MASTERTEST: 8 AV-Receiver zwischen 550 und 1.500 EUR 

04.11.2006 (th/cr)



Einleitung:

Es ist einmal wieder an der Zeit, einen neuen AV-Receiver-Mastertest aus der Taufe zu heben. Unsere großen, preisklassenübergreifenden Testberichte werden nicht von allen Lesern identisch aufgefasst. Oftmals wird uns vorgeworfen, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, einfach, weil die Preisspanne der Geräte, die getestet werden, extrem hoch ist. Daher erklären in dieser Einleitung kurz unsere Absicht, die wir mit solchen Tests verfolgen. Wir möchten mehrere Dinge aufzeigen, die man nur dann sieht, wenn man AV-Receiver unterschiedlicher Preisregionen miteinander direkt vergleicht Zum einen erreichen uns oft E-Mails unserer Leser, die wissen möchten, ob es sich lohnt, zweihundert oder dreihundert EUR mehr in die Hand zu nehmen, um einen insgesamt leistungsstärkeren AV-Receiver zu erhalten. Daher werden wir erläutern, für welches Anforderungsprofil es sich lohnt, zu einem teureren Modell zu greifen. Der andere wichtige Punkt: Nicht immer ist das Teurere das grundsätzlich Bessere. Es gibt sehr gut konditionierte und zugleich außerordentlich preisgünstige AV-Receiver, die bilanzierend weitaus kostspieligeren Kontrahenten die Rücklichter zeigen. Auch diesem Phänomen werden wir in unserem Bericht nachgehen. Nun steigt die Spannung – wir stellen Ihnen unsere Kandidaten für den großen AV-Receiver-Mastertest Herbst 2006 vor. 


• Onkyo TX-SR604E, 549 EUR: 7 x 140 Watt an 6 Ohm, 1 kHz, 192 kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler für alle Kanäle, 2 x HDMI-in, 1 x HDMI-out (1.1), Videonormwandler für analoge Signaltransformierung. Lautsprechereinmesssystem (Audyssey, Audyssey, 3 Einmesspunkte) mit EQ, manueller EQ


• Onkyo TX-SR674E, 699 EUR: 7 x 150 Watt an 6 Ohm, 1 kHz, 192 kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler für alle Kanäle, 2 x HDMI-in, 1 x HDMI-out (1.1), Videonormwandler für analoge Signaltransformierung, zusätzlich Möglichkeit zur Wandlung von analogen Signalen in digitale Videosignale, Lautsprechereinmesssystem (Audyssey, 3 Einmesspunkte) mit EQ, manueller EQ


• Denon AVR-2307, 799 EUR: 7 x 135 Watt an 6 Ohm, 1 kHz, 192 kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler für alle Kanäle, 2 x HDMI-in, 1 x HDMI-out (1.1), analoger Videosignalwandler,zusätzlich Möglichkeit zur Wandlung von analogen Signalen in digitale Videosignale, verarbeitet 1.080p-Signale, Lautsprechereinmesssystem mit EQ, manueller EQ


• Harman Kardon AVR-340, 899 EUR: 7 x 55 Watt (20 Hz - 20 kHz, bei < 0,07 % Klirrfaktor, an  8 Ohm, 192 kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler, analoge Videosignalwandlung möglich, zwei Digitalanschlüsse auf der Frontblende, Lautsprechereinmesssystem EzSet/EQ


• Yamaha RX-V1700, 1099 EUR: 7 x 180 Watt (DIN), 192 kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler, analoge Videosignalwandlung, analog/digitale Videosignalwandlung, hochwertiger OPlus De-Interlacer, 2 x HDMI-in, 1 x HDMI-out (jeweils 1.2a), Lautsprechereinmesssystem (YPAO) mit EQ, manueller EQ, 22 DSP-Programme (übersichtlich in Gruppen unterteilt, mit Editiermöglichkeiten, in der Anzahl variierend je nach gewähltem Programm), Nachbearbeitung für stark komprimierte Formate wie MP3 für Optimierung der Klangqualität  (Music Enhancer)


