INFO: Neue Teufel-Systeme - Bilder vom Presse-Meeting in Berlin

17. Juli 2006 (cr)

Teufel hat aktuell wieder viele vielversprechende Produkte -  zum Beispiel das Theater LT7 oder das Theater 5 mit zwei großen Standlautsprechern vorn. Beim Presse-Meeting in Berlin hatten wir die Gelegenheit, kurz ins Theater LT7 mit Wireless-Surroundlautsprechern und ins Theater 5 hineinzuhören, und selbstverständlich haben wir für Sie nicht nur Fotos von diesen beiden Systemen parat, sondern auch von anderen hochinteressanten Neuheiten - lassen Sie sich überraschen. 

Im Teufel-Vorführstudio standen das Theater LT7 und das Theater 5 bereit. Das Theater LT7 (links und rechts außen die schmalen säulenartigen Lautsprecher und innen rechts neben den Centern der dazugehörige aktive Subwoofer) bringt optional als Besonderheit Wireless-Surroundlautsprecher mit. Diese werden mittels eines Hochleistungsakkus betrieben, so dass sie tatsächlich "wireless" sind - nur zum Aufladen muss ein Netzkabel angeschlossen werden. Mit einer Sinusleistung von 240 und einer Musikleistung von glatten 400 Watt sind die Endstufen in den Wireless-Säulen bärenstark. Das Theater LT7 wird mit THX Select-Lizenz kommen und kostet als 5.1-Wireless-Set 4.790 €. Enthalten in diesem Betrag ist auch der außergewöhnlich kraftvolle aktive Subwoofer, der mit 750 Watt Musik- und 350 Watt Sinusleistung massiv anschiebt. Das Theater 5 ist als 5.1-Set konzipiert - der untere Teil der Standboxen ist sozusagen ein aktiver Subwoofer. Mit 1.499 € ist diese Set für seine Leistungsdaten und seine Erscheinung ausgesprochen preiswert. In jeder Standbox arbeitet ein Subwoofer mit 300 mm Basschassis, welches nach der Seite abstrahlt. 120 Watt Sinus- und 190 Watt Musikausgangsleistung pro Box  - das ist ein beachtliches Leistungspotential, das dafür sorgt, dass das Theater 5 auch in größeren Lokalitäten immer Herr der Lage bleibt. 

Hier wohnt die Basskraft: Seitlich abstrahlender 300 mm Basstreiber bei den M 520 F Frontboxen des Theater 5. Dass dieser Lautsprecher auch in der Praxis imstande ist, einen kräftigen Bass zu realisieren, davon konnten wir uns in Berlin gleich überzeugen: Verschiedene Stücke von Jean Michel Jarré, the Corrs, und von Seal sowie Ausschnitte aus verschiedenen Filmsequenzen bewiesen, dass die M 520 F kraftvoll zupacken kann. Aber nicht nur das: Dadurch, dass in beide Lautsprecher ein aktiver Subwoofer integriert ist, wirkt der Bass ungemein homogen. Sehr überzeugend geriet nach den wenigen kurzen Eindrücken auch der Hochtonbereich: Details werden sehr schön herausgearbeitet, Frauenstimmen wirken sehr klar, beinahe greifbar, und die Brillanz ist ausgezeichnet. Zu hart oder zu spitz klingt die M 520 F nie. 

Das Anschlussterminal der M 520 F

Auch die Surround-Lautsprecher M 520 R konnten gefallen. Sie spielen präzise und auch erstaunlich raumfüllend

Teufel-typisch weist auch der M 520 R wieder hochwertige Lautsprecherkabel-Anschlussterminals auf, die problemlos auch mit sehr guten Bananensteckern zusammen arbeiten

Sprechen andere Kundenkreise an: Links die M 520 F des Theater 5, der richtige Lautsprecher für diejenige Klientel, die sich wünscht, dass die neue Box auch nach Box aussehen darf. Für einen günstigen Preis wird hier eine hohe Leistungsfähigkeit, eine technische, aber trotzdem gefällige Optik und eine gute Verarbeitung geboten. Die M 720 FR  des Theater LT7 spricht hingegen den Designliebhaber an, der jedoch trotzdem nicht auf einen sehr guten Klang verzichten möchte: In den kurzen Testreihen spielten die schlanken Säulen sehr kultiviert auf und boten eine überraschend vielschichtige Klangkulisse. Der oft bei derartigen Konstruktionen schmale, fade und oberflächliche Klang war hier überhaupt nicht festzustellen. Eine gleichermaßen schöne wie klangstarke Box, als Passivlautsprecher mit einer Belastbarkeit von 200 Watt (Musik) bzw. 150 Watt (Sinus).

