AREA DVD-TEST: Apple iPod touch - Der kleine Bruder des iPhone

19.10.2007 Autor: Karsten Serck

Das Gerät

Nach fünf Generationen des iPod erfindet Apple mit dem iPod touch seinen populären Music-Player noch einmal neu. Ein wenig steht das Gerät im Schatten des iPhone, von dem ein Großteil der Technik übernommen wurde. Doch während sich das iPhone von seiner Konzeption aufgrund des fehlenden UMTS nur eingeschränkt für den mobilen Internet-Zugang eignet und mit seinen Kommunikationsfähigkeiten im Business-Einsatz auch keinen Blackberry ersetzen kann, macht der iPod touch von seinen Kenndaten her einen recht runden Eindruck. Er ist mit 8 GB und 16 GB integriertem Flash-Speicher zu von Apple gewohnt hohen Preisen von 299 EUR bzw. 399 EUR erhältlich.

Mit einem Touch Screen, integriertem WLAN und Widescreen-Display unterscheidet sich der touch grundlegend von den bisherigen Musik-Playern von Apple. Geerbt hat er freilich auch typische Eigenarten. So verfügt auch er nur über einen fest eingebauten Akku, benötigt die Apple-Software iTunes zum Musik-Transfer und unterstützt vorwiegend die von Apple "bevorzugten" Multimedia-Formate. 

Handhabung

Die Verpackung ist Apple-typisch sehr kompakt und beinhaltet neben dem iPod touch noch ein weißes Paar Ohrhörer, einen Clip zum Aufstellen des Geräts zur Display-Ansicht, ein USB-Kabel zum Synchronisieren und Aufladen des Akkus sowie einen Adapter für Docking Stations. Wer ein Ladegerät für das 220 V-Netz benötigt, erhält dieses inzwischen schon recht günstig von Drittanbietern zu Preisen ab 7 EUR. Nach dem Einschalten kann man noch nicht direkt die On Screen-Menüs erkunden, sondern muss den iPoud touch erst über die iTunes-Software aktivieren, die zur Synchronisierung von Musikdateien erforderlich ist. Nach der Synchronisation zeigte das 16 GB-Modell insgesamt 14.84 GB für Musik nutzbaren Speicher an. Allgemeine Informationen zur Verwendung von iTunes erhalten Sie bei uns hier.

Die Steuerung des iPod touch erfolgt nahezu ausschließlich über die Touchpad-Oberfläche. Am Gerät befinden sich ansonsten nur zwei Tasten. Neben dem Ein-/Aus-Schalter an der Oberseite befindet sich nur noch ein kleiner Button unterhalb des Touchscreens. Dieser erfüllt nur die Aufgabe, aus einer der verschiedenen Anwendungen des Geräts wieder zurück auf das Hauptmenü zu kommen. Dieses sieht bislang noch etwas leer aus und die Icons für die klassischen iPod-Funktionen wurden ganz unten angebracht. Das Display ist bei vielen Funktionen drehbar. Bewegungssensoren erkennen automatisch die Haltung des Geräts und erlauben es z.B., beim Browsen im Internet das Fenster im Breitbildformat zu betrachten.

Die Steuerung erfolgt recht intuitiv. Der Bildschirm reagiert nicht nur auf Tippen, sondern Scroll-Menüs mit Titel-Listen lassen sich auch durch Ziehen mit dem Finger bewegen. Ist eine Texteingabe erforderlich, so öffnet sich eine virtuelle Tastatur. Diese ist sehr schmal geraten und mit größeren Fingern gerät das Tippen zum Glücksspiel. Als Hilfe werden beim Eintippen kurze Sprechblasen eingeblendet, die zeigen, ob auch wirklich die beabsichtigte "Taste" betätigt wurde. Bei Anwendungen, die dies unterstützen, empfiehlt es sich, die Tastatur im Breitformat zu nutzen, welche etwas mehr Platz bietet. Man kann sich an diese Art der Tastatureingabe nur schwer gewöhnen. Das Eintippen kurzer Web-Adressen ist noch passabel, aber bereits beim Eingeben des Schlüssels für das WLAN wächst der Frust. Leider hilft auch ein kleiner Stift, wie er bei Palm-PDAs zur Steuerung verwendet wird, nicht weiter, denn das Display des iPod touch reagiert erstaunlicherweise nicht auf dessen Eingaben. Noch ärgerlicher ist die automatische Rechtschreibkorrektur, die mit ihren Korrekturen meist vollkommen daneben liegt, aber auch nicht ignoriert werden kann, da man die Vorschläge jedes Mal manuell ablehnen muss. Da sich die meisten Funktionen aber auch ohne Texteingabe erledigen lassen, stellt sich das Ganze nicht übermäßig dramatisch dar.

