TEST: Parasound Halo VE-Kombi C 1/A 51/Multiplayer D 3
10.03.2008 (cr)

Einführung
Wahres Home Theatre bedeutet für enorm anspruchsvolle Anwender nicht nur,
dass ein bildstarker Beamer mit perfekt abgestimmter Leinwand zum Einsatz kommt
und eine optimierte Raumakustik sowie ein belastungsfähiges Lautsprechersystem
für akustisch stimmige Voraussetzungen sorgen. Für den formvollendeten
AV-Genuss sind auch eine extrem
leistungsstarke Vor-/Endstufenkombination und ein sauber aufgebauter Zuspieler
Pflicht.
Selbst die "Königsklasse" der einschlägig bekannten
AV-Großserien-Anbieter, für sich betrachtet schon exzellent, reicht dieser
Zielgruppe nicht aus. Es geht weniger um die allerneuesten Features, sondern
vielmehr um eine weit überdurchschnittlich hochwertige Konstruktion mit
erlesenen Baugruppen und einer Leistungsstärke, die weit jenseits von dem
liegt, was selbst AV-Boliden in die Waagschale werfen können. Heimkino-Fans, die sich
gut auf dem Markt auskennen, denken bei High Performance-Vor-/Endstufenkombinationen
und Zuspielern der absoluten Luxusklasse nicht nur an Audionet, Rotel oder
Classé, sondern auch an den Traditionsanbieter Parasound - hier sticht
besonders die schon optisch traumhaft schöne Halo-Serie hervor. Für einen
umfangreichen Praxistest haben wir uns eine erlesene Kombination in den
Testraum geholt: Die THX Ultra 2-zertifizierte Luxus-Vorstufe C 1 mit LC-Display
und die enorm kräftige Fünfkanal-Endstufe A 51, ebenfalls mit THX Ultra
2-Lizenz sowie den D3 Multiformatplayer für die Wiedergabe von DVDs, DVD-Audio,
SACD und CD. Klar dürfte sein, dass auch die Preisgestaltung dem noblen
Anspruch entspricht - einen Bentley zu fahren, ist auch etwas teureres
Vergnügen, dafür ist man auch noch weitaus exklusiver unterwegs als
Top-Modellen der Großserienproduzenten. Der C 1 Vorverstärker kommt auf einen
Preis von 7.852, 21 EUR, die A 51 Fünfkanal-Endstufe auf 5.948,81 EUR und der D
3 Multiformatplayer auf 2.973,81 EUR. Macht fürs Komplettpaket genau
16.774,83 - dieser Preis ist zugegebenermaßen üppig, andererseits
möchte Parasound auch nicht notorische Berufs-Updater, sondern Kunden
ansprechen, die sehr lange viel Freude an besonders hochwertigen Komponenten
haben möchten. Und dies ist in der heutigen Wegwerf-Gesellschaft ein sehr
lobenswerter Ansatz. Wir sind nun gespannt, zu welchen Leistungen die drei
Parasound-Komponenten imstande sind.
Technik/Ausstattung/Anschlüsse Vorstufe C 1
Die C 1 ist eine THX Ultra 2-zertifizierte Surround-Vorstufe, die als
Highlight und Erkennungszeichen ein 5 Zoll messendes LC-Display auf der
Gerätefront integriert hat. Für die neuen HD-Tonformate ist die C 1 noch nicht
ausgelegt, ansonsten sind alle relevanten Decoder an Bord: THX Surround EX,
Dolby Digital EX, DTS-ES, DTS 96/24, Dolby Pro Logic IIx und als Spezialität
von Parasound 7,5 Kanal Enhanced Surround. Hinzu kommen verschiedene DSP-Modi.

