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The
Green Mile |
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The Green Mile |
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Studio
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Warner Bros. (1999) |
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DVD-Anbieter
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Warner Home Video (2000) |
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Laufzeit
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180:51 min. |
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FSK
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12 |
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Regie
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Frank Darabont |
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Darsteller
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Tom Hanks, Michael Clarke Duncan,
David Morse, Bonnie Hunt, Michael Clarke |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1
1. Deutsch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Englisch,
Arabisch, Rumänisch, Bulgarisch, Deutsch, Holländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch,
Finnisch, Isländisch, Italienisch, Englisch für Hörgeschädigte, Deutsch für
Hörgeschädigte |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Snapper-Case |
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Preis
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ca. 20-25 EURO |
Film      
Frank Darabont und Stephen King sind bereits ein eingespieltes Team: Schon
Darabonts vielgelobtes Spielfilm-Regiedebüt Shawshank
Redemption (Die Verurteilten) basierte auf einer Geschichte von Stephen King. Und auch
das Thema beider Filme sieht auf den ersten Blick ähnlich aus: Sowohl "The Green
Mile" als auch "Shawshank Redemption" spielen in einem Gefängnis. Diesmal
sind im Film-Knast die Aussichten der Insassen auf ein vorzeitiges Ende der Haftzeit aber
ungemein schlechter: Denn "The Green Mile" ist der Todestrakt, in dem die
Häftlinge die Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl erwartet. Wer jetzt an mahnende
Worte gegen die Todesstrafe im Stile von "Dead Man Walking" denkt, der ist auf
dem falschen Pfad. Denn in "The Green Mile" geht es nicht, wie man es so oft
kennt, um einen Einzelfall, anhand dem die Unsinnigkeit der Todesstrafe demonstriert
werden soll, sondern in erster Linie um den ganz "normalen" Alltag im Todestrakt
und die alltäglichen Erlebnisse der Gefangenen und ihrer Wächter zwischen denen sich
hier eine erstaunliche Beziehung entwickelt. Einer der Wächter ist Paul Edgecomb (Tom
Hanks), den momentan vor allem zwei Dinge plagen: Seine schmerzhafte Harnröhreninfektion
und der junge Wärter Percy (Doug Hitchinson), ein Sadist erster Klasse, der genüsslich
den Todeskandidaten ihre letzten Wochen auf Erden so schlimm wie möglich machen will. Da
Percy aber über eine gute Menge politisches Vitamin B besitzt, besteht gegen den Kollegen
in Uniform keine Handhabe. Nicht nur sein Kollege, sondern auch der neue Häftling John
Coffey (Michael Clarke Duncan) sorgt bei Edgecomb für Nachdenken. Denn dieser passt so
gar nicht in das Klischee des Mörders, der zwei Kinder umgebracht haben soll. Coffey ist
zwar groß und breit wie ein Hüne, aber keineswegs aggressiv, sondern naiv und ängstlich
wie ein kleines Kind und fürchtet sich vor der Dunkelheit der Nacht. Doch Coffey ist
gleichzeitig im Besitz der magischen Gabe, den Schmerz anderer Menschen beseitigen zu
können, wie Edgecomb als erster am eigenen Leibe feststellen kann, nachdem seine
Harnröhreninfektion von Coffey durch einen Griff geheilt ist. Edgecomb kann sich den
Grund nicht erklären und schweigt auch zunächst über den Vorfall. Dies ändert sich
erst, als er hofft, Coffeys ungewöhnliche Gabe auch bei jemand anders einsetzen zu
können. Denn die Ehefrau des mit ihm befreundeten Gefängnisdirektors ist an einem
Hirntumor erkrankt, der sich bereits im Endstadium befindet. Wie es nun gelingen soll, den
schwer bewachten Todeskandidaten und die kranke Frau zusammenzubekommen und das langsame
Warten der Gefängnisinsassen auf ihre Hinrichtung erzählt dieser Film in langen
Kameraeinstellungen, die das Verhältnis zwischen Bewachern und Bewachten teilweise in
einer Idylle zeigen, wie sie mit Sicherheit in keinem real-existierenden amerikanischen
Todestrakt vorherrscht. Die romantische Betulichkeit des Knastalltags wird jedoch ab und
zu auch unterbrochen: Denn schließlich sind Edgecomb und seine Kollegen nicht nur für
Smalltalk da, sondern sollen im Namen des Volkes Todesurteile vollstrecken. Ihrem Job
gehen die Wärter zunächst noch mit Routine nach, doch als sie Coffee, der ihnen
inzwischen ans Herz gewachsen ist, auch hinrichten sollen, sind die künstlichen
Glycerin-Tränen nicht mehr zu stoppen. "The Green Mile" pendelt immer wieder
zwischen Kitsch und Ernsthaftigkeit. Auch wenn sich angesichts der vielen
Schwerpunktwechsel innerhalb der rund 180 Minuten nur schwer der eigentliche Kern des
Filmes herauskristallisiert, überzeugt "The Green Mile" durch die detaillierte
Beschreibung seiner Charaktere, eine der großen Stärken des Autors Stephen King, die
überzeugend auch im Film wiederzufinden ist. Dies ist kein reiner Tom Hanks-Film, in dem
sonst niemand etwas zu sagen hat. Vielmehr sind selbst kleine Nebenrollen gut besetzt und
bekommen genügend Spielraum eingeräumt. Überraschend ist hier insbesondere der erstmals
durch seine Nebenrolle in "Armageddon" bekannter gewordene Michael Clarke
Duncan, der den kindlich-naiven und herzensguten Coffey überzeugend verkörpert.
Bild     
Bei Warner weiß man inzwischen, was man bekommt: Harmonisch wirkende Bilder
mit gutem Kontrast und kräftigen Farben, denen aber aufgrund einer niemals ganz perfekten
Kompression der letzte Biss fehlt. Auch die Farben haben hier stellenweise einen leichten
violetten Schimmer. Angesichts der langen Laufzeit von mehr als drei Stunden und einer
durchschnittlichen Bitrate von rund 5 MBit/s dennoch eine beachtliche Leistung.
Ton     
Vornehmlich der harmonisch klingende Music Score sorgt für die räumliche
Ergänzung der ansonsten sehr auf die Frontkanäle fixierten Akustik. Lange Passagen
kommen aber auch schon mal ganz ohne musikalische Untermalung aus. Dafür jagt einem das
metallische Surren des elektrischen Stuhls während der mehrfachen Hinrichtungen immer
wieder durch heftigen Basseinsatz einen deutlichen Schrecken ein, dass man sich schon
wundert, wie der Film überhaupt eine FSK 12-Freigabe bekommen konnte. In der deutschen
Synchronfassung klingt der Bass noch einen Tick voluminöser als in der Originalfassung,
dafür wirken die Synchronstimmen weitaus weniger authentisch als die Originalstimmen mit
ihren unterschiedlichen Dialekten.
Special Features     
Für große Extras war nicht mehr viel Platz bei alleine
bereits mehr als drei Stunden Laufzeit des Films: Immerhin hat es noch für eine kurze
Filmdokumentation und einen Trailer gereicht. Gegenüber der US-DVD wurden die
Produktionsnotizen eingespart. Auf einen Audiokommentar, der sicherlich Sinn gemacht
hätte, muss man leider verzichten.
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Yamaha DVD-S795
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES 22.08.2000
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