auch möglich, parallel zur Diashow die MP3-Wiedergabe zu starten. Dazu geht man wie folgt vor:

1. Auf den Ordner "Musik" gehen
2. In das Verzeichnis gehen, in dem die wiederzugebenden MP3-Dateien abgespeichert sind
3. Starten der Wiedergabe der gewünschten MP3-Datei 
4. Anwahl des Ordners "Bilder" --> Die Musik wird weiter abgespielt
5. In das gewünschte Bild Verzeichnis gehen
6. Beginnen der Dia-Show

MP3-Titel werden  artefaktefrei präsentiert. Die Funktionen: 1 x Abspielen, Wiederholen oder Shuffle (Zufallswiedergabe) stehen zur Verfügung. Alle relevanten Informationen (ID3-Tags) werden, sofern beim Titel verfügbar, bei Anwahl von „mehr Details“ dargestellt. Fazit: Praxisgerechte Funktionen, hohe Betriebssicherheit – der Essence verdient sich Top-Zensuren. Gesamtnote: Ausgezeichnet. 

Testequipment
Bild

Video-EQ, getestet mit der Burosch Display Test Suite mit Testsequenzen in 1.080p/24 Hz, über HDMI zugeführt:

Werksseitig vorprogrammierte Bildfelder (alle Bildfelder können mittels des Video EQs individuell angepasst und abgeändert werden)

Verschiedene voreinstellte Bildfelder

Hervorragender Kontrast

  • Standard: Ein sehr ausgewogenes Bild ohne störende Farbstiche wird im Modus Standard erreicht. Bei der RGB 256 Steps Grautreppe sind alle einzelnen Stufen sauber auseinander differenziert. Die Abstufungen zwischen den einzelnen Steps erscheinen gleichmäßig. Das Weiß wirkt strahlend, aber nicht übertrieben. Das Schwarz erscheint tief und satt, beinahe schon wie bei einem LED Backlight-Flatscreen. Die kontrastierenden Quadrate innerhalb der einzelnen Treppenstufen werden sowohl im hellsten als auch im dunkelsten Step beinahe alle herausgearbeitet. Die Bildhelligkeit wirkt homogen und stimmig für den Einsatz unter normalen Lichtverhältnissen. Das Bild ist ausgesprochen. Die Trennlinien zwischen den Stufen sind akkurat gezogen, es finden sich keine Doppelkonturen. Die Einstellwerte (Kontrast 80, Helligkeit 50, Farbe 55, Schärfe 5) sind ausgewogen und beinahe uneingeschränkt „alltagstauglich“. Allerdings ist es für einige Anwendungen ratsam, die Schärfe von 5 auf 4 zu reduzieren, ansonsten finden sich Doppelkonturen. Aufpassen, dass im Perfect Pixel HD-Untermenü „erweiterte Schärfe“ auf Aus steht – ansonsten ist keine exakte Regelung möglich).
  • Film: Dieser Modus ist geeignet für das Betrachten von Kinofilmen. Daher wird auf eine hohe Augenfreundlichkeit auch bei längerem Zuschauen Wert gelegt. Interessanterweise sind Helligkeit, Kontrast und Farbe im Vergleich zum Standardmodus identisch. Somit ist nach wie vor ein exzellenter Kontrast mit feiner Durchzeichnung auch dunkler Bildbereiche garantiert. Die Schärfe jedoch wurde sichtbar von 5 auf 2 reduziert. Die Farbtemperatur ist nun warm. 
  • Energiesparmodus: Der Kontrast wird von 80 auf 75 heruntergeregelt. Helligkeit und Farbe bleiben unverändert. Die Schärfe liegt bei 5. Der Bildeindruck ist sehr ähnlich wie bei Standard, der Kontrast erscheint nur minimal schwächer. 
  • Spiele-Modus: Der Kontrast wird deutlich sichtbar von 80 auf 90 hochgezogen. Die Helligkeit bleibt unverändert bei 50. Für einen intensiven und lebhaften Eindruck werden die Farben von 55 auf 60 hoch geregelt. Als Farbtemperatur ist ab Werk „kalt“ programmiert. Wir schlagen einen Wechsel nach „normal“ vor, da die Kombination aus kalter (hoher) Farbtemperatur und kräftiger Farbgebung auf Dauer etwas auf die Augen geht. 
  • Lebendig-Betriebsart: Mit enorm aufgezogenem Kontrast (maximal) und extremer Schärfe ist diese Betriebsart kaum alltagstauglich. 