Hochwertiges, metallummanteltes mitgeliefertes Messmikrophon

Langes Kabel zum Mikrophon

Das Kabel wird unten am Mikrophon angeschlossen - durch
Drehen, was für eine hohe Kontaktsicherheit sorgt

Das Mikrophon von oben
Weitere Ausstattungsmerkmale umfassen die wichtige Lip Sync-Funktion für den
Zeitangleich von Ton- und Videosignal sowie eine automatische Einmessung mittels
Mikrofon. Diese ist im Vergleich zu extrem üppig ausstaffierten LS-Einmess- und
Raum-EQ-Systemen der Großserienhersteller eher schlicht gehalten und kümmert
sich um einen automatischen Pegelabgleich und eine automatische Bestimmung der
Distanz des einzelnen Lautsprechers vom Hörplatz. Beim Pegel wird in 0,5
dB-Schritten agiert, beim Time Alignment in 0,5 Meter-Steps. Das mitgelieferte,
sehr hochwertige Mikrophon muss vor der Messung angeschaltet werden. Nach dem
Einführen des Steckers in die Mikrophon-Eingangsbuchse wird das angeschlossene
Mikrophon nicht automatisch erkannt. Und noch etwas ist wichtig: VOR der Messung
von Pegel und Entfernung sollte unbedingt das Speaker Setup (5.1, 6.1 oder 7.1)
manuell festgelegt werden, damit die Auto Setup-Funktionen richtig arbeiten. So
ist der automatische Pegelangleich nicht in der Lage, zu erkennen, dass keine
Surround Back Lautsprecher verbunden sind - er versucht immer wieder, den Pegel
zu bestimmen und scheitert damit natürlich.

Der obere Teil der Fernbedienung ist als Touchscreen gehalten
Die C 1 kommt mit zwei Fernbedienungen, die Hauptfernbedienung ist
programmierbar. An Eingängen stehen 1 Paar symmetrische XLR-Inputs 11
Cinch-Stereo-Anschlüsse, ein 7.1 Cinch-Externeingang, 5 koaxiale und vier
optische Digitalinterfaces, 1 Komponenteneingang, 2 RGB-HV-Eingänge sowie 6 x
S-Video und 6 x Composite zur Verfügung. An dieser Bestückung lässt sich
ablesen, dass die meisten Luxus-Vorstufen bis auf wenige Ausnahmen nicht den
hypermodern eingestellten "High-Tekkie", sondern eher den
konservativen Anwender, dem edelste Haptik und Optik und extreme
Leistungsstärke wichtig sind, ansprechen. Daher gibt es auch bei der C 1
keinerlei HDMI-Beschaltung, sondern nur die Möglichkeit zur Steuerung eines
HDMI-Switches. Wer auf eine sehr hochwertige Kette wie die Parasound Halo
Kombination setzt, kann aber auch visuell einen besonders hochwertigen Weg gehen
und sich eine separate Scalingunit, z.B. von DVDO, hinzukaufen, um eine perfekte
Videosignalverarbeitung auch mit mehreren Zuspielern realisieren zu können.
Für rund 3.500 EUR steht so der iScan VP-50 Pro zur Verfügung, der als erster
THX- und ISF-zertifizierter Video-Scaler höchste Ansprüche erfüllt. Mit
insgesamt 12 Videoeingängen (darunter 4 x HDMI 1.3) und einer optionalen
Bestückung mit 2 x HD-SDI ist dieser Scaler ein interessantes Objekt für
Bild-Enthusiasten (Test bei uns folgt). Des Weiteren stehen beim Edel-Scaler 9 Audioeingänge zur
Verfügung.

Klassisches, hochwertiges Anschlussangebot, allerdings ohne
HDMI oder DVI

Videosektion der Vorstufe

XLR-Buchsen (symmetrisch)
Zurück zur C 1 Vorstufe. An Ausgängen bietet sie einen programmierbaren XLR-Ausgang, einen XLR
7.1-Ausgang, einen Cinch 7.1-Ausgang, vier programmierbare Cinch
Stereo-Anschlüsse, einen Cinch Multizone-Ausgang, drei analoge REC-Interfaces
sowie einen optischen und einen koaxialen Digitalanschluss. An Videoausgängen
stehen 1 x RGB-HV sowie 3 x S-Video und 4 x Composite zur Disposition.
Die C 1 ist in der Farbversion Champagner lieferbar und wiegt brutto 15,5 kg.
Die Abmessungen betragen 430 x 106 x 305 mm (B x H x T).
Konfiguration der Vorstufe mittels des LC-Displays