Das gesamte Gehäuse ist bis auf die schwarzen Kanten verspiegelt. Das macht den iPod touch sehr anfällig für Schmutz durch Fingerabdrücke. Beschränkte sich dies bei den bisherigen iPods nur auf die verspiegelte Rückseite so wird aufgrund der Touch Screen-Steuerung beim iPod touch auch das Display stark in Anspruch genommen. Und selbst mit absolut sauberen Fingern sieht der iPod touch bereits nach wenigen Stunden Gebrauch so aus, dass sich nur Forensiker an dem Anblick noch erfreuen können. Schwacher Trost: Bei direkter Draufsicht und eingeschaltetem Display fallen die Spuren der Fingerabdrücke aber nur bei genauem Hinsehen auf. 

Die Einstellungen für das Gerät befinden sich in einem Einzel-Menü, in dem in erster Linie Grundeinstellungen vorgenommen werden, die im späteren Gebrauch nur selten geändert werden. Hier befindet sich allerdings auch etwas verschachtelt der Equalizer, der sich im Vergleich zu den bisherigen iPods im Musikbetrieb nicht mehr ganz so schnell erreichen lässt. Die Touch Screen-Bedienung macht zwar vieles einfacher, weil man jetzt durch direkten Tastendruck Funktionen ausführen kann. Ebenso ist es aber auch jetzt komplizierter geworden, die Lautstärke zu ändern, was auf dem Touch Screen immer etwas Fingerspitzengefühl erfordert. Und zum Wechsel auf den nächsten Titel muss man gleich zwei Mal auf den Touch Screen drücken, wenn dessen Hintergrundbeleuchtung erst einmal ausgeschaltet wurde. Zwar war auch die Navigation mit dem "Click Wheel" bisheriger iPods nicht perfekt, aber doch gerade bei den kleinen nano-Modellen insoweit gelungen, dass eine sehr schnelle Navigation durch Musikarchive möglich war und die wesentlichen Funktionen über einen direkten Tastendruck erledigt werden konnten.

Features
  • Anschlüsse: Neben einem Kopfhörer-Ausgang mit 3.5 mm-Klinken-Anschluss verfügt der iPod touch lediglich über einen Docking-Station-Anschluss. Das Laden des integrierten Akkus lässt sich nicht manuell steuern. Der Ladevorgang beginnt automatisch, sobald der iPod touch in eine Docking-Station gesetzt wird oder das mitgelieferte Schnittstellen-Kabel mit einer USB-Buchse verbunden wird. Die Bildausgabe ist nur über ein als Zubehör erhältliches AV-Kabel erhältlich. Dieses ermöglicht erstmals auch die Video-Ausgabe als YUV-Komponentensignal in 480i/480p oder 576i/576p.

  • Touch Screen: Das 3.5 Zoll-Display bietet eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Das Display des touch ist sehr kontrastreich und fällt nicht nur durch die Helligkeit positiv auf, sondern bietet neben satten Farben auch einen passablen Schwarzwert, so dass der schwarze Hintergrund des Hauptmenüs bei normalem Tageslicht auch nicht auffällt. Das Bildseitenverhältnis entspricht nicht ganz genau 16:9, weswegen die Wiedergabe von Videos im 16:9-Format nur mit schwarzen Balken oben und unten möglich ist. Mittels Zoom-Funktion lassen sich auch Videos im 4:3-Format vergrößert auf dem Bildschirm darstellen.

