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The Italian Job - Charlie staubt Millionen ab
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VÖ: 05.02.2004
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Original |
The Italian Job |
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Studio
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Paramount Pictures (1969) |
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Anbieter
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Paramount Home Entertainment (2002) |
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Laufzeit
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95:24 min. |
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Regie
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Peter Collinson |
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Darsteller
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Michael Caine, Noel Coward u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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5.88 Mbps |
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Bildformat
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4:3 |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Englisch, Mono (192 kbps)
3. Deutsch, Mono (192 kbps)
4. Audio-Kommentar Harold Becker (192 kbps) |
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Untertitel
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Deutsch, Englisch u.a. |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 25 € |
Film      
Kaum aus dem Knast entlassen, plant Gangster Charlie (Michael Caine) schon
das nächste Ding: Den Überfall auf einen Goldtransporter in Turin. Mit einem
ausgeklügelten Plan soll zunächst in der gesamten Stadt ein Stau provoziert
werden, in dessen Unruhe dann der Transporter ausgeraubt werden soll. Doch noch
trickreicher als der eigentliche Coup ist der Fluchtplan ausgeheckt, der mit
Hilfe dreier "Minis" durch die kuriosesten Fluchtwege aus der Stadt
hinaus in die sichere Schweiz führen soll...
"The Italian Job" genießt in England Kultstatus, nicht zuletzt
deswegen, weil Michael Caine nicht nur für sich alleine werkelt, sondern so
nebenbei auch die Macht des britischen Empire gegenüber dem europäischen
Festland demonstriert, was so auch durchaus volle Absicht ist und die
Produzenten trotz verlockender Angebote vom Fiat-Konzern nicht davon abhalten
ließ, hier Mini Cooper als Fluchtautos einzusetzen. Während der Film recht
zäh beginnt und sich so rund eine Stunde hinzieht, bekommt man hier aber
später eine der ausgefeiltesten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte zu sehen. Vom Tempo machen die Minis zwar
nicht viel her, dafür bieten sie aber um so mehr Flexibilität auf den kuriosesten
Fahrbahnen: Über Treppen und Dächer, durch Kanäle und Flüsse
hinweg, sind Charlie und seine Komplizen der Polizei immer einen Schritt
voraus. Nachdem der Film hier von einer Überraschung zur nächsten springt,
endet er dann allerdings nur mit einem halbfertigen Ende, dass im wahrsten Sinne
des Wortes einen "Cliffhanger" darstellt, dem sich nach Hoffnung der
Produzenten eine Fortsetzung anschließen sollte, die es dann aber doch nie gab.
Stattdessen greift Hollywood in Kürze wieder einmal in die Recycling-Kiste und wird das
Ganze mit Mark Wahlberg und Edward Norton im Jahre 2003 noch einmal neu
aufgießen.
Bild      
Wenn so jeder ältere Film aussehen würde, könnte man sich
an dieser Stelle das Verfassen von Bildbewertungen schon fast sparen. Denn
"The Italian Job" sieht nicht so aus wie von 1969, sondern als ob der
Film gerade frisch aus dem Studio kommen würde. Störungen wie kleine Kratzer
und Dropouts sind zwar vorhanden, aber meist so klein, dass sie gar nicht
auffallen. Bereits in der Eröffnungssequenz wird man von einem strahlend-blauen
Himmel und dem kräftigen Rot eines Lamborghini-Sportwagens angenehm
überrascht. Auch die Kontrastwerte sind hervorragend. Der Film ist sehr
kantenscharf und ruhig. Eine Nachbearbeitung mittels Rauschfilter ist kaum
festzustellen. Details werden etwas unterdrückt, aber für das Alter des Films
ist die Detailwiedergabe dennoch gut. Stellenweise taucht etwas Zeilenflimmern
auf. Die Kompression macht sich trotz der etwas niedrigen Videobitrate von rund
4.7 Mbps kaum störend bemerkbar. Artefakte sind nicht zu erkennen, höchstens
bei stehenden Bildern wird man bei genauem Hinsehen in Großflächen etwas
Bewegung sehen. Trotzdem ist diese DVD eine angenehme Ausnahmeerscheinung, zeigt
sich doch, dass selbst ältere Filme auch noch gut auf DVD aussehen können.
Ton      
Für den englischen Ton wurde ein Dolby Digital 5.1-Upmix durchgeführt, die
deutsche Synchro hingegen gibt es nur in Mono. Der 5.1-Mix beschränkt sich im
Wesentlichen darauf, dass Musik und einige Umgebungsgeräusche auch auf die
hinteren Kanäle gelegt wurde, richtiger Surround-Sound ist aber freilich nicht
möglich. Die Dynamik ist für das Alter des Films OK. Die deutsche Synchro
klingt etwas trockener, ist aber ansonsten für Mono-Sound akzeptabel und
produziert auch kein Rauschen oder Verzerrungen.
Special Features      
Wohl in erster Linie dem Erfolg in England ist es zu verdanken, dass diese
DVD gleich als kleine "Special Edition" aufgelegt wird. So findet man
hier neben einem Audio-Kommentar noch Deleted Scenes und ein umfangreiches
Making of.
- Audio-Kommentar von Matthew Field und Produzent Michael Deeley: Während
dieser Kommentar noch interessant anfängt, so muss man doch schon nach kurzer
Zeit feststellen, dass den beiden Sprecher nicht mehr viel Gesprächsstoff
einfällt und über sehr lange Strecken kaum noch etwas gesagt wird.
- Entfallene Szenen: Hier sieht man im Grunde genommen nur eine richtige
Szene, die zwar kunstvoll aussieht, dem Film aber etwas Tempo genommen hätte,
weil sich hier die Minis und die Polizeiwagen einen kleinen Tanz abliefern,
der nicht so richtig zum Rest der Verfolgungsjagd passt. Optional steht ein
Kommentar von Matthew Field zur Auswahl.
- Dokumentation: In drei Teile unterteilt, erreicht diese extra für die DVD
produzierte Dokumentation eine Gesamtlaufzeit von rund 70 Minuten. Interessant
wird es vor allem im letzten Abschnitt, bei dem die Entstehung der Stuntszenen
erläutert wird. Die vorherigen zwei Teile widmen sich in erster Linie den
beteiligten Personen wie dem verstorbenen Regisseur und den Darstellern. Das
Ganze bekommt hier aber mitunter den etwas sentimentalen Touch von
Erzählungen älterer Männer und wird schnell etwas eintönig. Von der
technischen Qualität ist dies aber eines der besten Making ofs, die man auf
DVD zu sehen bekommt, denn das gesamte Material liegt im anamorphen
16:9-Material vor. Dabei wurde nicht einfach nachträglich auf 16:9
interpoliert, sondern dem Augenschein nach direkt mit anamorphen Linsen auf
Video gefilmt.
- Kinotrailer
Review von Karsten
Serck
Test-Equipment:
TV Panasonic TX-W32D3F
DVD-Player Sony DVP-NS900V
AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1
15.07.2002
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