INFO: Alles über das neue Teufel Theater 9 THX Ultra 2 

17. Oktober 2006 (cr/Pressemitteilung Teufel)

 

Seit vielen Jahren definieren THX-Lautsprechersysteme von Teufel den Klangmaßstab in Heimkinos der Absoluten Spitzenklasse - wie bei uns beispielsweise Tests des Teufel Theater LT7 wireless oder des Teufel Theater 10 zeigen, die beide unsere bestmögliche Testbewertung ("Masterpiece) mit nach Berlin nehmen konnten. Auch das nach den strengen Vorgaben der weltweit anspruchsvollsten Qualitätsnorm für Tonwiedergabe THX Ultra 2 konzipierte Teufel Theater 8 THX Ultra 2 etablierte sich daher nicht ohne Grund als absolutes Spitzen-Home Theatre-System zum fairen Preis in vielen Heimkinos unserer Leserschaft.

Diese erfolgreiche und jahrelange Tradition vor Augen, entwickelten die Teufel-Ingenieure in den vergangenen Jahren den Nachfolger dieses erfolgreichen Klassikers. Mit den aktuellsten Chassis-Technologien, den neusten akustischen Erkenntnissen, den fortschrittlichsten Elektronik-Komponenten und hochmodernen Möglichkeiten der Gehäusefertigung entstand das brandneue Theater 9 THX Ultra 2, das auf 3.990 € in 5.1 Konfiguration kommt. 

Die neuen zum Einsatz kommenden Technologien prägen auch das High-Tech-Erscheinungsbild des Theater 9. Eine Materialmixtur aus gebürstetem Aluminium, neu entwickelten Flachmembran-Chassis und schwarzen Hochglanz-Gehäuseoberflächen sorgt für ein völlig neuartiges, den hohen klanglichen und technischen Anspruch unterstreichendes futuristisches Design. 

Auffälligstes Merkmal sind die nun frei sichtbaren, mittig in den Frontlautsprechern M 920 FCR platzierten Flachmembran-Mitteltöner und Gewebe-Hochtonkalotten. Das Trio steht in der klassischen D’Appollito-Anordnung übereinander und gewährleistet so eine überaus räumliche und optimal ortbare Wiedergabe aller mittleren und hohen Frequenzanteile. Die zentral montierte, edle Aluminium-Blende schließt dabei bündig mit der schwarzen Stoffbespannung ab, die die beiden links und rechts daneben integrierten 165 mm großen Tiefmitteltöner verdeckt. Auch diese Lautsprecher sind eine komplette Neuentwicklung: Statt konventioneller trichterförmiger Konus-Membranen kommen hier Flachmembranen zum Einsatz. Da diese von invers geformten, also nach hinten gewölbten Sicken umgeben sind, bieten die M 920 FCR über ihren gesamten Frequenzbereich ein perfektes Abstrahlverhalten ohne klangverfälschende und störende Kanten, Winkel oder Buckel. 

Einen neuen Weg geht Teufel auch mit der auffällig angewinkelten Form der Dipol-Effektlautsprecher M 920 D. Dank ihrer – aus der Vogelperspektive gesehen – trapezförmigen Formatierung lassen sich die rückwärtigen Effektlautsprecher jetzt wesentlich besser optisch ins Wohnzimmer integrieren, ohne die für einen realistischen Heimkinoklang unabdingbare Dipol-Anordnung mit gegeneinander abstrahlenden Schallwänden zu verwässern. Denn entscheidend für die eine Rundum-Beschallung im Kinosaal simulierende Dipol-Technik ist, dass das Heimkino-Publikum nur von Wänden, Decke und Boden reflektierte und keine direkten Schallanteile hört. 

Sechster und korpulentester Bestandteil des neuen Theater 9 THX Ultra 2 ist der für das Bassfundament verantwortliche Subwoofer M 9200 SW. Wie sein Vorgänger M 11000 SW arbeitet der Neue mit zwei 300 mm großen Tieftönern und einer 1.200 Watt starken Power-Endstufe. Doch formal geht der M 9200 SW einen neuen Weg und präsentiert sich im schlanken Hochformat. Somit sitzen die beiden Tiefton-Chassis jetzt nicht mehr versetzt schräg, sondern direkt übereinander, was die Höhe des Subwoofers auf 95 Zentimeter wachsen lässt. 