• Pioneer VSX-AX2AS-S, 1.199 EUR: 7 x 170 Watt (6 Ohm), 192 kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler, THX Select 2, analoge Videosignalwandlung, analog/digitale Videosignalwandlung, interner Scaler (bis auf 1.080i), interner De-Interlacer, 3 x HDMI-in, 1 x HDMI-out (1.2), WMA9-Decoder, 13+1 Surround-Betriebsarten, Nachbearbeitung für stark komprimierte Formate wie MP3 für Optimierung der Klangqualität (Sound Retriever), automatisches Einmesssystem (MCACC) mit Eliminierungsmöglichkeit stehender Wellen, sehr aufwändige manuelle EQ-Sektion für vielfältige Nachoptimierungen


• Pioneer VSX-AX4ASi-S, 1.499 EUR: 7 x 180 Watt (6 Ohm), 192 kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler, THX Select 2, analoge Videosignalwandlung, analog/digitale Videosignalwandlung, interner Scaler (bis auf 1.080i), interner De-Interlacer, 4 x HDMI-in, 1 x HDMI-out (1.2), WMA9-Decoder, 13+1 Surround-Betriebsarten, Nachbearbeitung für stark komprimierte Formate wie MP3 für Optimierung der Klangqualität (Sound Retriever), 2 x iLink-Anschluss, USB-Anschluss, automatisches Einmesssystem (MCACC) mit Eliminierungsmöglichkeit stehender Wellen, sehr aufwändige manuelle EQ-Sektion für vielfältige Nachoptimierungen


• Marantz SR7001, 1.499 EUR: 7 x 110 Watt, 192 kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler, THX Select 2, analoge Videosignalwandlung, analog/digitale Videosignalwandlung, interner De-Interlacer, 4 x HDMI-in, 1 x HDMI-out (1.2), automatisches Einmesssystem (Audyssey), manueller EQ, 4 Komponenteneingänge, 2 Komponentenausgänge, HDCD-Decoder

Seitenaufteilung:

Äußere Verarbeitung 

Die Optik unserer Testreceiver beweist, dass jede Firma ihr spezielles Profil wahren möchte. Tief beeindruckt sind wir von den beiden preisgünstigen Onkyos. In vielen Punkten können der TX-SR604E und der TX-SR674E mit den teureren Konkurrenten mithalten und weisen eine sehr ansprechende Optik auf. Auch der Marantz SR7001 brilliert mit seiner soliden Erscheinung, die schon die Tür zur Bolidenliga öffnet. Aber nun der Reihe nach.

Sehr elegant wirkt bei beiden Onkyo-Modellen der blau illuminierte Lautstärkedrehregler (604 in schwarz, oben, 674 in silbern, unten)

Traditionell haben die Onkyo AV-Receiver in schwarzer Gehäuseausführung immer ein grünes Gerätedisplay

Die silbernen Varianten verfügen über eine bernsteinfarbene Anzeige

Präzise seitliche Passung der Frontplatte beim 604

Die identisch überzeugende Qualität beim 674 zeigt, dass die Toleranzen bei Onkyo sehr gering ausfallen

Die Lautsprecherkabel-Schraubanschlüsse sind für die Preisklasse gut


• Onkyo TX-SR604E/674E: Die Aluminiumfrontplatte ist sauber verarbeitet, ordentliche Kantenverarbeitung. Die Bedienelemente haben nur minimales Spiel, zu loben ist der knackige Druckpunkt. Der Lautstärkeregler hat ein sehr akzeptables Spiel und lässt sich feinfühlig steuern. Allerdings ist er nur aus Plastik. Das Display ist Onkyo-gewohnt auf hohem Level (DOT-Matrix), wirkt jedoch etwas sehr schlicht. Was wir vermissen, ist ein richtiger Netzschalter. Die Seitenpaneele sind einfach gestaltet, was doch die Preisklasse aufzeigt. Die Ecken des Deckels könnten noch runder geschliffen sein (an den Biegestellen). Die Verschraubung ist akzeptabel. Die Füße sind in unauffälligem Schwarz gehalten und aus Hartplastik – für die Preisliga in Ordnung. Die Geräterückseite ist ordentlich verarbeitet, die Cinchanschlüsse sind nicht vergoldet, sitzen jedoch fest. Sehr ordentlich: Die optischen Digitalanschlüsse sind mit einer Klappe versehen. Das fest integrierte Netzkabel überzeugt nicht. Die Fernbedienung repräsentiert nicht mehr als guten Durchschnitt. Obwohl ca. 150 EUR teurer, weist der 674 keine Verarbeitungsmerkmale auf, die ihn vom 604 unterscheiden. Daher: Die identischen Feststellungen gelten auch für den größeren der beiden Onkyos. 