  • WLAN: Durch das integrierte WLAN erhält der iPod touch auch ohne USB-Kabel eine Verbindung zur Außenwelt. Unterstützt werden WLAN-Netzwerke nach 802.11b/g-Standard. Für die Verschlüsselung stehen WEP, WPA und WPA2 zur Verfügung. Die Eingabe des Schlüssels über die Tastatur erfordert Konzentration, da bei der Eingabe der Schlüssel gesternt angezeigt wird und daher vor der Bestätigung der Eingabe keine Möglichkeit zur Korrektur von Fehlern mehr besteht, die sich durch die Eingabe mit der "virtuellen Tastatur" schnell ergeben können.
  • Web-Browser: Für die Internet-Navigation setzt Apple auf eine für den iPod angepasste Version seines Safari-Webbrowsers, die sich auch nutzen lässt, während die Musik im Hintergrund weiter läuft. Im Vergleich zur meist etwas verkrüppelten Darstellung, die man auf Handys und PDAs gewohnt ist, stellt der iPod-Webbrowser Internet-Seiten ohne Veränderung des Layouts dar. Es gibt keine Anpassung der Seiten durch den Browser selbst. Aufgrund der sehr guten Auflösung des Displays ist es sogar möglich, die meisten Seiten zu lesen, wenn man nah genug an das Display herangeht. Der Browser skaliert die Schriften sehr fein herunter, so dass diese für die Navigation in den meisten Fällen noch lesbar genug sind. Da das Lesen mit Mini-Schriften auf Dauer aber doch etwas anstrengend wirkt, gibt es noch eine Zoom-Ansicht. Durch doppeltes Tippen zoomt der Browser in den Textbereich herein, was mit den meisten Seiten auch recht genau klappt. Mit den vergrößerten Schriften lassen sich die Texte auch aus größerem Betrachtungsabstand sehr gut lesen. Durch das Ziehen des Fingers auf dem Bildschirm kann man auch innerhalb der Seiten navigieren. Ausgerechnet mit Internet-Seiten, die speziell für die Wiedergabe auf mobilen Geräten gedacht sind, hat der Browser aber einige Probleme. Da diese Seiten häufig mit kleinen Schriften programmiert sind und das Aufzoomen solch optimierter Seiten häufig nicht klappt, ist das Lesen vielfach anstrengender als mit den fürs normale Web bestimmten Versionen. Zudem ist es schwierig, auf Seiten mit vielen Links einfach nur über die Seite zu navigieren ohne dass direkt ein Link betätigt wird. So hundertprozentig flüssig lief der Browser auf unserem iPod touch nicht immer. Stellenweise kam es zu Abstürzen des Browsers, der anschließend aber wieder normal startete.

  • Das Downloaden von Dateien oder Abspeichern von Seiten ist mit dem Browser nicht möglich. Er unterstützt aktuell auch keine Flash-Animationen und kann auch keine MP3-Streams abspielen, wie sie z.B. bei www.shoutcast.com angeboten werden. Möglich ist aber z.B. das gestreamte Abspielen von Podcasts. Nach Eingabe der Podcast-URL wird der Link durch den Apple-Server angepasst und es lassen sich sowohl Audio- als auch Video-Podcasts im Browserfenster abspielen. Auch das Trailerangebot unter www.apple.com/trailers lässt sich auf dem iPod touch in Vollbilddarstellung betrachten. 

