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Rush Hour |
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Studio
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New Line Cinema (1998) |
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Verleih
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BMG Video (2000) |
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Laufzeit
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ca. 94 min. (FSK 12) |
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Regie
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Brett Ratner |
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Darsteller
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Jackie Chan, Chris Tucker u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby Digital 5.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1
3. Audio-Kommentar Regisseur Brett Ratner |
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Untertitel
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1. Deutsch, 2. Englisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Super Jewel-Case |
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Preis
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ca. 30 EURO |
Film      
Als die kleine Tochter des chinesischen Konsuls in Los Angeles gekidnappt
wird, ruft dieser aus Hong Kong den Polizisten Lee (Jackie Chan) zur Hilfe, der das FBI
bei seinen Ermittlungen unterstützen soll. Doch das FBI hat überhaupt keine Lust, sich
in die Karten sehen zu lassen und sucht daher nach einer Möglichkeit, Lee möglichst aus
dem Fall herauszuhalten. Diesen Job soll der LAPD-Cop Carter (Chris Tucker) übernehmen,
der aufgrund seiner unkonventionellen Ermittlungsmethoden ständig knapp an einer
Suspendierung vorbeischrammt. Sein Chef sieht nach der Anfrage des FBI, ob er nicht einen
Mann für den Babysitter-Auftrag entbehren kann, eine gute Möglichkeit, den ungeliebten
Carter loszuwerden. Er erzählt dem Cop, dass das FBI ihn unbedingt brauche und
klärt ihn über die wahren Hintergründe natürlich nicht auf. Carters Stolz, vom FBI
angeheuert zu werden, weicht alsbald der puren Enttäuschung, als er erfährt, dass er
lediglich den Babysitter für den Hong-Kong-Officer spielen soll. Der so Gedemütigte
lässt daher seinen Frust erst einmal an Lee aus.
Als Carter dann schließlich merkt, dass er es mit einem Kollegen zu tun
hat, der mit allen Wassern gewaschen ist und auf seine Show nicht hereinfällt, rafft er
sich dann doch auf und versucht, gemeinsam mit Lee den Entführungsfall auf eigene Art und
Weise zu lösen - und ein Kampf mit gefährlichen Gegnern beginnt, in dessen Verlauf sich
angebliche Freunde als große Schurken herausstellen. Zusätzlich wird Carter und Lee die
Lösung des Falles von Seiten des FBI nicht gerade vereinfacht, denn dort sieht man es gar
nicht gerne, dass der "Babysitter" mit seinem Schützling gemeinsame Sache macht
und ihm nicht - wie besprochen - die Schönheiten der Stadt zeigt....
Das Schema ist altbekannt: Zwei Cops, die sich anfangs nicht
ausstehen können und total unterschiedlich sind, raffen sich nach anfänglichen
Differenzen doch zusammen und lösen den großen Fall. Dank der virtuosen Stunts von Hong
Kong - Star Jackie Chan und einem ewig herumplappernden Chris Tucker, dessen Nervfaktor
sich diesmal gerade noch in Grenzen hält, ist Rush Hour zum Glück nicht einfach
nur der x-te Abklatsch in Lethal Weapon - Manier geworden, sondern bietet eine gewisse
Originalität, die zumindest für kurzweilige 94 Minuten sorgt.
Bild     
Das Bild des uns von BMG als "Beta-Fassung" aus der ersten Vorab-Pressung
zur Verfügung gestellten Testmusters zeigt sich schon in beachtlicher Form. Bildrauschen
ist so gut wie nicht vorhanden, doch dies wurde nicht durch übertriebenen Einsatz von
Rauschfiltern erkauft, denn auch Nachzieheffekte sind kaum zu entdecken. Der
Kontrastumfang ist sehr gut, die Bildschärfe ist akzeptabel, wenn auch nicht
überdurchschnittlich. Stellenweise wünscht man sich zumindest aber doch noch ein wenig
mehr Schärfe.