Auch der AVR-2307 kann sich mit seiner prima verarbeiteten Gerätefront gut in Szene setzen

Das schöne, auskunftsfreudige 2-zeilige Punktmatrixdisplay kann sich viele Punkte holen

Formschöner On/Standby-Schalter, richtiger Netzschalter ist rechts daneben


• Denon AVR-2307: Die Frontplatte besteht aus Aluminium, die billige Plastikklappe für den Front AV-Anschluss fällt optisch aus dem Rahmen – denn die Frontplatte selber ist bis auf minimale Scharfkantigkeit an den oberen Ecken prima verarbeitet. Die Spaltmaße aus seitlicher Sicht sind ebenfalls sehr gleichmäßig -  das können viele teure Modelle anderer Anbieter nicht besser. Die Bedienelemente überzeugen optisch und haptisch, aber alle Alu-Bedienelemente weisen ein deutliches Spiel auf. Das heißt die Drehregler eiern alle, punkten jedoch mit der feinfühlig arbeitenden Rasterung. Die Druckpunkte der Plastik-Bedienelemente sind unangenehm (fester Druck erforderlich). Positive Anmerkung: Vergoldeter Phones-Anschluss auf der Frontplatte. Das Punktmatrixdisplay holt sich mit der zweizeiligen Darstellung viele Punkte ab. Der Gehäusedeckel wirkt nicht sonderlich steif. Die Gerätefüße machen einen hochwertigen Eindruck. Auf der Geräterückseite fällt das integrierte Netzkabel negativ auf. Die Anschlüsse sitzen solide. Positiv zu erwähnen ist ein Kunststoff-Trennstab zwischen den Plus- und Minus-LS-Anschlussklemmen. Überhaupt: Man muss dem Denon lassen, dass er für diese Preisklasse sehr gute LS-Kabel-Anschlussterminals aufweist. Die mitgelieferte Ferbedienung ist vom AVR-1707 her bekannt, macht sich aber auch beim 2307 wirklich gut. 

Das Display des Harman Kardon AVR-340 überzeugt ebenfalls - sehr informativ und hochwertig

Kunststofffrontblende beim 340er

Eleganter Standbyschalter, kombiniert mit einem richtigen Netzschalter


• Harman Kardon AVR-340: Die Front des AVR-340 besteht Harman-typisch aus Kunststoff – trotzdem wirkt der AV-Receiver recht hochwertig. Wer genau hinsieht, entdeckt aber Nachholbedarf bei der Kantenverarbeitung der Frontblende. Der Lautstärkedrehregler überzeugt nicht, er wirkt zu wenig solide für diese Preisliga. Dafür entschädigt das ausgezeichnete Display. Die Bedienelemente haben einen gut definierten Druckpunkt, wackeln jedoch. Optisch ok, aber haptisch billig wirkend ist die Abdeckung für den Front AV-Anschluss. Der Gehäusedeckel geht qualitativ noch in Ordnung, kann aber nicht brillieren. Die Gerätestandfüße sind ordentlich. Kommen wir zur Rückseite: Hier können die Lautsprecherkabel-Anschlussterminals nicht begeistern, weil sie eher fummelig zu bedienen sind. Der Rest des Anschlussfeldes ist o.k. – kann sich aber in keinster Weise von den viel günstigeren Onkyo Modellen absetzen. Die mitgelieferte Fernbedienung ist hinlänglich bekannt und qualitativ gut. 