  • iTunes Wi-Fi Music Store: Ganz uneigennützig ist das integrierte WLAN-Modul für Apple natürlich nicht. Denn dieses macht auch den Kauf von Musik-Dateien ohne PC-Software möglich. Einen vorhandenen iTunes-Account mit Guthaben vorausgesetzt, greift man via WLAN auf den Music Store zu, kauft die Musikdateien und lädt diese auch direkt auf den iPod herunter. Hierzu muss man lediglich auf einen Titel clicken, diesen noch einmal bestätigen und anschließend sein Kennwort für den iTunes-Account eingeben. Nach dem Download verbleibt der Titel zunächst auf dem Ipod touch, bis er mit der nächsten USB-Synchronisation auf den PC übertragen wird. Die Synchronisierung direkt via WLAN ist leider nicht möglich. Und während Apple in seiner iTunes-Software auch Podcasts in den Store-Bereich integriert hat, gibt es im "iTunes Wi-Fi Music Store" ausschließlich Kauf-Dateien, so dass via WLAN auch keine neuen Podcasts geladen werden können. Dazu gibt es nur den im vorherigen Abschnitt beschriebenen Workaround.

    Während der iTunes Music Store am PC häufiger etwas träge erscheint, gelingt das Aufrufen der Seiten über den iPod touch sehr schnell und auch die 30 Sekunden-Previews werden sehr flink gestartet. Das Ganze ist wirklich eine sehr bequeme Sache zum Musikerwerb, der überall dort möglich ist, wo ein WLAN zur Verfügung steht. Dabei verliert man allerdings auch schnell die Übersicht, da der aktuelle Kontostand des iTunes-Account (bei vorheriger Einzahlung via Gutschein) nicht auf dem iPod nano angezeigt wird.

    Bei dem etwas reduzierten Umfang des Wi-Fi-Music Store fehlt bislang leider noch eine Übersicht mit Alben im iTunes Plus-Format. Auch die Charts lassen sich bislang noch nicht nach Musik-Genres getrennt betrachten.

  • YouTube: Zwar lassen sich Flash-Animationen nicht direkt im Browser betrachten, doch für die Darstellung von YouTube-Videos gibt es eine eigene Applikation auf dem iPod touch, die nicht nur ausgewählte Videos enthält, sondern auch eine gezielte Suche nach bestimmten Videos ermöglicht. Die Darstellung der Videos erfolgt in der Breitbildansicht des Displays, die ungeachtet der häufig sehr bescheidenen Qualität des Ausgangsmaterials sogar vielfach besser aussehen als auf dem PC

  • Cover Flow: Ähnlich auch bei den anderen neuen iPods erlaubt der iPod touch, die Navigation durch die Musiksammlung in einer Coveransicht, die erstmalig auf dem iPhone eingeführt wurde. Dreht man den Player in die waagerechte Position, so wechselt dieser in die Cover-Ansicht, in der man durch Bewegen des Fingers auf dem Display sich durch das Musikarchiv hängeln kann. Tippt man auf eine Cover, so werden dessen Titel auf dem Display angezeigt und können auch gestartet werden. Dreht man den iPod touch wieder aufrecht, so bekommt man die klassische Ansicht zu sehen.

  • Auch die Standard-Ansicht wurde etwas modernisiert und den neuen Möglichkeiten angepasst. Über die Buchstaben auf der rechten Seite lässt sich jetzt direkt ein bestimmter Buchstabenbereich auswählen. Zudem wurde das Scrollverhalten geändert. Zieht man den Finger über den Bildschirm, so verhält sich die Anzeige wie ein Rad mit beschleunigter und abnehmender Bewegungen, die je nach Schnelligkeit der Fingerbewegung auch eine unterschiedliche Geschwindigkeit des Displays zur Folge hat, was zwar die Direktheit der Steuerung etwas reduziert, aber auch das Hinausschießen über das Ziel etwas schwerer macht.

Klang

Mit den mitgelieferten Ohrstöpseln hat auch der Besitzer eines iPod touch keine Freude. Sie bieten einen sehr harschen Klang mit wenig Bässen und durften daher direkt wieder in die Verpackung wandern. Stattdessen zogen wir wieder den Koss Porta Pro zum Test heran, der sich bereits in der Vergangenheit als Kopfhörer für MP3-Player bewährt hat.

