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The Rock - Criterion Collection |
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Studio
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Hollywood
Pictures (1996) |
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Verleih
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The Criterion
Collection (2001) |
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Laufzeit
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136:19
min. |
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Regie
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Michael
Bay |
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Darsteller
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Sean
Connery, Nicolas Cage, Ed Harris |
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DVD-Typ
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DVD-9 (Film),
DVD-5 (Extras) |
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Fernsehnorm
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NTSC |
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Bildformat
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2,35:1
(anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital
2.0
2. Englisch, Dolby Digital 5.1
3. Audio-Kommentar
4. Englisch, DTS 5.1 |
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Untertitel
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1.
Englisch |
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Regionalcode
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1 |
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Verpackung
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Alpha-Box |
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Preis
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ca.
30 US$ (Amazon.com) |
Film      
Eine Söldnertruppe unter
Führung des US-Generals und Golfkriegshelden Frank Hummel (Ed Harris) besetzt während
einer Besichtigung die ehemalige Gefangeneninsel Alcatraz vor der Küste San Franciscos
und nimmt die Mitglieder der Besuchergruppe als Geiseln. Mit dieser Aktion will Hummel,
der jahrelang an geheimen Militäroperationen beteiligt gewesen ist, dafür sorgen,
dass den in diesen Einsätzen getöteten Soldaten die militärische Ehre erwiesen wird und die
Angehörigen angemessen entschädigt werden. Er verlangt die Zahlung von 100 Mio
US-Dollar, die
als Entschädigung an die Hinterbliebenen ausgezahlt werden sollen. Hummel droht an,
sollte die Zahlung nicht erfolgen, die Stadt San Francisco mit VX-Giftgasraketen zu
beschießen.
Das FBI beschließt, mit einer
Kampftruppe Alcatraz zu stürmen. Der in Außeneinsätzen vollkommen unerfahrene
FBI-Giftgasexperte Stanley Godspeed (Nicolas Cage) bekommt die Aufgabe, die Giftgasraketen
zu sichern. Da niemand genau die Pläne der Festung kennt, wird der Häftling John Mason
(Sean Connery), dem als einzigem die Flucht von Alcatraz in den sechziger Jahren gelang,
noch zur Hilfe herangezogen. Doch die Stürmung von Alcatraz endet in einem Fiasko:
Als die Kampftruppe in einen Hinterhalt gerät, werden alle Mitglieder getötet. Mason und
Godspeed sind nun auf sich allein gestellt und haben nur wenige Stunden Zeit, Hummel davon
abzuhalten, die Giftgasraketen abzuschießen....
Der Plot von "The
Rock" scheint ziemlich naiv zu sein: Weswegen genau Hummel auf die Idee kommt, zur
Durchsetzung seiner Forderungen gleich damit zu drohen, Giftgasraketen abzuschießen und
vor allem, weswegen er hierzu ausgerechnet Alcatraz besetzt, wird im ganzen Film nicht
richtig klar. Doch das ist auch weiterhin ziemlich egal, da sich hinter der Kulisse der
Festung Alcatraz ein recht spannendes und actiongeladenes Wettrennen um die Zeit abspielt.
Der ziemlich unerfahrene Godspeed und Mr. Gentleman Himself Sean Connery legen im Verlauf
des Filmes ihre gegenseitigen Antipathien ab und arbeiten als perfektes Team miteinander.
Regisseur Michael Bay hat diesen unter der Ägide von Don Simpson und Jerry Bruckheimer
produzierten Film wie einen MTV-Clip rasend schnell inszeniert. Schnelle Kamerawechsel
sind an der Tagesordnung: Selten bleibt eine Einstellung länger als vier Sekunden stehen.
Für Action-Fans gehört "The Rock" mit zum Pflichtrepertoire.
