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Die Fantastischen Vier - Was geht
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VÖ: 21.02.2002
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Studio
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X-Verleih (2002) |
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Verleih
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X-Filme/Warner Home Video (2002) |
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Laufzeit
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80:21 min. |
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Regie
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Dieter Zimmerman |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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7.5 Mbps |
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Bildformat
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1,78:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 2.0 (192 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
3. Deutsch, DTS 5.1 (1509 kbps)
4. Audio-Kommentar, Dolby Digital 2.0 (192 kbps) |
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Untertitel
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keine |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 20-25 € |
Film      
"Was geht" ist ausnahmsweise keine Musik-DVD, sondern eine Dokumentation, die im Rückblick
den Aufstieg und Werdegang der "Fantastischen Vier" von den Spaß-Hip-Hoppern der ersten Jahre zur ernsthaften Band der heutigen Tage
erzählt. Nachdem der Film im letzten Jahr bereits in einigen Kinos zu sehen
war, steht er jetzt auf DVD auch für ein größeres Publikum bereit. Zum Glück hat Dieter Zimmermann, der Regisseur dieser Doku, nicht auf
die oberflächliche Hektik von VIVA, MTV & Co. gesetzt, sondern seinen Film so
seriös konzipiert, dass er mit Sicherheit eher irgendwann im
öffentlich-rechtlichen TV laufen wird als auf einem der gängigen Musik-Kanäle.
Ursprünglich war das Ganze auch für's Fernsehen gedacht, bis man im weiteren
Verlauf die Idee entwickelte, den Film ins Kino zu bringen. Mehr als zwei Jahre hat Zimmermann die Band begleitet und dabei sehr private
Aufnahmen der Bandmitglieder und ihrer Umgebung eingefangen. Man erlebt hier die Mannen um Smudo
& Co. so, wie sie sich sozusagen in freier Wildbahn verhalten, ganz ohne
Hype, sondern wie ganz normale Typen, die irgendwann einmal das Glück hatten,
mit ihrer Musik auch kommerziellen Erfolg zu erreichen. Da geht es nicht nur um
die Musik, sondern auch um ganz normale Alltagsdinge, bei denen die Kamera die
Bandmitglieder und auch deren Familien beobachtet. Durch den seriösen Stil bedingt, ist dies eine
wirklich sehenswerte Dokumentation geworden. Bemerkenswert ist vor allem die im
heutigen TV-Journalismus nur noch selten zu erlebende Distanziertheit, mit der
Zimmermann vorgeht, die sich bereits dadurch ergibt, dass keinerlei Stimme aus
dem Off zu hören ist, die das Geschehen kommentiert. Das gerade aber macht die ganze Sache sympathisch, weil hier
weder von der Seite der Macher keine Star-Glorifizierung stattfindet,
andererseits aber auch die Bandmitglieder selbst nicht ständig darum bemüht
sind, möglichst cool herüberzukommen, sondern sich erstaunlich normal geben
und Statements bringen, die für Popstars ungewöhnlich seriös sind. Die
Doku ist zwar primär für die
Fans der Fantastischen Vier gedacht, kann aber auch sonst jedem, der nicht
unbedingt mit den Fanta 4 und German Hip-Hop etwas am Hut hat, empfohlen werden.
Bild      
Dem Augenschein nach diente kein Zelluloid, sondern teils professionelles
Video-Material als auch einfacheres DV-Video als Ausgangsquelle für diese
Dokumentation. Obwohl das Bild in anamorphem 16:9 ist, bekommt man aufgrund der
nur mittelprächtigen Schärfe den Eindruck, dass hier einfach nur von 4:3 auf
16:9 aufgezoomt worden wäre. Das Encoding neigt zu leichtem Blockrauschen,
welches allerdings auch bereits im Quellmaterial vorhanden sein könnte. Die
Bildqualität ist etwas wechselhaft, insgesamt aber doch noch befriedigend bis
gut, auch wenn das Potential der DVD nicht ganz ausgenutzt wird.
Ton      
Trotz DTS-Ton ist und bleibt "Was geht" eine Dokumentation. Große
klangliche Leistungen sollte man hier also nicht erwarten. Das Tonniveau bewegt
sich auf guter TV-Stereo-Qualität und auch bei den paar Musikeinlagen
kommt nur ein leiser Hauch von Surround von hinten.
Special Features      
Die Dokumentation selbst ist eigentlich nur ein Teil des Ganzen, denn um
diese Dokumentation herum sind noch zahlreiche kleine Videoschnipsel angesammelt
worden, die diese hervorragend ergänzen und vertiefen. Optional kann man diese
auch direkt im "White Rabbit"-Stil aus dem Film heraus aufrufen. Wem
das nicht gefällt, bekommt dieses Material in vier verschiedenen Rubriken
sortiert zur Auswahl angeboten. Es handelt sich hierbei um sehr lange Aufnahmen
mit insgesamt rund einer Stunde Laufzeit verschiedenster Art, die wohl am Rande
gesammelt wurden, es dann aber nicht in die Dokumentation geschafft haben.
Während sich die Band in der Dokumentation so seriös wie die F.A.Z. gibt,
erlebt man sie in dem optionalen Audio-Kommentar auch wieder von der lustigen
Seite. Smudo und Thomas D. scheinen sichtlich Spaß zu haben, geben hier so
allerlei Anekdoten von sich und haben auch kein Problem, sich selbst ein wenig
auf die Schippe zu nehmen.
Review von Karsten
Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Sony DVP-NS900V
Dolby Digital / DTS - Receiver Yamaha RX-V3000RDS
18.02.2002
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