Basismenü

Volle Einstellmöglichkeiten im PLII- und Neo 6-Modus

Im Basismenü für die Lautsprecher-Justage kann entschieden
werden, ob man Pegel und Distanz automatisch kalibrieren lassen möchte

Einstellung für den Pegel der einzelnen Lautsprecher in 0,5
dB-Schritten

Einstellmöglichkeiten für die Größe und
Übernahmefrequenzen sowie zusätzliche Filteroptionen

Übersichtliche Einstellmöglichkeiten für jede
angeschlossene Audio/Video-Quelle

Im THX Audio-Setup ist festzulegen, ob man mit einem THX Ultra
2-lizensierten Subwoofer arbeitet. Des Weiteren ist unter dem Punkt "ASA"
(Advanced Speaker Array) der Abstand der beiden Back Surround Lautsprecher
voneinander einzugeben. Diesesn Wert benötigt THX Ultra 2, um eine optimale
Wiedergabe von 5.1 Material über ein 7.1 LS-Setup zu garantieren

Umfangreiche Einstellmöglichkeiten zum Setzen der Trigger

Einstellmöglichkeiten für Display/OSD

Automatische Pegelkalibrierung

Messung der Distanz des rechten Frontlautsprechers vom
Hörplatz
Fazit Technik/Ausstattung/Anschlüsse Vorstufe C 1
Die THX Ultra 2-zertifizierte Vorstufe C 1 bietet schon durch
das integrierte LC-Display eine sehr individuelle Optik. Das kleine Display
ermöglicht eine schnelle und zielsichere Justage. Alle relevanten
Einstellparameter sind vorhanden, was man in Anbetracht des Kaufpreises auch
erwarten darf. Für den Aufbau der Vorstufe kommen nur ausgesprochen hochwertige
Bauteile zum Einsatz. Das professionelle Anschlusssortiment mit
XLR-Schnittstellen präsentiert sich HDMI-frei. Bis auf die aktuellen HD
Tonformat-Decoder sind alle Decoder, auch THX Surround EX und DTS 96/24 sind mit
an Bord. On Top liefert Parasound noch einige DSP-Programme mit. Die
Fernbedienung mit Teil-Touchscreen ist eine hochwertige Dreingabe. Gesamtnote in
Relation zur Preisklasse: Sehr gut.
Technik/Ausstattung/Anschlüsse Endstufe A 51

Die Endstufe von hinten

Cinch- oder XLR-Verbindungen

Die Lautsprecherkabel-Schraubterminals, darunter die
Kaltgerätestecker-Netzbuchse