Bild     
Die bereits seit 1997 in den USA erhältliche Code 1-DVD
von Buena Vista hatte den gleichen Haken wie die meisten Buena
Vista-Titel der ersten Jahre: Die Bildqualität war zwar top, doch der
Transfer nicht anamorph abgetastet, was gerade bei der geringen
NTSC-Auflösung etwas unschön aussah. Das kleine Criterion-Label
macht mit seiner eigenen Version des Films diesen Fehler wieder wett.
Der Transfer ist sauber und bietet eine hervorragende Detailschärfe.
Mitunter wirkt das Bild zwar etwas körnig, doch ansonsten gibt's
eigentlich nur Gutes zu berichten. Die Farben sind kräftig und
wechseln zwischen poppig-bunten Tönen bei den Explosionen und
Außenaufnahmen wie z.B. dem gelben Ferrari, den Nicolas Cage in einen
Haufen Schrott verwandelt und einem leicht bläulichen Neon-Look im
Innern von Alacatraz. Die Kompression ist tadellos und lässt keine
Merkmale einer Bildkomprimierung erkennen. Auch der Kontrast und der
Schwarz-Wert sind optimal, so dass selbst in der Finsternis der
unteren Ebenen von Alcatraz auch noch alle Details zu erkennen sind.
Ton     
Wer die Bruckheimer-Filme kennt, weiß, was ihn
erwartet: Ohrenbetäubendes Maschinengewehrfeuer,
welches aus allen Boxen knallt und tiefbrummende Bassattacken bringen das Heimkino richtig
zum Beben. Nachdem der Film ein wenig Anlaufzeit braucht und Nicolas
Cage und Sean Connery erst nach etwas mehr als einer Stunde auf
Alcatraz landen, gibt es danach kaum noch Momente der Ruhe. Wer meint, die Hintergrundmusik, die perfekt zu der Handlung
passt, schon
einmal irgendwo gehört zu haben, der liegt richtig: Denn für den Music Score ist wieder
Hans Zimmer verantwortlich, der bereits für "Crimson Tide" den Soundtrack
lieferte und hier ein regelrechtes Orchesterfeuerwerk aufführt.
Neben dem Dolby Digital-Track ist auf der DVD noch eine
weitere Tonspur in DTS. Während normalerweise DTS gerade bei
actiongeladenen Filmen sofort noch ein wenig mehr Energie in den
Soundmix bringt, fällt es bei "The Rock" schwer, überhaupt
einen Unterschied herauszuhören, denn beim ersten Hinhören klingen
die beiden Tonspuren nahezu identisch, sowohl was den allgemeinen
Pegel als auch den Bass und die Wiedergabe der Effekte angeht. Erst
nach längerem Wechsel zwischen den beiden Tonspuren spielen sich die
Vorteile heraus - allerdings überraschenderweise nicht zugunsten von
DTS sondern von Dolby Digital. Wer sich z.B. die ersten Minuten von Kapitel 16
einmal genau anhört, wird feststellen, dass der Dolby-Mix hier sowohl
deutlich mehr Bassvolumen bietet als auch die Surround-Effekte
geringfügig intensiver wiedergibt. Das bedeutet nicht, dass der
DTS-Mix schlecht ist, doch er bringt in diesem Fall nicht den Vorteil,
den man eigentlich erwartet.
Special Features     
Das Criterion-Konzept besteht darin, von
Filmen Sublizenzen zu erwerben und DVDs zusammenzustellen, die
Features bieten, die man nicht auf den DVDs der eigentlichen
Rechtinhaber findet. Criterion kann diese Lizenzen zwar nur in
Nordamerika nutzen, hat sich aber mit diesem Konzept bereits zu
Laserdisc-Zeiten einen guten Namen gemacht. Das Material wird dabei
meistens selbst zusammen gesammelt, wenn auch teilweise von anderen
Firmen übernommen. Allerdings sind die Extras meistens nicht so
PR-lastig wie die Electronic Press Kit-Ansammlungen, die man sonst
häufig auf DVDs findet. Es kann allerdings auch passieren, dass
Extras verwendet werden, die nur entfernt etwas mit dem eigentlichen
Film zu tun haben, was leider hier auch teilweise vorkommt. "The Rock" wurde als 2 DVD-Set
aufgelegt, wobei die meisten Extras auf der zweiten DVD zu finden
sind.
