Sub-Vergleich: Heco Celan Sub 38A, SVS PB12-Plus/2 und Teufel M11000 (1/3)
12.04.2006 (cr), (th)

Einführung
Bereits seit dreieinhalb Jahren setzen wir den Teufel M11000THX Ultra 2 in
unserem Test-Equipment ein - in Anbetracht der rasch voranschreitenden Entwicklung
eine große Zeitspanne. Damals erhielt der Berliner THX Ultra II-Subwoofer
zusammen mit den Teufel Theater 8 unser
Referenz-Prädikat, ein "Masterpiece" als allerhöchste
Auszeichnung gab es damals noch nicht. Nun stellt sich natürlich für uns die
Frage, ob der "Bass-Teufel" überhaupt noch "up to date"
ist, denn die Konkurrenz hat natürlich nicht geschlafen und hochinteressante
Modelle auf den Markt gebracht, die versuchen, am Thron des M11000 zu sägen und
selber das Leadership in der der Subwoofer-"Champions-League" zu übernehmen. Zwei
Kandidaten haben sich aus völlig unterschiedlichen Gründen im Speziellen hervorgetan: Der Heco
Celan Sub 38A macht ganz besonders durch seine hochwertige
Optik, seine 600 Watt-Endstufe und seinen günstigen Marktpreis von rund 900 €
auf sich aufmerksam - für einen viel hermachenden
Aktivsubwoofer mit 38er Chassis sehr fair. Zweiter Kandidat ist der SVS PB12-Plus/2,
nochmals potenterer "Bruder" des
SVS PB12-Plus, der schon in unserem ausführlichen Praxistest ein
beeindruckendes Ergebnis erreichen konnte. Der in edlem Klavierlack zum Test
angetretene US-amerikanischen Basslautsprecher verfügt im Gegensatz zum
"normalen" PB12-Plus gleich über zwei 30er Basschassis. Optisch sieht
er identisch aus, auch er ist als Downfire-Subwoofer ausgelegt, was in
Anbetracht der Leistungsfähigkeit der eingebauten B.A.S.H.-Endstufe für
markerschütternde Tiefbassperformance sorgen dürfte: 900 (!!!) Watt
RMS-Leistung sprechen eine sehr deutliche Sprache, hier wird der PB12-Plus mit
seinen auch schon enorm kräftigen 525 Watt RMS schon fast deklassiert. Der
Preis des PB12-Plus/2: 1.999 €, für ein überdurchschnittlich starkes und
optisch hochwertiges Subwoofer-"Monster" alles andere als zuviel. Was
kann der Teufel in Anbetracht dieses Muskelspiels der Konkurrenz in die
Waagschale werfen? Auf jeden Fall die 700 Watt Sinus und 1.200 Watt
Musik-Leistung seiner eingebauten Hochleistungsendstufe, und seine 2 x 30 cm
Basschassis mit kompakten und besonders leistungsfähigen Neodym-Magneten. Der
Preis für diese "Schmankerl" fällt mit 1.560 € sehr fair aus,
wobei der SVS gleich kontert: Denn wer auf den Klavierlack verzichten kann und
den SVS in weniger aufwändiger Ausführung ordert (bei Teufel gibt es
schließlich gar keinen Klavierlack), kommt auf 1.699 € (Strukturlack
Schwarz), was beweist, dass SVS eine ebenso lobenswerte Preisgestaltung bietet
wie die deutsche Konkurrenz aus der Hauptstadt. Und auch Heco beweist, dass man
als Nicht-Direktvertreiber mit äußerst appetitanregenden Preisen für Furore
sorgen kann. Wir sind nun gespannt - kann der Teufel seinen "Referenz"-Thron
verteidigen?
Verarbeitung

Der Teufel M11000 ist robust, aber keine Schönheit

Der Heco besticht mit sehr attraktiver Optik

Der SVS PB12-Plus/2 wirkt massiv, hochsolide und in schwarzem
Klavierlack auch äußerst edel

Abgerundete Kanten bei SVS

Eckige Kanten, aber saubere Verarbeitung beim Heco

Interessante und elegante Gehäuseform des Celan Sub 38A

Saubere und zugleich hochwertige Einpassung der Chassis beim
Heco

Ordentliches Finish und robuste Erscheinung beim M11000
In der Verarbeitungswertung stehen die Chancen auf eine Titelverteidigung
nicht allzu gut, denn sowohl der Celan Sub 38A als auch der PB12-Plus/2 machen
einen deutlich gediegeneren Eindruck. Der Heco bietet für seinen günstigen
Kaufpreis hier eine tadellose Leistung, und der SVS ist gerade im
Klavierlackfinish einer der am besten verarbeiteten Subwoofer, die wir
überhaupt kennen.
Übersicht:
(Noten: Ungenügend, mangelhaft, ausreichend, befriedigend, gut, sehr gut,
ausgezeichnet, hervorragend, perfekt plus alle Zwischennoten)
| Merkmal |
Heco Celan Sub 38A |
Teufel M11000 |
SVS PB12-PLus/2 |
| Erster optischer Eindruck |
hervorragend |
gut |
Hervorragend |
| Oberflächenqualität |
hervorragend |
gut |
Hervorragend |
| Qualität der Gehäuseecken |
ausgezeichnet |
gut |
Perfekt |
| Qualität des Anschlussfeldes |
sehr gut |
sehr gut |
Hervorragend |
| Qualitätsniveau in Anbetracht des Kaufpreises |
hervorragend - perfekt |
gut |
Hervorragend |
| Fazit |
Der Heco Celan begeistert mit einem Finish,
welches für seinen Kaufpreis beispielhaft ist. Gesamtnote: Ausgezeichnet
- hervorragend |
Keine Siegchance für den M11000: Er wirkt zwar
robust und langlebig, kann aber weder durch glänzende
Oebrflächenqualität noch durch liebevolle Details auf sich aufmerksam
machen. Gesamtnote: Gut |
Keine Kritik - der SVS überzeugt einfach
rundherum, wirkt solide, edel und enorm hochwertig. Gesamtnote:
Hervorragend, einer der am besten verarbeiteten Subwoofer, die wir
überhaupt kennen. |
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