Weitere Parameter des Video-EQ, Grundparameter:

• Kontrast regelbar von 0 bis 100, präzise Rasterung, klar erkennbare Ergebnisse
• Helligkeit, ebenfalls von 0 bis 100 einstellbar, gute Abstufung
• Farbe: Fein zu dosieren zwischen 0 und 100
• Tint/NTSC-Farbton, nur bei NTSC-Material anzuwählen
• Schärfe: Regelbar von 0 bis 1. Sinn macht ein Regelbereich zwischen 2 und 6. 
• Rauschunterdrückung; regelbar ist Aus/Minimum/Mittel/Maximum. Empfehlenswert ist „Minimum“ oder „Mittel“, in diesen Einstellungen werden kleine (Minimum) oder auch besser sichtbar (Mittel) Rauschmuster gut abgeschwächt, ohne dass deutliche Nachzieheffekte oder Unschärfen entstehen. 
• Farbweiß: Normal (ausgewogene Farbtemperatur, passt für beinahe alle Anwendungen), Warm, Kalt, Personalisiert (unter Personalisiert kann man, wenn man z.B. den Screen mit Colour Facts kalibriert, den Weißpunkt individuell festlegen)

Untermenü „Perfect Pixel HD“

Einstelloptionen im Perfect Pixel-Submenü

• HD Natural Motion (für eine flüssigere Bewegungsdarstellung, schaltbar in den Stufen Aus, Minimum, Maximum)
• 100 Hz Clear LCD (hier wird ein flüssigeres Bild z.B. bei TV-Übertragungen erreicht, in dem jedes Bild kürzer auf dem Bildschirm verweilt. Dies sorgt für flüssigere Bewegungsabläufe und ein klareres Bild)
• Erweiterte Schärfe aus/ein: Hier ist die Aus-Einstellung sinnvoller, denn dann kann man besser mittels des Schärfereglers aus dem Video-EQ dosieren. 
• Dynamic Contrast: Die vierstufige dynamische Kontrastregelung steuert den Kontrast abhängig vom Bildinhalt (Aus/Minimum/Mittel/Maximum).
• Dynamische Hintergrundbeleuchtung: Hilft, ein bezüglich der Helligkeit stimmiges Bild zu erzielen. Man kann diese Schaltung entweder deaktivieren oder aber zwischen „Optimale Leistung“ und „Optimales Bild“ wählen. 
• MPEG-Artefakte-Unterdrückung, ein oder aus
• Farboptimierung (Aus/Niedrig/Mittel/Maximum), regelt im Detail die Farbdarstellung

Weiter geht es im Obermenü mit folgenden Parametern:

• Active Control ein/aus, hier werden bei Aktivierung alle eingehenden Signale komplett automatisch optimiert
• Bildformat: Nicht skaliert (korrekt bei nativer Einspeisung eines Full HD-Signals), Breitbild, Zoom 16:9/14:9, 4:3, Super Zoom, Auto-Format
• Automatischer Format-Modus: Sichtbarer Bereich max./Auto Zoom

Fazit: Ein praxisgerechter, sinnvoll ausgestatteter Video-EQ mit sehr guter Wirkung. Gesamtnote: Ausgezeichnet - hervorragend. 