Mit diesen Kopfhörern bot der iPod touch einen sehr ausgeglichenen Klang quer durch alle Stilrichtungen. Egal ob Pop, Rock, Techno oder Klassik - mit fast jeder Musik produziert das neue Topmodell der iPod-Serie einen angenehmen Klang mit runden Bässen und sauberen Höhen. Katie Meluas "Just Like Heaven"-Remake bietet einen voluminösen Klang mit genügend Feinheit im Höhenbereich, die auch das Umgreifen der Gitarrenaccorde gut hörbar macht. Auch Tracy Chapmans "Fast Car" klingt sanft wie Seide und beeindruckt durch einen sehr räumlichen Klang mit viel Detail. Mit Massive Attacks "Unfinished Sympathy" zeigte der Ipod, dass er auch kräftige Bässe gekonnt zu inszenieren weiß und zum Abschluss demonstrierte auch der "Moanin' Lisa Blues" auf der Simpsons-CD "The Simpsons Sing The Blues", dass selbst feinste Nuancen im Hochtonbereich noch präzise und räumlich wiedergegeben werden. In einem Direktvergleich mit dem iPod nano ließen sich keine markanten klanglichen Unterschiede zwischen den beiden aktuellen Modellen feststellen.

Das Klangtuning via Equalizer ist leider auch beim iPod touch nur eingeschränkt möglich. Denn auch dieser neigt wie sämtliche von uns bereits getesteten iPod-Modelle zu starken Verzerrungen im Bassbereich bei einzelnen Musikstücken, sobald einer der Equalizer-Presets mit Bassanhebung aktiviert wurde. Das schmälert das Optimierungspotential für qualitativ schlechter abgemischte Musik und setzt auf jeden Fall gute Kopfhörer für den Betrieb voraus.

 

Fazit

Der kleine Bruder des iPhone ist eine ideale Alternative für alle, die zwar das Konzept interessant finden, aber nicht unbedingt mit einem Media-Player auch noch telefonieren möchten. Interessant ist vor allem das integrierte WLAN inklusive Web-Browser, der durch eine clever Skalier-Einheit Internet-Seiten ganz ohne künstliche Anpassungen des Quellcodes gut lesbar darstellen kann. Das macht den iPod touch zum idealen Mini-Browser, der im Unterschied zu einem normalen PC auch keine Boot-Zeiten benötigt. Und es ist auch durchaus verlockend, einfach mit einer paar Handbewegungen schnell Musik einzukaufen und direkt abspielen zu können. Der Fun-Faktor des "iTunes Wi-Fi Music Store" ist deutlich höher als der Einkauf am heimischen PC. Niedriger auf der Begeisterungs-Skala steht die virtuelle Tastatur, mit der man selbst bei vorsichtigem Tippen gerade mit großen Fingern schnell daneben liegt.

Mit einem Preis von 299 bzw. 399 EUR ist der iPod touch recht teuer und bietet trotzdem kein integriertes Radio, Erweiterungsmöglichkeiten für externen Speicher oder andere Features, die selbst deutlich preiswertere Musik-Player haben. So bietet der iPod touch für diesen Preis zwar sehr viel aber eben nicht alles. So werden auch nur ansatzweise die Möglichkeiten genutzt, die sich durch den integrierten Internet-Zugang ergeben. Immerhin hat Apple aber bereits angekündigt, ab kommenden Jahr ein Entwicklungs-Kit anzubieten, welches Drittanbieter zur Programmierung weiterer Applikationen für das iPhone nutzen können, die sich dann zum Teil auch auf dem touch werden verwenden lassen.

Preis-/Leistung:
Pro
  • Sehr guter Klang
  • WLAN
  • Sehr gute Darstellung von Internet-Seiten auf dem Internet-Browser
  • iTunes Musik-Kauf direkt via WLAN möglich
Contra
  • Verzerrungen bei einzelnen Equalizer-Presets
  • Schlechte Darstellung von PDA-optimierten Internet-Seiten
  • Virtuelle Tastatur mit großen Fingern schwer nutzbar, schlechte Rechtschreib-Korrektur
  • Sehr empfindlich gegen Fingerabdrücke
Technische Daten laut Hersteller