Tragegriff zum einfachen Bewegen der A 51
Die THX Ultra 2-zertifizierte Endstufe zeichnet sich durch ein
außergewöhnliches Leistungsvermögen aus. Bei 20 Hz bis 20 kHz werden an 8 Ohm
250 Watt (RMS) pro Kanal freigesetzt (alle Kanäle ausgesteuert!). Bei 4 Ohm
Widerstand liegen sogar (ansonsten identische Bedingungen) 400 Watt (RMS) pro
Kanal an. Die Stromlieferfähigkeit beeindruckt ebenfalls: 60 Ampere können
maximal pro Kanal (!) verarbeitet werden. Der Gesamtklirrfaktor liegt bei <
0,2 % bei voller Leistungsabgabe. Der gekapselte 2,2 kVA Ringkerntransformator
ist Garant für höchste Stromlieferfähigkeit. Bei kurzzeitig auftretenden
Signalspitzen stehen 164.000 Microfarad Kapazität in den Elkos zur
Verfügung. Die A 51 wiegt 39,5 kg und weist Abmessungen von 445 x 194 x
508 mm (B x H x T) auf. Es ist durch den 12 Volt Trigger-Anschluss oder durch
ein Audiosignal möglich, die Endstufe automatisch ein- und auszuschalten. Anschlussseitig verfügt die A 51 über 5 XLR-Eingänge und 5 Cinch-Eingänge.
Als Ausgänge stehen vergoldete Lautsprecherkabel-Schraubklemmen zur
Verfügung. Unser Gesamtfazit: Eine hochwertig aufgebaute, extrem
leistungsfähige Fünfkanal-Endstufe mit THX Ultra 2-Lizenz für Anwender mit
allerhöchsten Ansprüchen. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse:
Ausgezeichnet - hervorragend.
Technik/Ausstattung/Anschlüsse Multiformatplayer D 3
Der 9,5 kg wiegende D 3 Kombiplayer mit DD/DTS-Decoder ist mit einem internen De-Interlacer/Scaler ausgestattet,
ausgegeben wird allerdings nur 720p und 1.080i. Auf 1.080p können DVDs
nicht hochskaliert/de-interlact werden. Für das De-Interlacing zeigt sich Faroudjas bekannte
DCDi-Technologie verantwortlich. Für die analoge Videosignalausgabe steht ein
216 MHz/12-Bit Video D/A-Konverter zur Verfügung. Der HDMI-Ausgang entspricht
der inzwischen nicht mehr ganz aktuellen Spezifikation 1.1.
Der D 3 (Abmessungen: 430 x 106 x 385 mm, B x H x T) mit 192 kHz/24-Bit D/A-Wandlern
verfügt über ein internes Lautsprecher-Setup, das sich durchaus noch präziser
justieren lassen könnte. So ist es beim Time Alignment nur möglich, die Distanzen der
einzelnen Lautsprecher vom Hörplatz in 30 cm Schritten einzustellen.
Ferner lässt sich ein angeschlossener aktiver Subwoofer bezüglich der
Entfernung gar nicht erfassen. Zudem ist nur eine einzige Übernahmefrequenz
justierbar und nicht eine lautsprechergruppenselektive Übernahmefrequenz anzuwählen. Für DVD-Audio und SACD ist ein Bassmanagement verfügbar.

In die Laufwerkslade können viele verschiedene Medien mit
vielen verschiedenen Formaten gelegt werden
Wiedergegeben werden können an Disc-Typen DVD-Video. DVD-Audio, DVD-R/DVD-RW,
SACD, DVD-R und CD/CD-R/CD-RW. An Formaten ist der D 3 kompatibel zu MP3, JPEG,
WMA, DivX und Kodak Picture CD.

Sehr zuverlässiges Laufwerk
Nicht wirklich nützlich ist die Dimming-Funktion des Multiformat-Players:
Zwar wird das Display an sich gedimmt, die Bedienelemente leuchten allerdings in
gleicher Stärke weiter. Dafür präsentiert sich das Laufwerk von seiner besten
Seite: Es liest auch verkratzte Discs ein und produziert (Top Gun DVD Code 2:
Layerwechsel bei Kapitelsprung 18 auf 19) keinen sichtbaren Layerwechsel. Das
Laufgeräusch des Laufwerks ist im Spielbetrieb niedrig, nur beim Einlesen von
CDs oder DVDs bzw. beim Menüzugriff und Kapitelspringen sind Betriebsgeräusche
vernehmbar. Allerdings ist auch hier anzumerken, dass die Lautstärke unserer
Ansicht nach problemlos zu tolerieren ist. Die Zugriffszeiten beim Laufwerk
sind generell kurz. Nur bei einer Prozedur, die nichts mit dem Laufwerk zu tun
hat, ist etwas Geduld gefragt: Wenn man das HDMI-Bildsignalausgabeformat
ändert, bleibt der Bildschirm einige Sekunden schwarz und der Ton setzt aus.
Insgesamt agiert der D 3 hinsichtlich der Betriebssicherheit auf einem
ausgesprochen hohen Niveau, das man von vielen kleinen Herstellern nicht gewohnt
ist. Selbst viele Top-Modelle von großen und größeren Herstellern bieten
nicht die identische praktisch makellose Betriebssicherheit des D 3. Dies zeigt
sich auch darin, dass es nie Probleme beim HDMI-Handshake gegeben hat und wir
nicht einen einzigen Absturz des Gerätes zu verzeichnen hatten. Das ist
vorbildlich.

