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Vertical Limit |
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Vertical
Limit |
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Studio
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Columbia
Pictures (2000) |
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Verleih
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Columbia
TriStar Home Entertainment (2001) |
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Laufzeit
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119:22
min. |
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Regie
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Martin
Campbell |
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Darsteller
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Chris
O'Donnell, Bill Paxton, Robin Tunney, Scott Glenn |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1
3. Audio-Kommentar |
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Untertitel
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Englisch,
Deutsch, Türkisch
(Extras mit deutschen Untertiteln) |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 25-30 EURO |
Film      
Der K2 ist einer der gefährlichsten Berge der Welt. Der
Multimillionär Elliot Vaughn (Bill Paxton) hat es sich zum Ziel
gesetzt, den K2 zu besteigen, um dort den Jungfernflug seiner neuen
Fluglinie für einen Werbespot in Empfang nehmen können. Zusammen mit
einer erfahrenen Crew macht sich Vaughn in Richtung Berg. Besessen von
seinem Ziel, missachtet er alle Warnungen und gefährdet das gesamte
Team, als er sich weigert, trotz immer schlechter werdenden Wetters,
zurück zum Basislager zurückzukehren. Als der Sturm immer aggressiver
wird, wird Vaughn zusammen mit dem Bergführer und der Begleiterin
Annie (Robin Tunney) durch ein Loch in der Schneedecke in eine tiefe
Höhle geschleudert, die anschließend von einer Lawine, die den Rest
der Mannschaft tötet, zuschüttet. Der Fotograf Peter (Chris
O'Donnell), Bruder der Bergsteigerin Annie, trommelt darauf eine
Rettungsmannschaft zusammen, die die Eingeschlossenen befreien
soll....
"Vertical Limit" ist ein sehr
umweltfreundlicher Film: Das Drehbuch besteht zu 90 % aus recycelten
Ideen und Ansammlungen von Klischee-Situationen, die man schon in
Dutzenden von Katastrophenfilmen gesehen hat. Während Renny Harlin es
mit Unterstützung von Sylvester Stallone 1993 gezeigt hat, dass
rasante Action in Schnee und Eis spannend inszeniert sein kann und
schnell auch eine unglaubwürdige Rahmenhandlung vergessen lässt,
wird in "Vertical Limit" der Fehler begangen, den Film in
viel zu vielen Neben-Plots mit Emotionen und Pathos anzureichern, die
den Spaß an der flotten Inszenierung und den imposanten Bildern
leider etwas verdrängen und der Story zuviel Kitsch verleihen. Von
Popcorn-Movies erwartet man nicht mehr als pure Unterhaltung, aber
dieser "Cliff-Twister" nimmt sich irgendwie viel zu ernst.
Bild     
Eines muss man dem Film lassen: Goldeneye-Regisseur
Michael Campbell und seiner Mannschaft ist es auf jeden Fall gelungen,
"Vertical Limit" in wunderschönen Bildern mit viel Sonne
und Farbe einzufangen, die die gefährliche Welt der Berge fast wie
eine Urlaubsidylle erscheinen lassen. Auch auf dieser DVD wirkt das
Bild sehr imposant, vor allem, weil es enorm viele Details in den
weiten Schneelandschaften zeigt. Die Farben dominieren in leuchtenden,
sehr kräftigen Farbtönen und auch an der Kompression gibt bis auf
eine leichte Unruhe, die aber wirklich nur selten in Form von sich
leicht verlaufenden Details auffällt, kaum etwas auszusetzen. Auch
wenn es nicht ganz zur Referenzklasse reicht, gehört diese DVD auf
jeden Fall in die erste Liga.

Ton     
Nicht ganz so zahlreich sind in letzter Zeit die Filme,
in denen es so schön richtig knallt und rummst, damit man Freunden
und Bekannten zeigen kann, wofür man sein ganzes Geld ausgibt. "Vertical
Limit" ist eine einzige Demo-Show genau für diesen Zweck und
geht auch richtig schön ins Dezibel-Limit. Sowohl die Effekte als
auch der Musik Score sind wirklich erstklassig und erzeugen eine sehr
räumliche Atmosphäre mit sehr deutlich wahrnehmbaren Einsatz der
Surround-Kanäle, den man manchmal als "Das Boot" im Schnee
bezeichnen könnte, wenn wieder eine der Nitro-Bomben in die Luft geht
und kräftig donnert. Der Subwoofer geht hier richtig tief in den
Keller und sorgt für ein lebendiges Bassfundament. Selbst in ruhigen
Szenen hört man aber immer noch sehr deutlich leise Effekte wie das
Rauschen des Windes. Selbst wer den Film an sich nicht mag, wird an
diesem Sound-Mix viel Gefallen finden.
Special Features     
• Audio-Kommentar
mit Regisseur Michael Campbell & Produzent Lloyd Phillips
Ein recht technisch orientierter Audio-Kommentar, der
unterhaltsam und teilweise auch recht amüsant die Entstehung
einzelner Szenen erläutert.
• Überleben
im Extrem
Dies ist quasi ein Making of, allerdings ist der
Informationsgehalt trotz einer Laufzeit von mehr als 20 Minuten ein
wenig dürftig, weil viele der Statements, die die Darsteller und der
Regisseur hier von sich geben, wie aus einer Dauerwerbesendung
erscheinen.
• Abgründige
Magie
Hier geht es schon etwas mehr zur Sache. Insgesamt acht
verschiedene Clips zeigen die Entstehung mehrer Szenen während des
Films aus der Perspektive des Regisseurs und der Darsteller. Weil bei
Vertical Limit (leider auch im Film oft sichtbar) viel mit "Blue
Screen" gearbeitet wurde, ist recht interessant, zu sehen, wie
genau die wirklichen Kulissen ausgesehen haben. Leider besteht hier
keine Möglichkeit, die Clips als eine Einheit anzusehen, so dass man
jeden Clip einzeln auswählen und starten muss. Die Clips sind sogar
in Dolby Digital 5.1, was auch Sinn macht, da hier der Music Score als
Hintergrundmusik mitläuft.
• National
Geographic - Die Besteigung des K2
Während der Rest Fiktion ist, behandelt diese etwas
staatstragende Dokumentation die echten Bergsteiger. Konkret geht es
um die erste amerikanische Expedition auf den K2. Leider vermag diese
Dokumentation aber auch nicht das Mysterium aufzuklären, was Leute
dazu veranlasst, ihr Leben dafür zu riskieren, um bloß auf einen
Berg zu steigen.
• Filmographien,
Kinotrailer von "Vertical Limit", "All die
schönen Pferde" und "Die Maske des Zorro"
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital / DTS - Receiver Yamaha RX-V3000RDS
22.06.2001
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