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Projekt: Peacemaker |
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The
Peacemaker |
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Studio
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Dreamworks Pictures (1997) |
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Verleih
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Dreamworks Home Entertainment
(2001) |
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Laufzeit
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118:36 min.
(FSK 16) |
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Regie
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Mimi Leder |
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Darsteller
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George Clooney, Nicole Kidman, Armin
Müller-Stahl |
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DVD-Typ
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DVD - 9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Englisch,
Schwedisch, Dänisch, Deutsch, Norwegisch, Finnisch,
Niederländisch |
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Regionalcode
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2 |
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Preis
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ca.
50 DM |
Film
     
Als in Russland nach dem Zusammenstoß eines
Passagierzuges mit einem militärischem Transportzug für Nuklearwaffen
eine Atombombe hochgeht, denkt zunächst die ganze Welt an einen
tragischen Unfall. Nicht jedoch U.S. Colonel Thomas Devoe (George
Clooney), der der noch nicht allzu praxiserfahrenen Nuklearexpertin des
Weißen Hauses, Julia Kelly (Nicole Kidman), bei der Aufklärung des
Zwischenfalls helfen soll.
Für Devoe ist schnell klar, daß die Explosion nur als Tarnung für
Terroristen diente, um die Spuren eines Diebstahls von
Nuklearsprengköpfen zu vertuschen. Aufgrund eines Tips seines Freundes
Dimitri Vertikoff (Armin Müller-Stahl), einem russischen Kollegen,
begeben sich Devoe und Kelly nach Wien, um dort Informationen über die
Hintermänner des Überfalls zu bekommen. Und obwohl Devoe offiziell
Kelly unterstellt ist, dreht dieser schnell den Spieß um und wendet
seine eigenen undiplomatischen Tricks an, um aus seinen Gegnern die
gewünschten Informationen herauszubekommen...
The Peacemaker, das Kino-regiedebut der "Emergency Room" -
Regisseurin Mimi Leder, ist nicht gerade ein Film der Überraschungen. Der Film
scheint
teilweise vielmehr auf einem B-Movie-Drehbuch zu basieren, das mit dem Materialaufwand und
der Besetzung eines A-Movies verfilmt wurde. Denn so richtig vom Hocker reißen kann
einen der Plot mit den Nuklearterroristen trotz der Ernsthaftigkeit des Themas inzwischen
nicht mehr - schließlich war dies in den letzten Jahren eines der Lieblingsthemen der
internationalen Sicherheitspolitik, über das die Medien geradezu gebetsmühlenartig auch
immer wieder zu berichten wussten.
Doch wem all dies egal ist und wer ohnehin auf meisterhafte Action steht, der dürfte mit
dem ganz und gar nicht friedlichen Peacemaker glücklich werden. Frauenheld
George Clooney geht in seiner Rolle als sprücheklopfender Mann fürs Grobe wieder einmal
so richtig auf, schließlich gibt er eindeutig den Ton in dem Agenten-Duo an.
Die Rolle von Nicole Kidman dürfte indes so manche Frauenrechtlerin zur
Weißglut treiben: Trotz des eigentlich wichtigen Postens als
Nuklearexpertin ist es ihr kaum vergönnt, über den Part als hübsches,
zartbesaitetes und zögerliches Herzchen mit treuem Blick
hinauszuwachsen.
Die Action-Parts indes entschädigen für so manche inhaltlichen
Defizite: Geradezu meisterhaft in Szene gesetzt wurde vor allem die
Verfolgungsjagd durch Wien, während der George Clooney mit einer
beispielhaft artistischen Eleganz die Zerstörung seiner S-Klasse
zelebriert. Da kann sogar die mittlerweile schon fast legendäre
Verfolgungsjagd mit der Nobelkarosse der Münchener Konkurrenz in James
Bond - Tomorrow never diesnicht ganz mithalten.
Bild     
Nachdem "American Beauty" wirklich erfreuliche
Verbesserungen gegenüber den ersten Dreamworks Code 2-DVDs brachte,
bietet "Projekt: Peacemaker" leider wieder ein leicht
mängelbehaftetes Bild, dem es vor allem ein wenig an Detailschärfe
fehlt. Gerade in dunkleren Szenen machen sich deutlich Nachzieh- und
Rauschfiltereffekte bemerkbar und stellenweise tauchen auch bei
schnellen Bewegungen einige kleine Bildartefakte auf. Weitaus besser
ist das Bild hingegen in helleren Szenen wie der Verfolgungsjagd in
Wien. Die Farben und der Kontrast sind durchgängig gut.
"Project: Peacemaker" hätte beinahe das Zeug
zur Tonreferenz gehabt. Denn die englische Originalfassung gleicht in
den Actionszenen einem Feuerwerk an Dynamik. Der Raumklang klingt
durch die großzügige Einbeziehung der Surround-Kanäle exzellent und
bietet viel Weite. Gerade die Hochtonwiedergabe ist sehr präzise und
klar. Der Music Score erfüllt den Raum mit sehr räumlicher und
abwechslungsreicher Musik. Auch bei Wiedergabe im 6.1-Modus ertönen
einige Effekte schön aus dem hinteren Center. Über lange Strecken
sind zwar auch immer wieder keine imposanten Effekte zu hören, doch
selbst hier werden die Umgebungsgeräusche sehr natürlich
wiedergegeben.
Die große Enttäuschung ergibt sich allerdings in dem
Moment, wo man auf die deutsche Synchro wechselt, was zum Glück bei
dieser DVD endlich geht, während die Untertitel sich wieder nur über
das Menü wechseln lassen. Die deutsche Synchro hat weitaus weniger
Power als der englische 5.1-Mix, klingt in der Dynamik deutlich
gedämpft und lässt die präzise Hochtonwiedergabe der
Originalfassung stark vermissen. Darunter leidet auch die
Räumlichkeit: Der deutsche Mix klingt weitaus frontlastiger und kann
nur in wenigen Szenen mit der englischen Fassung mithalten.
Special Features     
Die Ausstattung der Code 2-DVD entspricht
mit Ausnahme der fehlenden "Production Notes" der US-DVD. So bietet Dreamworks auf
dieser DVD neben einem Trailer und Teaser auch noch einige Überreste aus der Schnittmaschine sowie kurze Aufnahmen von den Drehs
mehrerer Stuntsequenzen. Das ist zwar nicht übermäßig viel, doch
gerade das, was zu einem actionlastigen Film wie "Projekt:
Peacemaker" auch passt. Gerade die Making of-Sequenz der
Zerstörung von Clooney´s S-Klasse bietet gute Unterhaltung.
Review von Karsten Serck
01.02.2001
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