Netzschalter auf der Rückseite des D 3

Anschlussauswahl beim D 3 Multiformatplayer
An Anschlüssen ist ein reichhaltiges Sortiment vorhanden: Ein Stereo
XLR-Ausgang, ein Cinch 5.1-Ausgang, ein Stereo Cinch-Ausgang, ein optischer und
ein koaxialer Digitalausgang, ein HDMI 1.1 Ausgang, eine RS232-Schnittstelle,
zwei Video Composite-Ausgänge, zwei S-Video-Ausgänge, ein
BNC-Komponentenausgang und ein Cinch-Komponentenausgang. Auf der Rückseite
befindet sich auch ein richtiger Netzschalter. Selbstverständlich ist eine
Kaltgeräte-Netzbuchse vorhanden.
Konfiguration des D 3 mittels OSD

Hauptmenü des OSD beim D 3

Audio-Lautsprecher und Ausgangs-Setup für die Wiedergabe von
SACDs und DVD-Audio

In diesem Submenü wird die LS-Größe bestimmt

Einstellmöglichkeit für die Lautsprecherentfernung jeder
einzelnen Box vom Hörplatz

Pegelenstellung für jeden Lautsprecher individuell - in der
Preisklasse ein Muss

Die üblichen drei möglichen HDMI-Videoformate

HDMI und Komponente 576i können parallel ausgegeben
werden. Soll Komponente 576p ausgegeben werden, muss der HDMI-Ausgang
deaktiviert sein

Verschiedene Bildfelder sind bereits ab Werk vorprogrammiert.
Für eigene Justagen steht ein User-Preset zur Verfügung (etwas wenig,
mindestens drei Presets für eigene Justagen sollten schon vorhanden sein). Die
voreinstellten Presets sind teilweise gut, teilweise überflüssig. "Film-like"
macht das Bild etwas dunkler, sättigt die Farben etwas mehr und erzielt etwas
mehr Tiefe - das letzte Bisschen Detaillierung im Bild fehlt. "Easy View"
ist auf Augenfreundlichkeit bei langen Betrachtungszeiten (z.B. mehrere DVDs mit
TV-Produktionen hintereinander ansehen) optimiert und senkt Helligkeit, Kontrast
und Farbdynamik. "Most Vivid" setzt keinerlei Akzente, das Bild wirkt
wie von einem älteren LCD-TV (milchig und verschleiert, Bild wirkt gräulich
und nicht richtig schwarz)

Der 1. Teil des sehr umfangreichen Video-EQs, unter anderem
mit getrenntem Schärferegler für den mittleren und den hohen
Bildfrequenzbereich sowie einer Anpassung von Chromapegel und Chromaverzögerung

Vertikaler und horizontaler Bild-Enhancer, digitale
Rauschreduzierung

Viele Einstellschritte ermöglichen eine präzise Verstärkung
horizontaler Konturen. Insgesamt ist der Video-EQ auch durch die feinen
Einstellschritte sehr nützlich. Was wir vermissen, ist eine mehrstufige
Gammakorrektur
Fazit Technik/Ausstattung/Anschlüsse D 3:
Klassisch ausgestatteter Multiformat-Player mit sehr gutem
Laufwerk, das mit hoher Betriebssicherheit und relativ niedrigem
Betriebsgeräusch sowie kurzen Zugriffszeiten gefällt. Als hochskalierte/de-interlacte
Formate können nur 720p und 1.080i, nicht aber 1.080p ausgegeben werden. Sehr
zu loben ist der umfangreiche interne Video-EQ. Es wären nur mehr
Speicherplätze für Justagen seitens des Anwenders wünschenswert. Das interne
Lautsprecher-Setup stellt ein Bassmanagement für DVD-Audio und auch für SACD
zur Verfügung. Es könnte allerdings präziser sein und hinsichtlich der
Übernahmefrequenz zumindest lautsprechergruppenselektiv arbeiten.
Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet
(Aufwertung wg. hoher Betriebssicherheit und generell überzeugenden
Laufwerkseigenschaften).
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