• Audio-Kommentar
mit Michael Bay, Jerry Bruckheimer, Nicolas Cage, Ed Harris und dem
technischen Berater Harry Humphries:
Gut gemachter Audio-Kommentar mit Beteiligung der maßgeblichen
Personen dieses Films - allerdings hört es sich so so an, als ob
jeder seine Dialoge einzelne aufgenommen hätte und diese dann
zusammengeschnitten worden wären.
• On
the Range with the Navy Seals & Dos and dont's of Hollywood
Gunplay (insgesamt ca. 50 Min.):
Zwei recht umfangreiche Dokumentationen mit nur geringem
direkten Bezug zum Film "The Rock", die die Waffenausbildung
von Harry Humphries zeigen, der technischer Berater des Films war. Die
zweite Dokumentation entlarvt dabei, dass die Art und Weise, wie
Schießereien für Filme inszeniert werden, zwar vielleicht cool
aussehen, aber beim genauen Blick in der Realität eher
kontraproduktiv wären. Diese Dokus haben allerdings nur einen
geringen Bezug zum Film und bietet eher Masse als Klasse. Der eine
oder andere mag diese zwar ganz interessant finden, niemand würde sie
aber vermissen, wenn sie nicht auf der DVD wären.
• The
Rock on Movie Magic & Special Effects: The Dive Sequence:
Zwei jeweils rund acht Minuten lange Dokumentationen im Making of-Stil, die der Analyse der Special Effects des Films dienen und
leider auch ein wenig PR-lastig sind.
• Storyboards,
Produktionsentwürfe und Bildergalerie von den Dreharbeiten.
• Outtakes:
Verpatzte Szenen, die u.a. einen Ed Harris am Rande der
Verzweifelung zeigen.
• Secrets
of Alacatraz (ca. 15 min.):
Dokumentation über die Geschichte der Gefangeneninsel Alacatraz.
• Interview
mit Jerry Bruckheimer (ca. 15 min.):
Gut gemachtes Interview mit einem der bekanntesten Produzenten
Hollywoods, welches auf großen Glamour verzichtet und in dem
Bruckheimer u.a. von seinem Werdegang in Hollywood erzählt.
• Trailer,
TV-Spots und kurzer Promo-Clip über die Premiere auf Alcatraz
Fazit:
Während viele DVDs früher oder später auch in Deutschland
veröffentlicht werden, ist es alleine aufgrund der beschränkten
Lizenzen von Criterion beinahe auszuschließen, dass diese DVD in
dieser konkreten Zusammensetzung auch einmal hierzulande erhältlich
sein wird. Das macht die Criterion Collection von "The Rock"
allerdings nicht automatisch zum Pflichtkauf, denn der DTS-Track
klingt schlechter als die Dolby Digital-Fassung und bei genauer
Betrachtung reduzieren sich die wirklich interessanten Extras auf den
Audio-Kommentar und das Bruckheimer-Interview. Sowohl was den Umfang
als auch die Qualität der Extras angeht, hätte man hier durchaus
mehr erwarten können. Obendrein ist diese DVD nicht
gerade billig: Selbst bei Amazon.com,
wo die DVD rund 10 Dollar weniger als bei den meisten anderen
DVD-Versendern kostet, muss man schon knapp 30 Dollar für dieses 2
DVD-Set auf den Tisch legen, was für US-Verhältnisse schon recht
happig ist.
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital / DTS - Receiver Yamaha RX-V3000 RDS
Review von Karsten Serck
07.05.2001
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