TEST: Yamaha YST-SW1500 - Ausgereifter Könner oder bassschwacher Oldie ? (1/2)

25.01.2006 (cr)

Wir danken unserem Kooperationspartner HIFI-REGLER für das Bereitstellen der Hörräume und des Testequipments

Einführung

Bereits seit Anfang des Jahres 2003 ist der Yamaha YST-SW1500 lieferbar, ein Downfire-Subwoofer mit 30 cm Basschassis und 1.000 Watt Maximalleistung. Preislich liegt der für seine Leistungsklasse relativ kompakt bauende Bassist bei 999 € - also in einer Preisregion, in der starke Konkurrenz herrscht, die teilweise sogar günstiger als der japanische Tiefdruckexperte ist. Zu nennen wäre beispielsweise der JB L8400 (799 €) oder der Nubert nuWave AW-75 (792 €). Nicht zu unterschätzen ist auch der Heco Phalanx 12A (UVP 999 €). Von höheren Preisklassen droht Konkurrenz in Form des SVS PB12-Plus (ab 1.300 €) und des Nubert nuLine AW-1500 (1.285 €). Interessant ist nun, ob, und wenn ja, für welche Klientel der YST-SW1500, der in schwarzer oder  kirschholzfarbener Ausführung erhältlich ist, eine interessante Alternative ist. 

Verarbeitung

Saubere Kantenverarbeitung zeichnet den YST-SW1500 aus

Sehr hochwertige und stilvolle Integration der Bedienelemente auf der Vorderseite des aktiven Subwoofers

Kaltgeräte-Netzkabelanschluss

Solider An- und Ausschalter beim YST-SW1500

Die Verarbeitung des YST-SW1500 hinterlässt einen sehr guten Eindruck. So sind alle Kanten des Gehäuses ausgesprochen gut verarbeitet, die Rückseite des Basslautsprechers bietet ebenfalls ein tadelloses Finish. Für den Eindruck von technischer Hochwertigkeit sorgt auch die Anschlussbuchse für ein Kaltgeräte-Netzkabel.

Auch die Downfire-Mimik und die integrierte Basisplatte sind ordentlich verarbeitet, so dass sich kein ernsthafter Kritikpunkt findet

Die mitgelieferte Fernbedienung ist aus qualitativer Sicht kein Highlight. Die Fernbedienungen, die z.B. die Konkurrenz von Nubert oder Quadral mitliefert, wirken allerdings auch nicht hochwertiger. 

Verglichen mit der Konkurrenz kommt der YST-SW1500 aus verschiedenen Gründen gut weg, denn der Yamaha ist ein Subwoofer, den man noch gut ins Wohnzimmer integrieren kann, nicht nur, weil die Abmessungen noch vertretbar sind, sondern weil er wirklich gut aussieht. Das einzige Problem könnte die zu geringe Farbauswahl sein. Nur eine schwarze und eine kirschholzfarbene Variante ist etwas wenig, eine buchefarbene Version und ein Modell in silberner Optik wären sinnvolle Ergänzungen. Kommen wir zu den Kontrahenten. Ein JBL L8400 wirkt nüchterner, er kann aber seine sehr kompakten Abmessungen in die Waagschale werfen. Die Verarbeitung ist einfacher als beim Yamaha, der auch mit seinem elegant integrierten Bedienpanel punkten kann. Dieses bietet der Quadral Power Cube Sub 500 auch nicht - der YST-SW1500 sieht einfach besonders gediegen aus, dies muss auch der Heco Phalanx 12A neidlos anerkennen. Der Nubert nuWave AW-75 ist sehr hochwertig verarbeitet, er passt vor allem in der Farbgebung Terracotta sehr gut ins moderne mediterrane Ambiente, während der Yamaha in der Kirschholz-Version auch zu klassischen Wohnzimmereinrichtungen prima passt. Für Freude des klassischen Ambientes empfehlen sich bei Nubert die nuLine-Subwoofer, die auch in wunderschön verarbeiteter Kirschholz-Farbgebung erhältlich sind (Tests z.B.: Nubert nuLine AW-1500, Nubert nuLine AW-560). Der große SVS PB12-Plus ist aus Sicht der Verarbeitung seinen Mehrpreis gegenüber dem YST-SW1500 Wert, denn sein massives Gehäuse wirkt wie für die Ewigkeit gemacht. Doch auch schon der Yamaha besticht mit sehr langlebiger Gehäuseverarbeitung. 