Testbilder 1.080p/24 Hz, Bildfeld „Standard“

• Faces: Sehr klare und neutrale farbliche Darstellung. Das türkise Top der blonden Lady erscheint somit sehr authentisch. Der Kreuz-Anhänger an ihrer Kette wird detailliert erfasst. Die Konturen wirken auch im Detail sauber. Der Schärferegler sollte im Idealfall mit 2 oder 3 aufgezogen sein. Mehr Schärfe bringt nur Disharmonie ins Bild. Das Weiß erscheint brillant, ohne zu überstrahlen. Der ausgezeichnete Kontrast zeigt sich am präzise durchgezeichneten Haaransatz der braunhaarigen Lady. Der Glanz in den Augen beider Frauen sieht realistisch aus.
• Lines Squares Letters: Alle Schriften, auch die sehr kleinen, sind klar und deutlich zu erkennen. Nur minimale Ausfransungseffekte sind bei sehr genauem Hinschauen an den einzelnen Buchstaben zu erkennen. Die Muster werden mit leichtem Fehler wiedergegeben, da sie teilweise einen Magenta- und Grünstich aufweisen. 
• Running Letters in verschiedenen Geschwindigkeiten: Nahezu optimale Wiedergabe der Schriften, die in verschiedenen Geschwindigkeiten und Farben über den Bildschirm laufen. Die Bewegungen sind klar und gleichmäßig, es kommt kaum zu Unschärfen. Nur im Grün-/Magenta-Modus ist Bildflimmern erkennbar. 
• Colour Bars: Satte, klare Farben, sehr authentisch und korrekt gesättigt. 
Fazit Testbilder: Ein fast perfektes Ergebnis, nur ein Farbstich bei „Letters, Squares, Lines“ ist als kleiner Fehler aufzuführen. 

Bildqualität Blu-ray, Fluch der Karibik 1, 1.080p/24 Hz

Beeindruckend – so gut haben wir diese Blu-ray bislang nur selten gesehen! Vor allem die enorme Bildschärfe, kombiniert mit hochklassiger Bildsauberkeit, fasziniert auch den erfahrenen Anwender. Die absolut realistischen, dynamischen Farben und der überragende Kontrast formen ein visuelles Erlebnis auf Premium-Level. Schon gleich zu Beginn des Films lässt der Philips seine Klasse aufblitzen. Das aus dem dichten Nebel auftauchende Segelschiff modelliert er präzise und detailgetreu – das kleine Mädchen am Bug und die Gallionsfigur kommen ebenso gut heraus wie Einzelheiten an der Reling. Die Gebrauchsspuren an den Segeln sind deutlich zu sehen. In den folgenden Sequenzen begeistert der Essence LCD mit enorm feinsinniger Darstellung der Gesichter der Akteure, so erscheinen Sparrows Rastalocken, seine geschminkten Augen und seine Kleidung mit starken Abnutzungserscheinungen ausgesprochen authentisch. Die Wiedergabe der Flora rund um Port Royal ist erstklassig, an Bäumen sind auch aus gewisser Distanz einzelne Blätter auszumachen. Die Festung erscheint mit messerscharfer, plastischer Zeichnung, die auch während Bewegungsabläufen in nahezu vollem Umfang vorhanden bleibt. Das Panel glänzt durch die Abwesenheit von störenden Rauschmustern und begeistert mit exzellenter Reaktionszeit. Dunkle Sequenzen präsentiert der Essence fein durchzeichnet und modelliert z.B. das Gefängnisgebäude, das in der Nacht im Nebel liegt, einwandfrei heraus. Im Inneren des Gefängnisses liefert der Fernseher eine eindrucksvolle, weil bis ins Detail getreue Wiedergabe des Bodens und des Gitters, hinter dem das Gesicht Sparrows auftaucht. Die einzelnen Hautporen im Gesicht des Piraten-Kapitäns sind tadellos erkennbar. Die Uniformen der Soldaten wirken realitätsgetreu, das Rot darin erscheint nicht, wie manchmal auszumachen, als zu stark gesättigt. Die Goldknöpfe an einigen Uniformen sehen aus, als könnte man sie anfassen, so enorm ist die räumliche Tiefenwirkung. Als Sparrow im 6. Kapteilö bei Laufzeit 42:40 auf dem Stroh liegt, ist jeder Strohalm exakt auszumachen. Am Anfang des siebten Kapitels arbeitet der Essence die Meeresoberfläche präzise heraus, Einzelheiten am Segelschiff sind klar auszumachen. Einzelne Taue oder das Schiffssteuer stellen den Benefit von Full-HD-Signalen in Blu-ray-Qualität bestens heraus. Gesamtnote Bild Blu-ray in Verhältnis zur Preisklasse: Hervorragend – perfekt. 

