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Thirteen Days |
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Original
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Thirteen
Days |
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Studio
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New Line Cinema (2000) |
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DVD-Anbieter
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Kinowelt
Home Entertainment (2001) |
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Laufzeit
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139:32 min. |
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Regie
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Roger
Donaldson |
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Darsteller
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Kevin
Costner, Bruce Greenwood u.a. |
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DVD-Typ
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2 x
DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1
2. Deutsch, DTS 5.1
3. Englisch, Dolby Digital 5.1
4. Audio-Kommentar
5. Historical Information Track |
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Untertitel
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Deutsch
(optional) |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca.
45-55 DM |
Film      
"Thirteen Days" erzählt die Geschichte der
Kuba-Krise im Oktober 1962 im Stile eines Politthrillers aus dem innersten
Führungszirkel des Weißen Hauses. Als Aufklärungsflüge entlarven,
dass die Sowjetunion dabei ist, auf Kuba Atomraketen zu stationieren, muss
sich der junge US-Präsident John F. Kennedy (Bob Greenwood)
entscheiden, was die USA dagegen unternehmen sollen. Dass die USA Atomraketen
direkt vor ihrer Haustür nicht dulden können, ist klar, doch die
Forderung seiner Militärs nach einer Zerstörung der Raketen oder
sogar einer Invasion Kubas kann er angesichts der unkalkulierbaren
Konsequenzen nicht unterstützen. Zusammen mit seinem Bruder Robert
Kennedy (Steven Culp) und seinem politischen Berater Kenneth O'Donnel
(Kevin Costner) muss der mächtigste Mann der Welt nicht nur eine
Lösung dieser brenzligen Krise finden, sondern gleichzeitig die
Aktionen der militärischen Führer bremsen, die durch
undiplomatisches und leichtsinniges Handeln für unnötige
Provokationen sorgen und damit die Krise noch mehr verschärfen. Als
sich die USA schließlich für eine Quarantäne Kubas entscheiden, um
die sowjetischen Schiffe an ihrer Weiterfahrt nach Kuba zu hindern,
rückt die Welt für einige Tage in die Nähe des Nuklearen Krieges...
"Thirteen Days", im schwachen Kinojahr 2000
eines der wenigen richtigen, wenn auch kommerziell kaum erfolgreichen
Highlights, ist ein genialer Politthriller, der im wahrsten Sinne des
Wortes eine "Geschichte" erzählt. Keine Phantasiemärchen,
sondern die realen Ereignisse im Weißen Haus während der Kuba-Krise,
die damals selbst in Deutschland Angst vor einem Atomkrieg auslöste.
Auf Basis der Erinnerungen des Präsidentenberaters Kenneth O'Donnel
rekonstruiert der Film nicht nur den außenpolitischen Konflikt,
sondern auch die Kämpfe innerhalb der Kennedy-Administration.
Während praktisch alle militärischen Berater sich für eine
gewaltsame Lösung aussprechen, ist Kennedy mit seinen engsten
Beratern auf sich allein gestellt. Thirteen Days ist keine historisch akkurate
Dokumentation, sondern ein unterhaltsamer Thriller auf Basis
historischer Fakten. Der Film mag zwar vielleicht ein wenig ins
Heroische übertreiben, wenn die Darstellung Kennedys als Opfer einer
Verschwörung seiner auf einen militärischen Konflikt drängenden
Militärs immer wieder betont wird, was aber die Qualität des Films
dennoch nicht mindert. "Thirteen Days" bietet spannende
Unterhaltung und zugleich historische Geschichtenerzählung, ohne
dabei aber zu akademisch zu werden. Gerade für alle, die persönlich
die Ereignisse der Kuba-Krise nicht miterlebt haben, ergibt sich hier
eine angenehme Vermittlung historischer Ereignisse.
Bild      
Grundlage dieser DVD war augenscheinlich nicht das US-Master von New Line, sondern eine
eigene Abtastung. Dabei wurde versucht, die Farb- und Kontrastwerte der
Filmvorlage auf Video-Standards anzupassen, was zumindest besser gelang als bei
"Tiger & Dragon", da "Thirteen Days" aufgrund der vielen
Schwarz/Weiß-Szenen und dezent ausgeprägten Farben nicht ganz so problematisch
ist.