Bewertung
Technik, Aufbau und Ausstattung

Frontpanel und Fernbedienung

Der Yamaha YST-SW1500 bringt es auf stattliche 1.000 Watt Ausgangsleistung - wer in Anbetracht der angegebenen Aufnahmeleistung von lediglich 250 Watt dies nicht glauben mag, dem erklären wir gern den dahinterliegenden Sachverhalt. Die von Yamaha bezifferte Aufnahmeleistung ist eine durchschnittliche Aufnahmeleistung, die gemessen wird, wenn das Gerät mit 1/8 der Maximalleistung agiert, was einer Lautstärke etwas über Zimmerlautstärke entspricht. Wie später unsere Testreihen zeigen werden, ist der YST-SW1500 alles andere als leistungsschwach, auch in großen Hörräumen um die 50 Quadratmeter kann er sich sehr gut behaupten.

 

Der YST-SW1500 ist komplett ausstaffiert, wie man bereits auf der Gerätefront sieht: Hier stehen verschiedene Regler zur Justage zur Verfügung. Als nicht optimal gelungen empfinden wir es, dass man bei den Reglern für die Übernahmefreqauenz und für die Lautstärke erst eine Münze zur Hand nehmen muss, um die Justage vorzunehmen.  Wenigstens gibt es alternativ die Möglichkeit, die mitgelieferten Fernbedienung zu verwenden.

Als Besonderheit findet sich, typisch für Yamaha-Subwoofer, ein umschaltbares "Movie"- oder "Music"-Programm. Beim "Movie"-Programm steht besonders ein voller, wuchtiger Klangeindruck im Vordergrund, welcher durch eine bewusste Betonung der Bassanteile verstärkt wird. Unserem Eindruck nach findet zwischen ca. 30 und ca. 100 Hz eine Überhöhung um 3 dB statt. Das "Music"-Programm agiert zugunsten einer klaren, natürlichen Wiedergabe der Bassanteile von Musikstücken mit einer verhalteneren Kennlinie mit neutraler Abstimmung. In unseren Praxistests erwies sich das "Movie"-Programm als passender zum Charakter des YST-SW1500 - hier kommt seine voluminöse Nachdrücklichkeit besonders gut zur Geltung. Bei Techno oder Hip-Hop stellt die "Movie" Einstellung deutlich mehr Hörspaß sicher. Durch die nichtlineare Auslegung und die damit verbundene deutlich stärkere Auslenkung der Membran sind bei sehr hohem Pegel dem Vergnügen bei "Movie" dann allerdings Grenzen gesetzt: Die Membran schlägt an der Begrenzung an. Der YST-SW1500 sollte dann im Music Modus ohne Überhöhung (lineare Abstimmung) betrieben werden, dann werden auch diese hohen Lautstärken ohne Schwierigkeiten gehandhabt. Die anderen Knöpfe bedürfen keiner besonderen Erklärung. Die Übernahmefrequenz und die Lautstärke können eingestellt werden. Was dem Yamaha fehlt, ist ein stufenlos verstellbarer Phasenregler. Mittels Druck auf der Fernbedienung kann nur zwischen 0 und 180 Grad umgeschaltet werden. 