Qualität des analogen TV-Tuners

Das übliche Problem, dass qualitativ wenig überzeugende analoge SD-TV-Signale auf ein Full-HD-Panel treffen, ist auch beim Philips Essence vorhanden. Allerdings lässt sich das Bildrauschen durch die talentierte Rauschunterdrückung (Stufe „Mittel“) merklich reduzieren. Die Bildschärfe liegt auf einem guten Niveau. Der Kontrast ist tadellos, die Farben erscheinen nicht so übersättigt wie bei vielen uns bekannten TV-Tunern. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse und Gerätekategorie: Sehr gut – ausgezeichnet.

Eignung zum Gamen

  • PES Pro Evulotion Soccer 2009: Das Spiel wirkt auf dem Essence sehr plastisch. Die einzelnen Spieler erscheinen sehr echt, auch schnelle Spielzüge werden ohne Nachzieheffekte und mit flüssiger Bewegung wiedergegeben. Der Rasen wird mit scharfer Durchzeichnung wiedergegeben, das Publikum erscheint detailliert. Der Modus „Spiele“ ist prima zum Spielen geeignet, man sollte die Farbtemperatur aber im Menü auf „Normal“ korrigieren. 
  • Need For Speed Carbon: Der Philips 42PES0001D/10 erzielt ein exzellentes Ergebnis, denn das Game läuft flüssig und samtig ab, alles wirkt wie aus einem Guss, was auch Verdienst des reaktionsschnellen Panels ist. Der Asphalt sowie die Gebäude und das Fahrzeug selbst in nahezu allen einprogrammierten Einzelheiten wiedergegeben. 
  • Beobachtungen bei beiden Games: Bedingt durch den sehr hohen Kontrast, erscheinen auch dunkle oder helle Bildteile als sehr fein durchzeichnet.Der sehr gute Schwarzwert und die neutrale Farbwiedergabe sind bereits herausgestellte positive Punkte, die sich auch anhand des Verhaltens bei der Darstellung von NextGen-Konsolengames nachvollziehen lassen. 

Alles in allem ist der Philips mit dieser Performance auch für Gamer, die einen leistungsfähigen und bildschönen Fernseher suchen, eine verlockende Alternative. Gesamtnote Gaming: Hervorragend. 

Upscaling und De-Interlacing, überprüft anhand der Burosch/Rhode&Schwarz-Testbild-DVD Professional und anhand von Star Wars Episode III, Zuspielung eines 576i-Signals zum Testen der eingebauten De-Interlacing- und Scaling-Mimik des Philips

• Testbild „Pendulum“: Ruhige, sichere Bewegung des Pendels. Die Linie, über die das Pendel gleitet, bleibt scharf und ohne Flimmern stehen. Die Nachzieheffekte, bei vielen Konkurrenten deutlich vertreten, halten sich in engen Grenzen. Nur ein leichtes „Ausbluten“ der Farben im Pendel ist zu beobachten.
• Writing Test in verschiedenen Geschwindigkeiten: Einwandfreie Leistung, die Schriften gleiten gleichmäßig und scharf über den Bildschirm
• Star Wars Episode III, Eröffnungssequenz: Die berühmte Laufschrift zu Beginn der Episode läuft in ausgezeichneter Qualität über den Schirm. Eine Gedenksekunde gönnt sich der De-Interlacer, dann arbeitet er korrekt und bietet eine ruckelfreie Wiedergabe. Die Scalingeigenschaften sind ebenfalls überdurchschnittlich, der Essence holt viele Sterne des Star Wars-Universums ans Tageslicht. Der Sternzerstörer, der kurz darauf durchs Bild gleitet, wird mit beinahe ohne Flimmern (auch nicht in Details am Flügel oder an den turmartigen Aufbauten sichtbar) dargestellt. Die feine Zeichnung der Cockpits der Fighter von Obi Wan und Anakin enthüllt das hervorragende Scaling-Können. Auch die Außenhaut der kleinen Raumjäger wird exakt wiedergegeben. Die Gesichter der Protagonisten wirken realistisch, auch Hautporen sind gut auszumachen. Fazit Scaling und De-Interlacing: Der Essence liefert auch in dieser Disziplin eine hervorragende Leistung ab. Für einen Flachbildschirm sind die Scaling- und De-Interlacing-Eigenschaften tadellos. Gesamtnote: Ausgezeichnet – hervorragend. 