Nur Gutes ist aus der Mitte zu vermelden: Die Center von Theater LT7 (oben) und Theater 5 (unten) sehen völlig unterschiedlich aus, können akustisch aber beide gefallen. Der Theater LT7-Center erstaunt mit einer vollen, weit in den Raum hineinreichenden Wiedergabe. Dies hätte man dem schlanken Gerät gar nicht zugetraut, wobei die Belastungswerte (150 Watt Sinus, 200 Watt Musik) schon andeuten, dass der M 720 C kein Spielzeug ist. Der Theater 5-Center ist ebenfalls ein Glücksgriff. Er sorgt auch für viel Nachdruck bei tieferen Frequenzen, kann aber auch prima detaillieren. Mit 140 Watt Sinus und 190 Watt Musik sind auch hier die Belastungswerte sehr gut. 

Hier steht das Wireless-Kraftpaket: Links im Bild ist die M 720 FR Wireless zu sehen, die mit ihren 400 Watt Musikleistung des eingebauten Hochleistungsverstärkers auch bei großen Effekten nicht "klein bei gibt". Rechts an der Wand ist der M 520 R des Theater 5.

Beim Teufel Thester LT7-Subwoofer  sorgt ein integrierter digitaler Soundprozessor (DSP) für eine optimale Anpassung an die Raumakustik, das wiederzugebende Audiosignal und den persönlichen Hörgeschmack. Mit Hilfe der mehrfach untergliederten Setup-Menüs lässt sich für jeden Raum eine exakt abgestimmte Basswiedergabe ohne störende Resonanzen realisieren. 
Der M 7200 SW Digital besitzt zwei separate Eingänge für Stereo- und Mehrkanal-Betrieb, bei denen sich alle Einstellungen passgenau für die jeweilige Anwendung vornehmen und speichern lassen. Auf diese Weise kann der Theater 7-Besitzer in den beiden frei programmierbaren Setups beispielsweise zwei unterschiedliche Frequenzverläufe ablegen, um beim Hören von klassischer Musik eine andere Tieftonwiedergabe zu erleben als bei rasanten Action-DVDs. Dazu gibt es ein werkseitig gespeichertes Teufel-Basis-Setup sowie zwei THX Select-Programme. Der DSP bietet dabei eine Vielzahl von Justage-Möglichkeiten: Zum einen lassen sich für die beiden individuell konfigurierbaren Setups der Lautstärkepegel, die Zeitverzögerung (Delay/Phase) und der Gütefaktor einstellen. Darüber hinaus sind die untere und obere Grenzfrequenz sowie die Filtercharakteristik (Flankensteilheit) wählbar. Weitere Korrekturmöglichkeiten bietet der parametrische Equalizer, mit deren Hilfe sich bei drei Filterfrequenzen ins Klanggeschehen eingreifen lässt. Auf diese Weise kann beispielsweise die Resonanzfrequenz des Raumes oder mitschwingender Türen, Dielen oder Möbel gezielt und schmalbandig abgeschwächt werden. Mit den genannten Parametern ist eine optimale Anpassung an jeden Raum und Hörgeschmack realisierbar. Dazu lässt sich sogar die Auslegung des Stereo-Cinch-Vorverstärkerausgangs, der beispielsweise einen weiteren Subwoofer versorgen oder einen nachgeschalteten Stereo-Verstärker ansteuern kann, separat fixieren. Alle Einstellungen dieses DSP werden über das Bedienfeld am Woofer oder die serienmäßige Fernbedienung vorgenommen und im zweizeiligen Schönschrift-Display an der Front angezeigt. Die Schubkraft des Theater LT7-Woofers garantieren zwei 250 mm große Langhub-Tieftöner. Dem Tiefton-Duo wird von einer 350 Watt Sinus-Endstufe eingeheizt. Ein gefalteter, 80 cm langer Reflexkanal stellt zudem eine lineare und verzerrungsfreie Wiedergabe bis hinab zu 25 Hertz sicher. Selbstverständlich ist der Reflexkanal des Teufel M 7200 SW Digital gemäß der Teufel-eigenen DPU-Technik strömungsoptimiert und produziert daher selbst bei höchsten Wiedergabelautstärken kaum Windgeräusche. Bei den ersten kurzen Eindrücken fiel direkt auf, dass der Hightech-Subwoofer einen sehr nachdrücklichen, raumfüllenden, gleichzeitig aber kultivierten Bass erzeugt - so passen Optik und Akustik des LT7 hervorragend zusammen und zielen klar auf erfahrene Hörer mit stark gehobenem Anspruch ab. 

Die Denon-Demo-Anlage

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