Dennoch ist das Ergebnis dürftig. Eine Überstrahlung des Bildes in hellen Flächen und ein etwas
unnatürlicher Kontrast sind nicht zu übersehen. Die Farben wirken leicht blass und
verwaschen. Bereits die US-DVD bot ein nur mäßig detailreiches Bild. Bei der
Code 2-DVD wird dieser Effekt allerdings noch in störendem Maße verstärkt,
man möchte mitunter fast meinen, dass das Bild einfach eine schlechte Kopie der
US-DVD wäre. Das Bild ist unscharf und
verschwommen. Ein Rauschfiltereinsatz wechselnder Stärke ist nicht zu übersehen, der
für die bekannten Unfeinheiten in Details und bei
schnellen Bewegungen leichte Nachzieheffekte verursacht. Dunkle Bildbereiche
werden ab und zu durch ein deutlich sichtbares Farbrauschen gestört, welches
besonders am Anfang der Kapitel 9 und 14 zu sehen ist. Die Kompression
hingegen ist gut und sorgt wenigstens nicht für weitere Störeffekte.
Angesichts der intensiven Nachbearbeitung ist es allerdings schwer, überhaupt
herauszusehen, welche Störungen des Bildes von der Kompression oder bereits vom
Rauschfilter verursacht wurden. Aufgrund des schlechten Masters ist die
Qualität dieser DVD insgesamt enttäuschend - und das ausgerechnet bei einem
der wenigen richtig guten Filme des letzten Jahres.
Am linken Bildrand ist stellenweise (z.B. Kapitel 8) ein leichter violetter
Rand vorhanden. Dieser dürfte zumindest auf TV-Geräten aufgrund des üblichen
Overscans des Bildes kaum auffallen. Ein weiterer kleiner Schönheitsfehler ist
der leichte Bruch im oberen Bildrand, der aber (wieder aufgrund des Overscans)
nur auf 4:3-Geräten auffällt.
Ton     
Historien-Filme wie "Thirteen Days", die
überwiegend in geschlossenen Räumen spielen, erwecken nicht gerade
die Erwartung, dass hier der Sound eine wichtige Rolle spielt. Um so
mehr ist man erstaunt, dass bei "Thirteen Days" der Musik
und den Effekten durchaus sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet wird. Es ist nicht nur der wunderbare
Music Score von Trevor Jones an sich, der die emotionalen Stimmungen der Krise
gekonnt mitträgt, sondern auch ein sehr räumliches Klangbild,
welches diese Musik vermittelt. Sogar recht gute Effekte bekommt man
hier vereinzelt zu hören, wenn z.B. amerikanische Aufklärungsflugzeuge über
Kuba fliegen, um die aktuelle Lage zu erkunden. Auch die Dynamik
lässt nichts zu wünschen übrig und überzeugt durch viel Druck im
Tiefbass-Bereich und einer vernünftigen Höhenwiedergabe.
Entgegen der ursprünglichen Ankündigungen ist auf der Code 2-DVD nur der
deutsche Track aber nicht die englische Originalfassung zusätzlich in DTS
vorhanden. Das wäre wohl auch zuviel des Guten gewesen und hätte die effektive
Videobitrate reduziert. Mann muss sowieso sagen, dass der DTS-Track wirklich nur
minimal besser klingt. Da er vorhanden ist, kann man ihn durchaus auch nutzen,
doch bis auf geringfügig mehr Volumen ist der Sound nicht merklich besser.
Special Features     
Das Infinifilm-Feature der US-DVD ist auf der Code 2-DVD nicht
vorhanden. Wer genau wissen will, was dahinter steht, sollte sich das Review der
US-DVD durchlesen. Zumindest wurden die Extras,
im wesentlichen die sehr umfangreiche Hintergrund-Doku, nicht unterschlagen,
diese wurde aus technischen Gründen auf der zweiten DVD untergebracht. Fehlen
tut lediglich der Untertitel-Kommentar mit historischen
Hintergrund-Informationen.