Die Szenen, die im Hellen spielen, sehen durchweg gut aus. Bei Szenen im Dunkeln gibt es
leichte Schwankungen bezüglich Kontrast und Schärfe. Die Detailtreue ist hoch, nur,
genauso wie Schärfe und Kontrast, in den dunklen Szenen nicht ganz auf dem sonstigen
Niveau.
Die Farbwiedergabe ist noch nicht perfekt gelungen: So wirken zum Beispiel
die Gesichter der Darsteller zu rötlich, insgesamt ist die Farbabmischung etwas zu
aggressiv. Auch noch nicht perfekt: Der Layer-Change. Das Bild bleibt hier für ca. eine
Sekunde stehen, der Ton (Spielzeit 1:18 43) fällt aus, bevor die DVD normal weiterläuft.
Doch da bis zum als VÖ-Termin angesetzten 20. März noch einige Zeit ins Lande geht,
sollten auch die letzten kleinen Patzer bis dahin noch behoben werden können.
Ton     
Der Dolby Digital 5.1-Ton unserer Preview-DVD ist - bis auf den
Faux-Pas beim Layer-Change - sehr gelungen. Die Surroundeffekte sind insgesamt gut
positioniert und ordentlich abgemischt, Nur manchmal kommen Effekte, die eigentlich auch
die Surroundboxen stärker beanspruchen sollten, zu einem zu großen Anteil aus den
Frontboxen.
Die musikalische Untermalung präsentiert sich in sehr guter Form: Die
Elemente werden sehr räumlich wiedergegeben, auch die Surroundboxen sind bei der
Musikwiedergabe, welche öfter auch sphärische Klänge enthält, die zum guten
Raumeindruck beitragen, ständig ins Klanggeschehen integriert. Gelungen präsentiert
sich auch die Stimmabmischung: Der Centerkanal ist sauber abgemischt, die Stimmen sind
jederzeit gut verständlich, aber nicht unangenehm überrepräsentiert, selbst die in der
englischen Fassung besonders nervige Original-Plapper-Stimme von Chris Tucker ist
jederzeit ohne Probleme zu verstehen.
Richtig explosiv abgemischt ist der LFE-Kanal: So kann der Subwoofer zum
Beispiel bei der Explosion des mit Sprengstoff gefüllten Jaguars oder bei der Explosion
der Wohnung bei dem missglückten Polizeieinsatz zeigen, was er kann. Der Bass geht dabei
extrem tief in den Frequenzkeller, was die Wucht der Detonation dann besonders
realitätsnah ins heimische Wohnzimmer bringt.
Special Features     
Eine solche Menge an Bonus-Material würde man sich bei allen
DVDs wünschen: Es gibt einen Audio-Kommentar von Regisseur Brett Ratner. Sehr
umfangreich und von sehr guter Bildqualität ist das Making Of "A Piece Of Action -
Hinter den Kulissen von Rush Hour" mit einer Laufzeit von rund 40 Minuten. Hinzu
kommen mehrere Deleted Scenes, ein Kinotrailer und Cast & Crew Infos auf Texttafeln.
Auch als Bonus gibt es von Regisseur Brett Ratner noch seinen
Erstlings-Kurzfilm "Whatever Happened To Mason Reese" und zwei Musikvideos,
"Nuttin' But Love" von Heavy D. und "How Deep Is Your Love" von Dru
Hill auf der DVD.
Die Menügestaltung gefällt ebenfalls. Positiv sticht hier neben der optisch gelungenen
Aufmachung ins Auge, dass, wie auch bei der Code 1-DVD, beim Navigieren durch die
einzelnen Menüpunkte das Hauptmenü immer noch am Rande sichtbar bleibt. So kann man auch
aus den Untermenüs direkt wieder auf die Hauptebene zugreifen, um z.B. den Film zu
starten.
Review von Carsten Rampacher
Test - Equipment:
TV Sony KV-28 WF 1D
DVD - 200er Wechsler Sony DVP-CX850D
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
23.02.2000
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