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Twister |
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Studio
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Universal Pictures (1996) |
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Verleih
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Universal / Columbia TriStar Home
Video (1999) |
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Laufzeit
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108 min. (FSK 12) |
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Regie
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Jan de Bont |
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Darsteller
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Bill Paxton, Helen Hunt, Jamie Gertz
u.a. |
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DVD-Typ
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DVD - 9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1
3. Italienisch, Dolby Digital 5.1
4. Französisch, Dolby Digital 5.1
5. Spanisch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Englisch, Portugiesisch,
Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Tschechisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch,
Polnisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 30 EURO |
Film     
In Twister erlebt Hollywood eine seiner schwärzesten Stunden der
letzten Jahre. Alles beginnt damit, das der designierte TV-Wettermann Tom Harding zusammen
mit seiner neuen Flamme Melissa (Jamie Gertz) bei seiner Noch-Ehefrau, der
Tornado-Forscherin Joe (Helen Hunt), einen Besuch abstattet, um endlich von ihr die
notwendige Unterschrift unter die Scheidungspapiere zu erhalten. Doch kaum hat er einen
Blick auf "Dorothy" geworfen, da fließen die guten Vorsätze dahin, sich
möglichst schnell wieder aus dem Staub zu machen. Wer jetzt glaubt, "Dorothy"
sei eine blonde Schönheit, die seine Phantasie anregt, täuscht sich. Denn wie man
bereits in der nächsten Einstellung sieht, handelt es sich hierbei um eine hässliche
Blechtonne, die höheren irdischen Zwecken gewidmet ist. Im Innern von "Dorothy"
sind Tausende kleiner Sonden versteckt, die in das Innere eines Tornados transportiert
werden sollen, um durch ihre Rotation Daten über dessen innere Struktur auszusenden.
Hiervon erhofft sich Jo neue Erkenntnisse, um in Zukunft bereits frühzeitig Warnungen
über bevorstehende Tornados herausgeben zu können. Wenn es so einfach wäre, diese Sonde
richtig zu platzieren, so würde der Film wohl nicht länger als eine halbe Stunde dauern.
Doch um vermeintliche Spannung zu erzeugen, dauert es natürlich ein wenig, bis das
gewünschte Ziel erreicht wird, da nicht nur die Tornados immer an der falschen Stelle
sind, sondern auch noch ein anderes Team von Wissenschaftlern mit fiesen Tricks dafür
sorgt, selbst den Ruhm zu ernten...
Nicht nur, das das ewige Herumgerase hinter den Tornados von Mal zu Mal
zunehmend an Spannung verliert. Auch die nervige Grundstimmung, die der Film erzeugt,
sorgt dafür, das die Unvernunft plötzlich zur Tugend erklärt wird, wenn Jo und ihr Team
lebensmüde den Tornados hinterher jagen. Klar, das in dieser Menge Melissa, im Grunde
genommen die einzige Person, der man getrost seine Kinder anvertrauen könnte, kurzerhand
zur zimperlichen Städterin deklariert wird, bloß weil sie den Schwachsinn, den Ihr Lover
da mit seiner Ex-Frau betreibt, einfach nicht mitmachen will. Wer die Begeisterung der
Tornado-Jäger, sich in die "Suck Zone" des Tornados zu wagen, nicht teilt, wird
in diesem Film sofort mit Antipathie bestraft. Daher wird es auch niemand wundern, das
Melissa schließlich alleine die Heimreise antritt, weil Tom in kurzer Zeit wieder seine
Liebe zu Jo entdeckt hat. Aufgrund der dämlichen Schwarz-Weiss-Malerei, die hier
betrieben wird, verkommt Twister zu einer 108 Minuten langen lächerlichen Tornadojagd von
einem Dutzend Wahnsinniger, die aber wenigstens einige gute Special Effects aufzuweisen
hat.
Bild     
Der "Twister" hat bis auf ein leichtes Farbrauschen ein fehlerfreies
Bild, das frei von Artefakten und Großflächenrauschen ist. Wie wir bereits bei mehreren
DVDs von Universal beobachtet haben, ist auch hier die Detailauflösung des Bildes aber
nicht optimal, so dass dem Bild der letzte Biss einfach noch fehlt.
Ton     
Trotz des miesen Inhalts ist der Film ein erstklassiges Heimkinoerlebnis:
Der Sound ist einfach bombastisch und kann mit unserem bisherigen
Surroundliebling Godzilla vollkommen mithalten. Auch hier gibt es die volle
Dynamik auf allen Lautsprechern, coole Split-Surrounds und einen teuflisch guten Tiefbass,
wovon man sich bereits in den ersten Sekunden des Films überzeugen kann - und dies
erfreulicherweise nicht nur in der englischen Originalversion, sondern auch in der
deutschen Synchrofassung.
Special Features     
Mit dem Bonus Material kann die DVD nur wenig Sympathien
gewinnen: Außer einem Trailer und kurzen Infos zur Besetzung in englischer Sprache gibt
es keine weiteren Extras. Auch hier fällt wieder ärgerlich auf, dass nicht nur die
Sprache sondern auch die Untertitel nur über das Menü veränderbar sind.
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Panasonic DVD A-350
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
13.07.1999
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