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L.A.
Story |
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Studio
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Carolco Pictures (1991) |
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Verleih
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Kinowelt Home Entertainment (2001) |
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Laufzeit
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90:33 min. (FSK 6) |
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Regie
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Mick Jackson |
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Darsteller
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Steve Martin, Victoria Tennant, Sarah
Jessica Parker, Richard E. Grant |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1:1,85 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Surround
2. Deutsch, Dolby Surround
3. Spanisch, Stereo |
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Untertitel
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deutsch, englisch, spanisch,
türkisch, dänisch, portugiesisch, niederländisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 20-25 EURO |
Film      
Harris K. Telemacher (Steve Martin) hat einen beneidenswerten Job, er ist
Meteorologe eines Fernsehsenders in L.A., und da in der Stadt der Engel schon aus Prinzip
immer die Sonne scheint, kann Harris an sich ohne größeres Risiko mit
Gutwetter-Prognosen improvisieren, ohne sich mehr als notwendig um die lästige Recherche
bei den offiziellen Wetterdiensten zu kümmern. Was ihm umso mehr Zeit lässt, um das
aufregende Leben um die Hollywood Hills herum zu genießen. Und da gibt es mehr als genug;
noch nicht einmal die schleichende Entfremdung von seiner Freundin Trudi (Marilu Henner)
kann seiner guten Laune etwas anhaben, denn zum einen machte deren exaltierte
Lebenseinstellung ihm schon seit längerem das Leben eher schwer und zum anderen hat
Harris gerade die quirlige SanDeE (Sarah Jessica Parker) kennen gelernt, die genauso
unstetig ist, wie die Schreibweise ihres Vornamens, aber durch ihre unkomplizierte Art und
ihren Elan Harris zumindest eine Zeit lang mitreißt. Doch während diese Beziehung mehr
einem luftigen Sommerhauch gleicht, dessen Ende schon bei Beginn nicht fern lag, ist
Harris Begegnung mit der britischen Journalistin Sara (Victoria Tennant) von ganz anderem
Kaliber. Sara ist in Los Angeles, um für die heimatlichen Leser über die Umtriebe der
lokalen Bevölkerung zu berichten und wird ein ums andere Mal von den lokalen
Merkwürdigkeiten überrascht. Aber mit einem Stadtführer wie Harris, kann sie zumindest
sicher sein, keinen noch so skurrilen Aspekt des Lebens der Reichen und Schönen in der
Traumstadt zu verpassen, egal ob es der beiläufige Umgang mit leichten Erdbeben oder der
Kampf um den Platz in einem Spitzenrestaurant ist. Harris wiederum, der sich mehr und mehr
zu der im Vergleich zu den Californian Girls so ganz anderen Sara hingezogen fühlt, wird
auch nicht vollkommen alleine gelassen, denn eine elektronische Signaltafel stattet ihn
statt mit den üblichen Staumeldungen mit durchaus brauchbaren Ratschlägen in allen
Lebenslagen aus, selbst wenn sich das Gerät dabei gelegentlich etwas kryptisch
ausdrückt.
Ohne Zweifel enthält "L.A. Story" einige Gags, die ausgesprochen
platt und peinlich sind. Aber sie sind umzingelt von Szenen, in denen der treffende Witz
nur so sprüht, wobei die Bandbreite von purem Slapstick, über feinstem Dialogwitz bis
hin zu absurdem Humor der abgedrehtesten Art reicht. Und natürlich nicht zu vergessen,
die zahlreichen Seitenhiebe, die das von Hauptdarsteller Steve Martin geschriebene
Drehbuch auf dessen Lebens- und Arbeitsraum, nämlich das L.A. im Dunstkreis Hollywoods,
loslässt, egal ob die Eingeborenen selbst dann den Pkw benutzen, wenn es nur darum geht,
auf die andere Straßenseite zu kommen oder ob die Manie angeführt wird, wenn möglich
sogar Mineralwasser light und entkoffeiniert zu ordern. So ist der Titel des Films auch in
gewisser Weise irreführend, denn es geht kaum um das ganze Los Angeles, sondern nur um
die Bereiche, deren Einwohner überwiegend der höchsten Steuerklasse angehören. Aber
"L.A. Story" gelingt es, daraus keine seelenlose Obduktion zu machen, die vor
lauter Satire die Geschichte vernachlässigt, sondern nebenbei ein modernes Märchen zu
erzählen, stellenweise in geradezu poetischen Bildern und zeigt, dass es möglich ist,
sich über ein und die selbe Sache zugleich lustig zu machen und doch eine tiefe Zuneigung
erkennen zu lassen. Die Geschichte lässt keine Möglichkeit aus, um vor der Kulisse einer
durch und durch künstlichen Großstadt die magischen Momente aufblühen zu lassen.
So ist es eigentlich keine Überraschung, dass sich zu diesem Drehbuch auch eine
großartige Besetzung fand, neben Hauptdarsteller Martin, seine Ehefrau Victoria Tennant
als unvoreingenommene Außenstehende mit verwundertem Blick auf die eigenartige Stadt und
ihre Bewohner, Sarah Jessica Parker in einer liebenswert lebendigen Rolle, die ihr ersten
Ruhm in der Filmwelt einbrachte und Marilu Henner als mit Lust gespielte Zicke, um nur
einige zu nennen.
So gelingt das Filmwunder, Tollhaus und Träumerei zu kombinieren, die in perfekter
Synthese zu großem Kinogefühl zusammengeführt werden.
Bild     
So relativ in Ordnung zeigt sich die Bildqualität. Richtig große Macken
fehlen, aber das Bild ist allgemein ein wenig verwaschen und zeigt immer mal wieder
kleinere Schwächen bei den Konturen und der Farbintensität. Dafür ist die Rate des
Bildrauschens zufriedenstellend reduziert worden. Für einen Film der zehn Jahre alt ist,
hätte bestimmt noch mehr drin sein können, wenn ein wenig mehr Mühe in die Bearbeitung
gesteckt worden wäre, aber letztlich reicht das Gebotene noch aus.
Ton     
Der Schwerpunkt liegt hier eindeutig auf den Dialogen, der Rundumklang wird
nur hin und wieder angedeutet, etwa wenn der Straßenverkehr oder das Meer im Hintergrund
rauschen. Ansonsten aber ist vor allem das Verhältnis von Sprache und
musikalischer Begleitung durchaus gelungen, was für eine romantische Komödie in Hinblick
an die Anforderungen an den Ton eigentlich das wichtigste ist. In der Originalfassung
klingt die Sprache manchmal etwas schwächer und undeutlicher, passt sich dafür besser
als die Synchronisationsfassung ins Geschehen ein.
Special Features
    
Hintergrundinformationen liefern weniger das Making of (6 Minuten), sowie
der Blick hinter die Kulissen mittels B-Roll (5 Minuten), dafür aber die
ausführlichen Interviews mit den Mitwirkenden vor und hinter der Kamera. Außerdem gibt
es noch eine Fotogalerie, sowie Trailer und Teaser zum Film.
12.07.2001
Review von Tobias Wrany
Test-Equipment
TV: Panasonic TX-28PK1F
DVD-Player: Pioneer DV-535
Dolby Digital / DTS Receiver: Sony STR-DA50ES
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