Abmessungen und Gewicht

* Höhe: 110 mm
* Breite: 61,8 mm
* Tiefe: 8 mm
* Gewicht: 120 g

Lieferumfang

* iPod touch
* Ohrhörer
* USB 2.0 Kabel
* Dock-Adapter
* Reinigungstuch
* Halterung
* Kurzanleitung

Kapazität

* 8 GB oder 16 GB Flash-Laufwerk
* Für bis zu 1.750 oder 3.500 Songs im 128 KBit/Sek. AAC-Format2
* Für bis zu 10.000 oder 20.000 vom iPod anzeigbaren Fotos3
* Für bis zu 10 oder 20 Stunden Videomaterial4
* Speichert Daten auf USB-Flash-Speicher

Bildschirm

* 3,5 (diagonal) Breitformat-Multitouch-Display
* Auflösung von 480 x 320 Pixeln bei 163 dpi

Audio

* Frequenzbereich: 20 Hz bis 20.000 Hz
* Unterstützte Audioformate: AAC (16 bis 320 KBit/Sek.), Protected AAC (aus dem iTunes Store), MP3 (16 bis 320 KBit/Sek.), MP3 VBR, Audible (Format 2, 3 und 4), Apple Lossless, AIFF und WAV

Video

* H.264 Video, bis zu 1,5 MBit/Sek., 640 x 480 Pixel, 30 Bilder pro Sekunde, Low-Complexity Version des H.264 Baseline Profile mit AAC-LC Audio bis zu 160 KBit/Sek., 48 kHz, Stereo-Audio in den Formaten .m4v, .mp4 und .mov; H.264 Video, bis zu 2,5 MBit/Sek., 640 x 480 Pixel, 30 Bilder pro Sekunde, Baseline Profile bis zu Level 3.0 mit AAC-LC Audio bis zu 160 KBit/Sek., 48 kHz, Stereo-Audio in den Formaten .m4v, .mp4 und .mov; MPEG-4 Video, bis zu 2,5 MBit/Sek., 640 x 480 Pixel, 30 Bilder pro Sekunde, Simple Profile mit AAC-LC Audio bis zu 160 KBit/Sek., 48 kHz, Stereo-Audio in den Formaten .m4v, .mp4 und .mov

Funkunterstützung

* Wi-Fi (802.11b/g)

Kopfhörer

* Ohrhörer
* Frequenzbereich: 20 Hz bis 20.000 Hz
* Impedanz: 32 Ohm

Systemvoraussetzungen für Mac

* Mac Computer mit USB 2.0 Anschluss
* Mac OS X 10.4.10 (oder neuer)
* iTunes 7.4 (oder neuer) 6

Systemvoraussetzungen für Windows

* PC mit USB 2.0 Anschluss
* Windows Vista oder Windows XP Home oder Professional mit Service Pack 2 (oder neuer)
* iTunes 7.4 (oder neuer)6

Sprachen

* Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Koreanisch, Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Russisch und Polnisch
* Internationale Tastaturunterstützung für Englisch, Englisch (Großbritannien), Französisch, Deutsch, Japanisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Polnisch und Portugiesisch
* Wörterbuchunterstützung für Englisch, Englisch (Großbritannien), Französisch und Deutsch

Umgebungsbedingungen

* Betriebstemperatur: 0 °C bis 35 °C
* Lagertemperatur: -20 °C bis 45 °C
* Relative Luftfeuchtigkeit: 5 % bis 95 %, nicht kondensierend
* Maximale Betriebshöhe über NN: 3.000 m ohne Druckausgleich

Ein- und Ausgang

* Dock-Anschluss
* 3,5 mm Stereo-Kopfhöreranschluss

Stromversorgung und Batterie

* Integrierte wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie
* Wiedergabedauer
o Musik: bis zu 22 Stunden bei voller Aufladung
o Video: bis zu 5 Stunden bei voller Aufladung
* Aufladen via USB-Anschluss am Computer oder Netzteil (separat erhältlich)
o Dauer für schnelles Laden: ca. 1,5 Stunden (lädt die Batterie auf bis zu 80%ige Kapazität)
o Dauer für vollständige Aufladung: ca. 3 Std.

 

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