Die drei Presets sind bequem von der Fernbedienung aus ansteuerbar

Eine sehr interessante Eigenschaft, die die meisten Konkurrenten nicht aufweisen, stellt die Möglichkeit dar, drei eigene Justagen ("Presets" zu komponieren, die über die Fernbedienung festzulegen und abrufbar sind. In diesen Presets können Lautstärke, B.A.S.S.-Programm (Movie oder Music), Phase und Übernahmefrequenz festgelegt werden. Werksseitig sind die drei Presets vorprogrammiert - passend zu verschiedenen Yamaha-Lautsprechern. Preset 1 passt für die Modelle NS-8HX und NS-6HX, Preset 2 passt für die NS-4HX und Preset 3 für NS-2HX. Die Werksvoreinstellungen können jedoch selbstverständlich überschrieben werden. Insgesamt stellt die Möglichkeit, drei verschiedene Voreinstellungen zu programmieren, gerade in Verbindung mit einem Yamaha AV-Verstärker oder AV-Receiver eine sehr interessante Funktion dar. Wie man weiß, ist die reichhaltig und hochwertig bestückte DSP-Sektion kennzeichnendes Merkmal der Yamaha-AV-Komponenten (Beispiele: RX-V2600, RX-V557, RX-V757, RX-V457). Nun kann man sich seine Lieblings-DSP-Programme für Musik und Film heraussuchen und das passende Setup am aktiven Subwoofer dazu vorprogrammieren - was zu einem besonders eindrucksvollen musikalischen oder cineastischen Gesamterlebnis führen kann. 

Geräterückseite

Schauen wir uns als nächstes die Geräterückseite an. 

Hier sticht ein sehr reichhaltiges Anschlussangebot ins Auge, dessen Sinn sich teilweise nicht auf den ersten Blick erschließt. Besonders ansprechen wollen wir die "H.P.F. Output"-Funktion. Diese ist dann von Bewandtnis, wenn der verwendete Verstärker keinen eigenen Subwoofer Pre-Out hat, jedoch über auftrennbare Endstufen verfügt (wenn sich also "Pre Out"- und "Main In"-Cinchbuchsen auf der Rückseite des Verstärkers oder Receivers befinden). Mittels eines Cinchkabels führt man zunächst die Signale des Verstärkers über die Pre-Outs zum normalen Eingang (Eingang 2 auf dem Bild) des YST-SW1500. Vom Yamaha-Subwoofer verwendet man ein Cinchkabel zurück zum Verstärker und führt dieses in die Main In-Eingänge wieder ein. Je nach dem, ob man beim Schalter für den Hochpassfilter die 80 Hz- oder die 100 Hz-Stellung gebracht hat, werden alle Frequenzen über dem angegebenen Wert den angeschlossenen Lautsprechern zugeführt, die Frequenzen unter dem angegebenen Wert werden vom aktiven Subwoofer wiedergegeben. Diese Art des Anschlusses empfiehlt sich dann, wenn man z.B. einen Stereoverstärker mit auftrennbaren Endstufen nutzt (also keinen Surroundverstärker oder Surroundreceiver mit dediziertem Subwoofer Pre-Out) und sich auf diese Art und Weise ein kleines Bassmanagement zu stricken, denn die Frequenzen, die von den Hauptlautsprechern nicht oder nur unvollkommen und somit akustisch störend wiedergegeben werden können, werden strikt abgeschnitten und dem Subwoofer zugewiesen. Man kann diese Konstruktion auch für den Betrieb mit 2 Subwoofern anwenden - dann legt man ein Cinchkabel vom Pre Out Rechts des Verstärkers zum rechten Eingang des Input 2 (Normal), und vom rechten H.P.F.-Output des YST-SW1500 zum rechten Main-In des Verstärkers. Für den anderen linken Subwoofer sind die Anschlüsse analog auszuführen. 

Wenn man einen normalen AV-Receiver oder -Verstärker nutzt, verwendet man den LFE-Eingang (Input 3). Auch noch vorhanden sind solide Lautsprecher-Schraubverschlüsse, hier hat man noch einen anderen Weg, sein Lautsprechersystem zu konfigurieren. Beispiel: Subwoofer-/Satellitensystem. Man führt Lautsprecherkabel von den Ausgängen für die Hauptlautsprecher links/rechts des Verstärkers zum aktiven Subwoofer (dort verwendet man dann folgerichtig die Lautsprecherkabel-Eingänge) und führt ein weiteres Kabelpärchen von den Lautsprecherkabel-Ausgängen zu den Satelliten. Durch diese Konstruktion kann man im Bassmanagement eines AV-Verstärkers die Hauptlautsprecher auf "Large" stellen und kann über den LFR Sub Pre-Out des AV-Receivers oder -Verstärkers sogar noch einen weiteren Subwoofer dann über LFE anschließen und hat somit dann ein sehr homogenes Basserlebnis. 