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Audio-Kommentar
mit Regisseur Roger Donaldson, Kevin Costner u.a.
Der Kommentar ist unterhaltsam und informativ zugleich,
für eine genaue Vermittlung der historischen Fakten eignet sich
allerdings viel besser das folgende Extra:
-
Doku:
"Roots of the Cuban Missile Crisis" (48 min.)
Diese historische Dokumentation ist das Kernstück des
Bonus-Materials. Extra für diese DVD hat New Line eine sehr
umfangreiche Dokumentation anfertigen lassen, die man ohne Probleme
auch im öffentlich-rechtlichen TV-Programm unterbringen könnte. Sie erzählt die
Hintergründe, die im Film ein wenig untergehen und beinhaltet nicht
nur viele Original-Aufnahmen sondern ebenso prominente Zeitzeugen,
darunter auch den Sohn von Nikita Chruschtschow. Interessant ist
dabei, dass hier überhaupt nicht der Film propagiert, sondern sogar
teilweise sogar recht kritisch betrachtet wird, so z.B. die Darstellung,
dass die Kennedy-Brüder und O'Donnell gegen eine Verschwörung der
führenden Militärs ankämpfen mussten. Die Dokumentation ist wieder
einmal eine kleine Meisterleistung von New Line, die häufig beweisen, dass
sie ein Gespür dafür haben, was man als Beiwerk zum
Film mitgeben sollte.
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Audio-Kommentar
mit O-Tönen historischer Figuren
Dieser Kommentar ist in erster Linie etwas für Geschichtsfans.
Er besteht aus Original-Tondokumenten, die unabhängig von dem, was
man gerade auf dem Bildschirm sieht, eingespielt werden. Darunter
befinden sich nicht nur zahlreiche Ö-Tone von John F. Kennedy,
sondern auch Tonaufnahmen von Kenneth O'Donnel, aufgrund dessen
Erinnerungen dieser Film entstand.
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Making of:
"Bringing History to the Silver screen" (11 min.)
Wie der Name es bereits sagt, erzählt dieses Featurette die
Entstehungsgeschichte des Filmes. Das Hauptaugenmerk dreht sich hier
weniger um Stars und Sternchen, sondern darum, wie versucht wurde, die
Erzählung möglichst authentisch wirken zu lassen.
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Visual
Effects
Dies ist ein recht kurzer Clip, der die Entstehung einer kurzen
Szene zeigt, in der ein Aufklärungsflugzeug über Kuba beschossen
wird. Die einzelnen Entwicklungsphasen dieser Effekt-Sequenz werden
über verschiedene Blickwinkel realisiert.
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Deleted
Scenes
Mehrere Deleted Scenes, die einige kleine, aber nicht
essentielle Details zum Film beitragen, lassen sich hier betrachten,
optional auch mit Audio-Kommentar des Regisseurs. Die geschnittenen
Szenen sind sogar im anamorphen 16:9 und bieten trotz einer Bitrate um
die 3-4 Mbps dafür noch eine ordentliche Qualität - die hier sogar
geringfügig besser ist als die des tatsächlichen Films.
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Starinfos
Die Cast & Crew-Infos fallen sehr knapp aus und
beschränken sich auf kurze Filmographien. Richtig detailliert werden
hingegen die historischen Figuren vorgestellt. Hierzu gibt es insgesamt 17
kurze Videoclips, die jede der etwas bedeutenderen historischen Figuren
portraitiert.
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TV-Spots & Trailer
Im Gegensatz zur US-DVD ist die Qualität der Trailer und TV-Spots auf der
Code 2-DVD sehr dürftig.
Auch wenn das Infinifilm-Feature fehlt, ist dies kein Grund,
"Thirteen Days" die Referenz für das Bonus-Material vorzuenthalten.
Denn die umfangreiche Dokumentation, die New Line extra für die DVD angefertigt
hat, ist alleine für sich bereits ein Meisterwerk.
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital / DTS - Receiver Yamaha RX-V3000 RDS
26.10.2001
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