Ton 

Tonmenü:
• Entzerrer (Graphic-EQ mit 5 Bändern)
• Lautstärke
• Balance
• Audiosprache
• Dual I-II (bei Mehrsprachen-Übertragung)
• Mono/Stereo
• TV-Lautsprecher
• Raumklang-Modus Stereo oder Virtual Dolby Surround
• Kopfhörerlautstärke
• Automatische Lautstärkeeinstellung ein oder aus
• Programmlautstärke
• Automatischer Raumklang ein/aus

Tonmenü

Der Klang des Philips ist nicht unbedingt die große Stärke des schicken TV-Geräts. Die Sound-Eigenschaften sind nicht schlecht, aber die nahezu völlige Abwesenheit von Bässen lässt die Frage aufkommen, welche Funktion die beiden eingebauten Subwoofer übernehmen. Die etwas zu deutlich hervorgehobenen Mitten sorgen für einen leicht vordergründigen Klangeindruck. Auch mit aktivierter Raumklangfunktion scheint der Sound am Lautsprecher „zu kleben“ und hinterlässt, anstatt zumindest Anflüge von Raumklang zu erzeugen, nur einen leicht blechernen und hohlen akustischen Eindruck. Die Pegelfestigkeit ist durchschnittlich. Gesamtnote in Relation zu Preisklasse und Gerätekategorie: Befriedigend. 

Fazit

Der Philips Essence ist äußerst elegant und enorm bildstark


Der Essence 42PES0001D/10 ist für denjenigen Flatscreen-Kaufinteressenten, der eine im höchsten Maße gelungene Mischung aus Design, reichhaltiger Ausstattung und enormer Videoperformance sucht, eine ausgesprochen gute Wahl. Seine sehr gediegene, minimalistische Formensprache kombinert der Essence mit hoher Material- und Fertigungsqualität. Die mitgelieferte Fernbedienung setzt dieses haptische und optische Erlebnis perfekt fort. Die Ausstattung umfasst nahezu alles, was aktuell nachgefragt ist: Einen hochmodernen Prozessor zur Bildsignalbearbeitung, einen leicht verständlichen und üppig ausstaffierten Video-EQ und eine durchdachte Anschlussbestückung inklusive Netzwerk- und USB-Buchse. Das sehr scharfe, farbechte, plastische und extrem saubere Bild macht den Philips zum Universaltalent: Ganz gleich, ob NextGen-Konsolen-Games oder Blu-ray-Discs, alles wird exzellent dargestellt. Und auch SD-Signale des eingebauten analogen TV-Tuners oder von einer extern zugespielten DVD weisen dank des sorgfältigen De-Interlacings und Scalings eine enorme Qualität auf. Nur die Güte des eingebauten Lautsprechersystems kann mit der visuellen Performance nicht Schritt halten, der bassarme und etwas vordergründige Sound könnte durchaus verbessert werden. 

Visuell hochleistungsfähiger Design-Flachbildschirm mit erstklassigem Finish und opulenter Ausstattung

Flachbildschirme Oberklasse
Test 02. Dezember 2008
Preis-/Leistungsverhältnis


+ Erstklassiges, plastisches und sauberes Bild bei Zuführung von Full-HD-Bildsignalen
+ Durch überdurchschnittlich gutes Upscaling und De-Interlacing sehr guter Bildeindruck bei SD-Signalen
+ Überragender Kontrast und enorme Farbtreue
+ Tadelloser Schwarzwert
+ Hervorragende Verarbeitung
+ Exklusive Optik
+ Reichhaltige Ausstattung

- Nur durchschnittliche akustische Eigenschaften

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Test: Carsten Rampacher
Datum: 02.12.2008

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