Auch bringt der YST-SW1500 eine Automatikschaltung  mit, die Umschaltung in den Auto Standby Modus erfolgt dann, wenn ca. 7 bis 8 Minuten kein Eingangssignal angelegen hat. In der Position "High" schaltet sich der Yamaha auch bei einem niedrigpegeligen Eingangssignal an, was zur Folge haben kann, dass sich der YST-SW1500 dann erst gar nicht in den automatischen Bereitschaftszustand schaltet.  In der "Low" Position muss das Signal einen höheren Pegel haben, um ein Einschalten des Subwoofers zu bewirken. Wahlweise ist es natürlich auch möglich die Auto Standby-Funktion zu deaktivieren. 

Technische Details

Die "Advanced Yamaha Active Servo"-Technologie (Advanced YST) ermöglicht, so Yamaha, trotz kompakter Gehäuseabmessung einen überaus voluminösen und durchzugsstarken Bass. Möglich wird dies durch eine direkte Kopplung von Lautsprecher und Verstärker, die ohne jegliche Impedanzeinwirkung eine perfekt-lineare Bewegung garantiert. Kommen wir nun zu den Details.

Advanced Yamaha Active Servo Technology

Zwei Grundfaktoren stehen hinter dieser Technologie: Der Helmholtz-Resonator (Bassreflexprinzip) und die Negativimpedanzansteuerung. Ein Helmholtz-Resonator ist ein akustischer Resonator (Resonator = ein schwingfähiges System, dessen Bestandteile auf eine bestimmte Frequenz (Eigenfrequenz) so abgestimmt sind, dass der Resonator bei entsprechender Anregung mit dieser Frequenz ausschwingt). Er besteht aus einem bestimmten Volumen mit einer engen Öffnung nach außen. Durch die Elastizität des Luftvolumens im Inneren in Kombination mit der trägen Masse der in der Öffnung befindlichen Luft entsteht ein mechanisches Masse-Feder-System mit einer ausgeprägten Eigenresonanz. Bei Lautsprechern ist das Bassreflex-Prinzip nichts anderes als ein Helmholtz-Resonator: Der Bassreflexkanal bildet mit dem Gehäusevolumen der Box zusammen einen Resonator, welcher eine Erhöhung des Strahlungswirkungsgrades in Höhe seiner Resonanzfrequenz bewirkt. 

Der YST-SW1500 arbeitet nach dem Bassreflexprinzip

Laut der Helmholtztheorie können im Bereich der Resonanzfrequenz durch kleine Erregerschwingungen große Ausgangsamplituden erzeugt werden. Die Resonanzfrequenz der Box wird daher so
dimensioniert, dass sie in dem Bereich liegt, in dem der Wiedergabepegel des Tieftöners absinkt. Dadurch wird der lineare Wiedergabefrequenzbereich bis zu sehr tiefen Frequenzen erweitert. Um Resonanzüberhöhungen und unpräzise Basswiedergabe zu vermeiden, sind große Antriebs- und Rückstellkräfte der Lautsprechermembran nötig.

Zur Lösung dieses Problems wurde von den Yamaha-Konstrukteuren ein Verstärkerprinzip entwickelt, das nach folgender Theorie arbeitet: Wird der elektrische Widerstand der Schwingspule auf Null reduziert, käme es in Bezug auf die Signalspannung zu einer linearen Bewegung der Lautsprechermembran. Um diese Reduzierung zu erreichen, wird ein Verstärker eingesetzt, dessen Ausgangsimpedanz genau der der Impdedanz der Box - aber mit umgekehrten Vorzeichen - entspricht. Diese negative Ausgangsimpedanz ermöglicht die Erzeugung der nötigen Antriebskräfte, wodurch eine hervorragende Tiefbasswiedergabe und Dämpfungseigenschaften erreicht werden. Durch die Verwendung eines Verstärkers mit Negativimpedanz-Ansteuerung und der Lautsprecherbox mit Helmholtz-Resonator kann dieses System deshalb einen extrem weiten Frequenzbereich mit tadelloser Klangqualität und reduziertem Verzerrungsgrad reproduzieren.

