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Traffic - Special Edition
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Original
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Traffic |
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Studio
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Splendid / USA
Films (2000) |
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DVD-Anbieter
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Splendid Entertainment (2002) |
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Laufzeit
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140:56 min. (FSK 16) |
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Regie
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Steven
Soderberg |
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Darsteller
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Michael
Douglas, Don Cheadle, Benicio Del Toro, Catherina Zeta-Jones u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 (Film) DVD-5 (Extras) |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bitrate
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5.89 Mbps (Video: 4.2 Mbps) |
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Bildformat
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1,78:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
3. Deutsch, DTS 5.1 (754 kbps) |
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Untertitel
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Deutsch, Englisch, Deutsch für
Hörgeschädigte |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 20 EURO |
Film      
"Traffic" nimmt sich der Thematik des
Drogenhandels im Stile eines Robert Altman-Films wie "Short
Cuts" an. Anstelle einer geradlinigen Handlung treten
verschiedene Geschichten, die sich erst im Verlauf des Films teilweise
miteinander verbinden. Das ist an sich von der Technik her auch gar nicht mehr so ganz
neu, aber kaum ein Drogenfilm vermeidet so die gängigen Klischees,
indem er die Geschichte nicht nur auf Junkies und die großen
Drogenbarone beschränkt, sondern Personen aus vielen
unterschiedlichen Lebensbereichen portraitiert, die auf
irgendeine Weise in diesen "Drogenkrieg" involviert sind. Da ist ein
mexikanischer Drogenfahnder (Benicio del Toro), der nicht nur die
Drogenkartelle, sondern auch die Korruption in den eigenen Reihen als
Gegner hat, zwei amerikanische Agenten der Drogenbekämpfungsbehörde
DEA (Don Cheadle und Luiz Guzman), welche die Gattin eines aufgeflogenen
Drogenhändlers bewachen, die sich von der Rolle der ahnungslosen Ehefrau und
Mutter verabschieden und die Geschäfte ihres Mannes weiterführen
muss (Catherina Zeta-Jones), bis zu dem neuen Drogenbeauftragten des
US-Präsidenten, der sich mit den Drogenproblemen seiner eigenen
Tochter konfrontiert sieht (Michael Douglas). Durch die sehr
persönliche Darstellung der Figuren ohne erhobenen Zeigefinger auf
der einen und dem fehlenden Glorienschein auf der anderen Seite, biedert
sich der Film bei Niemandem an oder versucht, eine große Lektion zu
erteilen. Wie bereits bei "Erin Brockovich" lässt Regisseur
Steven Soderbergh auch bei "Traffic" in erster Linie die Bilder für
sich sprechen und das Drehbuch von Stephen Gaghan verzichtet auch
darauf, den Darstellern irgendwelche schwulstigen Statements in den
Mund zu legen. "Traffic" ist kein Unterhaltungskino, sondern
erscheint mit den immer leicht verwackelten Bildern (die zum Glück
aber nicht so extrem wie in den Dogma-Filme sind) eher wie eine
Dokumentation, zeigt aber zugleich, wie man ein recht schwergängiges
Thema doch recht unterhaltsam inszenieren kann.
Was nach 140 Minuten am Ende übrig bleibt, ist eine
recht ernüchternde Bilanz des Drogenkrieges, die ein wenig die
Illusion angreift, das Drogenproblem eines Tages aus der Gesellschaft
beseitigen zu können. Für dieses außergewöhnliche Werk, dass trotz
der Überlänge leider viel zu schnell zuende geht. hat Steven
Soderbergh 2001 vollkommen zu Recht den Regie-Oscar erhalten, ebenso ebenso
gerechtfertigt erscheinen die Oscars für das Drehbuch, den Schnitt
und Benicio Del Toro als bestem Nebendarsteller. Selbst wenn sich die
Oscar-Jury aus unverständlichen Gründen in der Kategorie "Best
Picture" für Ridley Scotts's Sandalenfilm "Gladiator"
entschieden hat, so ist "Traffic" sicherlich trotzdem der
beste Film des letzten Jahres gewesen.
Bild      
"Traffic" ist nicht gerade der Film, der mit seinen Bildern um den Zuschauer buhlt. Viele Aufnahmen sind
unruhig und verwackelt. Das Bildmaterial wirkt auch immer etwas
verfremdet, um dem Zuschauer eine Möglichkeit zu geben, zu erkennen,
in welchem Handlungsabschnitt der Film sich gerade abspielt. Besonders
auffällig wird dies in den grellen und grobkörnigen Bildern, die die
Geschichte des mexikanischen Cops Javier erzählen, deren dunkelgelber
Farbton das Bild richtig schmuddelig wirken lässt, während z.B. die
Szenen in San Diego in einwandfreier Qualität aber mit deutlichem
Blaustich erscheinen. Ansonsten sind die gewollten stilistischen
Eingriffe verhalten und mit Ausnahme der leichten Körnigkeit, wirkt
das Bild in den meisten Szenen auch recht gut. Ganz
so weit wie die "Dogma"-Filmer, die den technischen Makel ihrer Werke
schon fast zur Tugend erklären, geht Soderbergh hier zum Glück doch nicht. Die
Schärfe ist in den meisten Szenen gut, lediglich die Detaildarstellung ist
etwas dürftig. Beim Authoring wurde mit einer extrem niedrigen Videobitrate von
lediglich 4.2 Mbps gearbeitet, obwohl auf der DVD noch mehr als 1.5 GB frei
wären. Dies macht sich teilweise schon in Form eines leichten, wenn auch nur
selten wirklich deutlich sichtbaren Blockrauschens bemerkbar und ist trotzdem
ärgerlich, weil dieser Fehler mit ein wenig mehr Sorgfalt hätte vermieden
werden können.