Die Entwicklung des Theater 9 ist abgeschlossen, doch gut Ding braucht Weil. Bis die ersten Exemplare des neuen Spitzen-Systems lieferbar sind, werden noch einige Monate vergehen: Teufel rechnet mit einem Auslieferungsstart im April 2007. Wer sich jetzt schon entschieden hat und das Theater 9 THX Ultra 2 bis zum 31. Januar 2007 ordert, bekommt jedoch einen Frühbestellerrabatt von satten 8 %. 

Die Komponenten des Theater 9 im Detail: 
M 920 FCR

Der Frontlautsprecher des Theater 9 ist eine Weiterentwicklung des bewährten THX Ultra 2-Klassikers M 800 FCR. Die Chassisbestückung besteht nach wie vor aus einer von zwei 165 mm großen Tieftmitteltönern eingerahmten Hoch-Mittelton-Einheit. Jedoch kommen beim M 920 FCR völlig neue Lautsprecher zum Einsatz. Die von schwarzen Stoffrahmen abgedeckten seitlichen Treiber arbeiten mit einer Flachmembran, die von einer inversen, d.h. nach innen gewölbten Sicke eingefasst ist. Dadurch entsteht eine fast ebene Oberfläche, die störenden Reflexionen keine Chancen lässt. 

Ebenfalls mit Flachmembranen sind die beiden 80 mm großen Mitteltöner ausgestattet. Sie nehmen der bekannten D’Appollito-Anordnung entsprechend die 25 mm-Hochton-Gewebekalotte in ihre Mitte, was eine präzise ortbare Abstrahlung aller für die Sprachverständlichkeit, die Räumlichkeit und den Detailreichtum entscheidenden mittleren und hohen Frequenzen garantiert. Wie schon bei den Frontboxen des System 6 ist so zudem eine besonders breitwinkelige Abstrahlung gesichert, wodurch gleich mehrere nebeneinander sitzende Zuhörer in den Genuss eines wietläufigen Front-Panoramas kommen können. 

Insbesondere Besitzer eines Plasma- oder LCD-TVS werden sich über die deutlich flachere Bauweise der M 920 FCR freuen. Nur noch 20 cm tief ermöglichen sie eine problemlosere Wandmontage als ihre etwas korpulenteren Vorgänger.


Technische Angaben M 920 FCR: 

  • Belastbarkeit nach IEC-Norm Long Term 160 Watt 
    Belastbarkeit nach IEC-Norm Short Term 240 Watt 
    Empfohlene Mindest-Verstärkerleistung 70 Watt 
    geeignet zum Anschluss an Verstärker
    mit einer Impedanz von 4-8 Ohm 
    Tieftöner 2 x 165 mm ø mit Flachmembranen aus papierbeschichteter Wabenpappe und inversen Sicken 
    Tiefmitteltöner 2 x 80 mm ø mit Flachmembranen aus papierbeschichteter Wabenpappe 
    Hochtöner 25 mm ø Gewebekalotte 
    Übertragungsbereich 80-22.000 Hz 
    magnetisch abgeschirmt ja 
    CE-konformes Teufel-Anschlussfeld
    mit vergoldeten Schraubklemmen ja 
    Abmessungen (BxHxT) 58.00 x 32.60 x 20.00 cm 
M 920 D

Die Effektlautsprecher M 920 D tragen die Surround-Kulisse zum Heimkino-Sound bei. Traditionell und wie von THX vorgeschrieben arbeiten die beiden rückwärtig neben oder hinter dem Hörplatz zu montierenden Boxen des Theater 9 nach dem Dipol-Verfahren. Dies bedeutet, dass zwei sich gegenüberliegende Schallwände nicht direkt auf das Publikum gerichtet sind, sondern den Schall an den Wänden entlang, quer durch den Raum sowie gegen Decke und Boden leiten, damit ein diffuses, nicht ortbares Klangfeld entsteht. Genauso funktioniert es im Kinosaal, wo allerdings zahlreiche an der Rück- und den Seitenwänden angebrachte Lautsprecher für die Surround-Effekte verantwortlich sind. 