Der RX-V1700 wirkt sehr edel

Das Display des RX-V1700 zeigt, was maximal an Güte möglich ist

Die Front-Bedienelemente sind unter einer massiven Metallklappe verborgen


• Yamaha RX-V1700: Die Frontplatte hinterlässt einen ausgesprochen gediegenen und aufgeräumten Eindruck, die Materialqualität ist exzellent. Auch Kanten und Ecken sind tadellos gerundet – mit Ausnahme der optischen Sicke, hier fehlt der allerletzte Feinschliff beim Ausfräsen. Die Frontklappe ist massiv und komplett aus Metall. Das Yamaha Punktmatrixdisplay ist noch immer das Beste auf dem gesamten Markt: Hochwertig, angenehm für die Augen und sehr informativ. Die Drehregler (mit etwas Spiel) bestehen aus Aluminium und versprühen Oberklasse-Flair, On/Off-Schalter und der separate Netzschalter sind allerdings nur aus Plastik. Die Bedienelemente hinter der Frontklappe haben einen angenehmen Druckpunkt, bestehen aber ebenso wie die Platte dahinter aus Kunststoff, der jedoch nicht billig wirkt. Der Gehäusedeckel ist guter Durchschnitt, eine bessere Wertung vereiteln die scharfkantigen Biegungen. Die Gerätefüße sind optisch gut und passen zum Gesamtgerät. Das LS-Anschlussfeld macht einen hochwertigen Eindruck, allerdings räumlich eng. Nun zum Rest des Anschlussfeldes. Hier gefällt der separate Netzstecker, die Cinchbuchsen sind im Gegensatz zum Front AV-Eingang nicht vergoldet, bezüglich der Solidität wird eine ansprechende Qualität geboten. Die mitgelieferte Fernbedienung sieht prima aus und gefällt mit gutem Druckpunkt. Die Tasten aus recht weichem Gummi haben aber deutliches Spiel. 

Hochwertig wirkender Input Selector - leider sitzt der Regler nicht sehr fest und läuft etwas unrund

Das Pioneer-Display zeigt viele Zusatzfunktionen an

Sehr gut eingepasste Tasten, sehr hohe Materialanmutung der Frontblende

Nicht der Weisheit letzter Schluss: Anstatt auf eine Frontklappe aus Vollaluminium setzt Pioneer ein mit Alu beplanktes Kunststoffteil ein

• Pioneer VSX-AX2AS-S/Pioneer VSX-AX4ASi-S: Die massiv gestalteten Geräte erfreuen mit bolidenähnlicher Optik. Die Aluminium-Frontblende ist auch im Detail exzellent verarbeitet. Besonders beim kleineren Modell ist die gebotene Verarbeitungsqualität enorm. Leider ist die Klappe auf der Gerätefront nur außen aus Alu und im Inneren aus Kunststoff. Die Knöpfe, die sich direkt auf der Frontseite befinden, könnten einen festeren Sitz aufweisen, bieten aber einen klar definierten und angenehmen Druckpunkt. Der Lautstärkedrehregler ist zwar aus Aluminium, sitzt aber nicht besonders fest und eiert zudem. Die Bedienelemente hinter der Frontklappe haben einen zu harten Druckpunkt. Positiv sind die vergoldeten Front-AV-Anschlüsse. Das Punktmatrixdisplay ist guter Durchschnitt (nur einzeilig) und weist außerordentlich viele Zusatzsymbole, die je nach Betriebsart aufleuchten, auf. Das Gehäuse wirkt sehr steif, was auch an der sehr hochwertigen Verschraubung liegt. Die Gerätestandfüße sind optisch angemessen – aber auch nicht mehr. Die Rückseite der Pioneer Receiver zeigt auf den ersten Blick Klasse – durch die sehr edle Verschraubung mit Kupferschrauben, hier wurde beinahe jeder Anschluss individuell mit Schrauben fixiert. Leider sitzen die Buchsen trotzdem nicht extrem fest, was eigentlich zu erwarten gewesen wäre. Antennen- sowie RS232 Anschluss weisen scharfkantige Ränder auf. Selbstverständlichkeit in dieser Preisklasse: Ein Kaltgerätesteckeranschluss. Die mitgelieferte Fernbedienung weist einen sehr guten Druckpunkt auf, stellt qualitativ aber kein Highlight dar. 