Ton     
Kaum jemand würde es sicherlich bemerken, wenn dieser
Film nur in Dolby Digital 2.0 auf DVD gepresst worden wäre, denn
eigentlich hört man bei diesem 5.1-Mix kaum etwas außer Dialogen aus
dem Center und es bedarf schon größerer Anstrengung, aus den
Surroundkanälen etwas vernehmen zu können. Auch mit Musik geht
"Traffic" sparsam um, doch in den wirklich wenigen
Sequenzen, die den etwas düsteren Grundton des Films verstärken,
geht es sogar recht lebhaft mit einem leicht vibrierenden Bass oder
hellen Klängen aus dem Hintergrund zu. Der Einsatz einer DTS-Tonspur ist aber
ziemlich überflüssig und gibt lediglich wieder einmal Anlass zur Verwunderung,
wie sehr deutsche DVD-Anbieter beim Ton wegen der höheren Bitrate auf DTS
setzen, während gleichzeitig bei der Videobitrate gegeizt wird. Intelligent wurde das Dilemma
gelöst, dass im Film Dialoge sowohl in Spanisch als auch Englisch vorkommen,
wobei die deutsche Synchro hier nicht konsequent ist, da dort nur die spanischen
Dialoge im Original sind. Der Verzicht auf eine Synchronisierung und eine reine
Untertitelung wäre hier aus künstlerischer Sicht sinnvoller gewesen. Um dieses
Sprachdurcheinander zu koordinieren, sind sowohl
deutsche als auch englische Untertitel vorhanden, sowie zusätzlich jeweils eine Spur,
die nur während der spanischen Dialoge Untertitel in beiden Sprachen nutzt.
Anstelle von Einblendungen im Filmprint werden die Untertitel auch dazu genutzt,
Texteinblendungen wie Ortsangaben jeweils in Englisch und Deutsch anzeigen zu
können.
Special Features      
Obwohl auf dieser Neuauflage mehr Extras sind als auf der
ursprünglich von Splendid veröffentlichten DVD, passt der inzwischen etwas
inflationär benutzte Begriff "Special Edition" nicht so richtig zu
dieser DVD. Denn es fehlen hier leider Essentials wie ein Audio-Kommentar und
ein ordentliches Making of.
Zwar verzichtet das Menü auf nervige und überlange
Intro-Animationen und Übergänge, doch leider sorgt die Hintergrundanimation
leider dafür, dass man selbst die Elemente des Hauptmenüs nur schwer erkennen
kann, die auch nur dann deutlich hervorgehoben werden, wenn man mit dem Cursor
auf dem aktiven Element ist.
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Interviews: Insgesamt 14 Interviews lassen sich hier
abrufen, die neben prominenten Darstellern sowie dem Regisseur und
Produzenten auch etwas weniger bekannte Leute zu Wort kommen lässt. Die
Statements wurden aus dem Electronic Press Kit übernommen, enthalten aber
trotzdem einige recht vernünftige Aussagen. Neben dem O-Ton ist optional
noch ein zweiter Audio-Track mit deutschem Voice Over verfügbar.
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B-Roll: Ganz ohne irgendwelche Kommentierungen wurden rund
13 Minuten Hintergrundaufnahmen zusammengefasst, die die Dreharbeiten aus
der Perspektive hinter der Kamera zeigen.
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Deleted Scenes: Insgesamt 25 Deleted Scenes bilden den
interessantesten Part dieser DVD. Die Aufnahmen liegen im anamorphen
16:9-Format vor. Es handelt sich hierbei auch zum Großteil um wirklich neue
Szenen und Handlungsstränge, die man so im Film nicht zu sehen bekommt.
Hier fehlen allerdings Untertitel oder Übersetzungen.
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DVD-Programmvorschau: Acht Trailer kann man sich hier
ansehen, unter anderem eine Vorschau auf Martin Scorceses "Gangs Of New
York", acht Trailer, u.a. Gangs of New York, der von Splendid
mitproduziert wurde.
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Deutscher Kinotrailer
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Filmographien und Biographien
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital/DTS - Receiver Yamaha RX-V3000 RDS 11.11.2002
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