Die M 920 D sind Vollbereichsdipole, d.h. beide Schallwände geben alle Frequenzen von 80 bis 22.000 Hertz wieder. Jeweils zwei 130 mm große Konus-Chassis und zwei 25 mm-Hochtonkalotten sorgen für einen dynamischen und homogenen Klang der Rear-Kanäle. Durch die jetzt angeschrägt angeordneten Schallwände lassen sich die Dipol-Lautsprecher noch universeller an den Wänden befestigen. Ob die beiden M 920 D links und rechts an den seitlichen Wänden oder an der Rückwand hinter den Sitzplätzen hängen – sie schmiegen sich nun deutlich unauffälliger ins Wohnambiente ein.

  • Technische Angaben M 920 D: 
    Belastbarkeit nach IEC-Norm Long Term 130 Watt 
    Belastbarkeit nach IEC-Norm Short Term 180 Watt 
    Empfohlene Mindest-Verstärkerleistung 70 Watt 
    geeignet zum Anschluss an Verstärker
    mit einer Impedanz von 4-8 Ohm 
    Tieftöner 2 x 130 mm ø beschichtete Kohlefaser 
    Tiefmitteltöner 2 x 130 mm ø beschichtete Kohlefaser 
    Hochtöner 4 x 25 mm ø Gewebekalotte 
    Übertragungsbereich 80-22.000 Hz 
    magnetisch abgeschirmt ja 
    CE-konformes Teufel-Anschlussfeld
    mit vergoldeten Schraubklemmen ja 
    Abmessungen (BxHxT) 30.40 x 46.60 x 20.00 cm 
M 9200 SW

Wie von der THX Ultra 2-Norm verlangt, gibt der M 9200 SW auch tiefste 20 Hertz-Töne ohne jede Einschränkung wieder und mobilisiert Schalldruck-Reserven, die selbst in 100 Quadratmeter großen Räumen für tieffrequenten und nachdrückliche Furore sorgt. Im Gegensatz zum Vorgängermodell M 11000 SW sind die beiden 300 mm großen Bass-Treiber des M 9200 SW nun übereinander angeordnet, was die Höhe des Subwoofers auf stattliche 95 Zentimeter anwachsen lässt. Dafür ist das Gehäuse deutlich schmaler geworden und dürfte in größeren Wohnräumen oder Heimkinos – wo sich der Woofer besonders wohl fühlt – problemlos einen Platz finden. 

Das 1.200 Watt-Kraftwerk des M 9200 SW sorgt für enorme Reserven in praktisch jedem Betriebszustand - so dass jede Verfolgungsjagd oder massive Explosion mit unnachgiebiger Wucht präsentiert wird. Dank DPU-Reflextechnik bleibt der Bass selbst bei enormen Schalldrücken sauber und pointiert, die bei konventionellen Reflexöffnungen obligatorischen Strömungsgeräusche bleiben aus. Mit einem ganzen Arsenal von Schaltern und Reglern lässt sich der Sub zudem optimal an die Raumakustik und den persönlichen Geschmack seines Besitzers anpassen.

  • Technische Angaben M 9200 SW: 
    Tieftöner 2 x 300 mm ø mit Neodym-Magneten und beschichteter Zellulose-Membran 
    Sinus-Ausgangsleistung 700 Watt 
    Musik-Ausgangsleistung 1200 Watt 
    Übertragungsbereich 25-200 Hz (-3 dB / ±0,5 dB; -6 dB bei 20 Hz) 
    Phasenregler 
    Eingangspegelregler 
    Cinch-Vorverstärker-Eingang für Verstärker/Receiver mit Subwoofer-Vorverstärkerausgang 
    Gehäuseaufbau DPU-Reflextechnik 
    magnetisch abgeschirmt ja 
    Abmessungen (BxHxT) 45.20 x 95.00 x 60.00 cm 
    Netzteil mit groß dimensioniertem Ringkern-Transformator
    Endstufe wurde speziell für Teufel in Deutschland entwickelt
    abschaltbare Einschaltautomatik 

Text: Carsten Rampacher und Pressemitteilung/Website Teufel
17. Oktober 2006

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