Der erste Eindruck vom SR7001: Massiv und edel - er könnte auch der Bolidenliga entstammen

Gut sichtbare Bürstung der Alu-Front - dadurch wirkt die Frontblende massiver und edler, als sie eigentlich ist. Kleine LEDs in elegantem Blau illuminieren den Eingangswahl-Drehregler und den LS-Drehregler

Gutes Finsih - aber die Alufront ist recht dünn, wie man aus seitlicher Betrachtung erkennen kann 


• Marantz SR7001: Die Frontblende des SR7001 könnte besser abgerundet sein – die Anmutung ist sehr edel, so massiv, wie es wirkt, ist der Receiver aber dann doch nicht. Der SR7001 weist hervorragende Spaltmaße auf – auch in dieser Preisliga keine Selbstverständlichkeit. Die aus massivem Alu bestehende Frontklappe sichert dem Marantz weitere Bestnoten. Die beiden großen Drehregler auf der Front sind aus Alu und weisen ein leichtes Spiel auf. Bezüglich der Bedienbarkeit werden keine neuen Maßstäbe gesetzt. Ein schlechter Scherz ist die locker sitzende Abdeckung für den vergoldeten Front AV-Anschluss. Die Bedienelemente hinter der Frontklappe haben einen harten Druckpunkt und können keine Akzente setzen. Das einzeilige Display stellt ebenfalls kein Highlight dar. Die Verarbeitung von Deckel und Seitenpaneelen ist hochwertig, die Steifigkeit hingegen setzt keine Maßstäbe. Die Qualität der Verschraubung der Seitenpaneele lässt zu wünschen übrig. Die Gerätestandfüße sind durchschnittlich – die günstigen Onkyo Modelle bieten hier nicht weniger. Die Geräterückseite überzeugt durch die edle Kupferverschraubung, die Buchsen sitzen gut, die LS-Anschlussterminals sind guter Durchschnitt und nahezu identisch mit den Onkyo Modellen. Positiv hervozuheben ist, dass das gesamte LS-Kabel-Anschlussterminal vom Gehäuse elektrisch durch eine Plastikfolie getrennt ist. Die Fernbedienung macht zwar vordergründig einen hochwertigen Eindruck, im Detail aber ist die Materialqualität nicht besonders gut.

Wertung Verarbeitung außen unter Berücksichtigung des Preis-/Leistungsverhältnisses:

1. Klarer Sieger wird der Yamaha RX-V1700, der sich die wenigsten Schlappen erlaubt und durch seine Ausgewogenheit punkten kann.
2. Onkyo TX-SR604/674E: Für die niedrigen Kaufpreise sind beide Onkyo Receiver als sehr gut einzustufen und müssen selbst vor den teuersten Konkurrenten nicht fürchten. Sie sind zwar wesentlich einfacher gestaltet, aber keinesfalls schlechter verarbeitet. Was nutzen aufwändige Details, wenn das Finish nicht durchgängig überzeugt. 
3. Denon AVR-2307: Der Denon landet nur wegen seines höheren Preises hinter den Onkyos, ansonsten bietet er auch ein erfreulich hohes Niveau.
4. Pioneer VSX-AX2AS/VSX-AX4ASi-S, Marantz SR7001: Die teuersten Modelle in diesem Test weisen schon einen aufwändigen äußeren Aufbau auf, leisten sich aber unverständliche Schlappen in einigen Teilwertungen. In diesen hohen Preisklassen darf der Kunde ein besseres Gesamtniveau, auch in kleinen Einzelheiten, erwarten. 

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