Die Kombination der oben beschriebenen Merkmale stellt die grundlegende Konfiguration der herkömmlichen Yamaha Active Servo Technology dar. Die neue Advanced Yamaha Active Servo Technology setzt auf Negativ-Impedanz-Wandler (ANIC) - Schaltungen, die dynamische Variationen erlauben, um einen optimalen Wert für die Lautsprecherimpedanz zu wählen. Mit den neuen ANIC-Schaltungen ist es laut Yamaha möglich, stabilere Leistung und verbesserten Schalldruck im Vergleich zur normalen Yamaha Active Servo Technology zu erzeugen, wodurch die Basswiedergabe nachdrücklicher und klarer ist - auch bei großer Lautstärke. 

Downfire Subwoofer mit QD-Bass-Technologie

Gut zu erkennen: Downfire-Subwoofer mit QD-Bass-Technologie

Der YST-SW1500 ist als nach unten abstrahlender Downfire-Subwoofer ausgelegt. Der Durchmesser des Basschassis beträgt 30 cm. Downfire-Subwoofer sind nicht problemlos - je nach dem, welche Beschaffenheit der Boden im Hörraum hat, können unschöne akustische Beeinflussungen auftreten. Diesem Nachteil versucht Yamaha mit der QD-Bass (Quatre Dispersion Bass) Technologie zu begegnen. In die massive Bodenplatte des YST-SW1500 ist ein quadratisch-pyramidenförmigen Reflektor integriert. Dieser sorgt dafür, dass der Schall effizient und gleichmäßig in alle Richtungen verteilt wird. 

Hier die drei Auswirkungen der QD Bass-Technologie:

  1. Effiziente Schallverteilung im Raum

  2.  Bewegungsenergie, die im Betrieb, soll nicht den Boden direkt ansprechen, damit keine Eigenresonanzen vom Unterboden (z.B. Parkett oder Laminat, Fliesen etc.) ausgehen. Durch die Pyramide kann die massive Bodenplatte noch effektiver arbeiten

  3. Die Pyramide begrenzt zusätzlich die obere Grenzfrequenz für eine kontrollierte Basswiedergabe (Oberwellenbegrenzung - die Oberwellen sind einer unerwünschten Ortung des Subwoofers im Raum zuträglich)

Insgesamt bietet der YST-SW1500 ein hohes Ausstattungsniveau und vor allem auch flexible Einsatzmöglichkeiten dank reichhaltiger Anschlussbestückung. Der Bedienkomfort wird durch die mitgelieferte Fernbedienung erhöht. Wichtiger Pluspunkt des Yamaha sind die ablegbaren Presets, dies bietet kein Konkurrent. Schauen wir  nun zur Konkurrenz, dann wird schnell klar, dass der Yamaha sich insgesamt sehr gute Bewertungen verdient. So kann z.B. der Heco Phalanx 12A nicht mithalten, seine Ausstattung ist weitaus magerer. Getrennte Programme für Film- und Musikwiedergabe fehlen ebenso wie eine Fernbedienung oder die Anschlussvielfalt des YST-SW1500. Und auch der Quadral Power Cube Sub 500 muss mit deutlich weniger Ausstattung auskommen als der Yamaha. Der SVS PB10-ISD kostet zwar laut Liste deutlich weniger als der Yamaha, hat aber auch nur das Nötigste an Ausstattung mit an Bord. Noch nicht einmal eine einstellbare Übernahmefrequenz oder Lautsprecherkabel-Anschlussbuchsen sind im Angebot. Gut schneiden die Subwoofer des Hauses Nubert ab. Schon der kleine und preisgünstige, dabei trotzdem sehr nobel verarbeitete Nubert nuLine AW-560 hat vielfältige Einstelloptionen. Man kann mittels spezieller Filter beispielsweise den maximalen Tiefgang beeinflussen sowie eine Klangwiedergabe mit besonders geringen Verzerrungen mit etwas reduziertem Maximalpegel einstellen. Der nuLine AW-560 hat auch einen stufenlos einstellbaren Phasenregler und eine Fernbedienung. Spezielle Kennlinien für Musik- oder Filmtonbetrieb gibt es nicht, durch die verschiedenen schaltbaren Filter kann man aber auch gut den Klang der Nubert-Woofer ans Quellmaterial anpassen.  

Bewertung

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