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Hollow
Man |
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Studio
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Columbia
(2000) |
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DVD-Anbieter
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Columbia
TriStar Home Video (2001) |
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Laufzeit
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108:53
min. |
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FSK
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16 |
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Regie
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Paul
Verhoeven |
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Darsteller
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Kevin
Bacon, Elisabeth Shue, Josh Brolin, Kim Dickens, Greg Grunberg u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,85:1
(anamorph) |
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Audiokanäle
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1.
Deutsch, Dolby Digital 5.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1
3.Music Score mit Audiokommentar Jerry Goldsmith, Dolby Digital
5.0
3. Audiokommentar Paul Verhoeven, Kevin Bacon, Andrew Marlowe, Dolby Digital 2.0
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Untertitel
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Deutsch,
Englisch, Türkisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 25-30 EURO |
Film      
Da die Vorstellung, einen militärischen Kampfeinsatz mit vollkommen
unsichtbaren Spezialtruppen planen zu können, jeden militärischen
Befehlshaber frohlocken lässt, werden die
Forschungen, die das Team um Sebastian Caine (Kevin Bacon) in einem
vor den Augen der Öffentlichkeit sorgsam verborgenen Labor durchführt,
von der US-Regierung gerne gefördert. Denn es geht um nichts anderes als
ein Serum, welches die vollständige Unsichtbarkeit lebender Materie
zur Folge hat. Und keiner ist auf diesem Gebiet bisher so weit
gekommen wie Caine.
Nachdem es gelungen ist, sogar schon einen Gorilla zu
entmaterialisieren, sollte der letzte Schritt zum Menschen eigentlich
nicht mehr fern sein. Aber ungeachtet der Tatsache, dass das gesamte
Verfahren eigentlich noch nicht bis ins Letzte seine Zuverlässigkeit
bewiesen hat, will Caine nicht weiter warten und startet einen
Selbstversuch, der fatalerweise auch hervorragend gelingt. Der Haken
ist nur, dass lediglich die erste Hälfte perfekt funktioniert, denn
nachdem er vor den Augen seiner Kollegen verschwunden ist, zeigt das
Gegenmittel, das Caine wieder sichtbar machen soll, leider keine
Wirkung. Wie es aussieht, droht Caine
das Schicksal ewiger Unsichtbarkeit. Doch seine Kollegen geben nicht
auf, allen voran Linda McKay (Elisabeth Shue), Caines Ex-Freundin, die
Tag und Nacht versucht, ihn wieder zum Vorschein zu bringen.
Doch die Zeit drängt noch viel mehr, als nur das Mitgefühl
für den "verschwundenen" Kollegen verlangt. Denn je länger
sein Zustand andauert, um so heftiger kommen Caines dunkle Seiten zum
Vorschein und das, obwohl er schon vorher eine unübersehbare Tendenz
zu Arroganz und Selbstsüchtigkeit gezeigt hatte. Nun kommen aber noch
Paranoia und ein Drang zum Ausleben einer scheinbaren Allmächtigkeit
hinzu. Was zunächst mit harmlosen Streichen mit den Möglichkeiten der
fehlenden Sichtbarkeit begann, wächst sich immer mehr zu einer akuten
Bedrohung seiner Mitwelt aus. Caine nutzt alle Chancen, indem er
unerkannt seine Treibe auslebt und schließlich zur unberechenbaren
Mordmaschine wird. Dabei gerät zum Schluss auch Linda in sein Visier,
nicht zuletzt deshalb, weil diese inzwischen mit einem anderen
Teamkollegen, Matthew Kensington (Josh Brolin), verbandelt ist, was
dem unsichtbaren Ex überhaupt nicht in den Kram passt. Auf die Hilfe
von Thermobrillen angewiesen, welche die Wärmeentwicklung aufzeichnen
und Caine damit zumindest indirekt sichtbar machen, nehmen Linda und
Matthew einen verzweifelten Kampf um ihr Überleben auf....
Es stellt nur auf den ersten Blick einen Widerspruch
dar, dass gerade in einem visuellen Medium wie dem Film das Thema der
Unsichtbarkeit so populär ist und über die Jahre schon in einer
Vielzahl von Variationen den Weg auf die Leinwand gefunden hat. Denn
das, was einen entmaterialisierten Menschen für den Zuschauer so
interessant macht, sind gerade die Details, welche trotzdem noch
sichtbar sind und durch ihre fehlende Komplementierung den Reiz gegenüber
der Wirklichkeit ausmachen. Auf diese Schiene stellt sich auch die
neueste Version, "Hollow Man", und das mit dem gelungenen
Einsatz von computererzeugten Bildern der obersten Qualitätsstufe.
Der Film zieht seine beachtlichen Schauwerte zum einen aus den
diversen Stadien des Unsichtbarwerdens, wenn bei dem Versuchsaffen
bzw. Kevin Bacon, zuerst die Haut verschwindet und den Blick auf
Muskeln und Sehnen freigibt, ehe auch diese sich verflüchtigen, bis
nur noch die Organe in ihrem Knochengerüst schweben und irgendwann
auch der letzte Rest der Körperlichkeit verschwunden ist. Gleiches gilt für die Rückverwandlung, wenn zuerst das Serum
im luftigen Raum die Bahnen der Blutadern nachzeichnet, ehe der Rest
des Körpers wieder zum Vorschein kommt.
Aber auch die verschiedenen Möglichkeiten, um im Laufe der Handlung
dem Hauptdarsteller Arbeit zu verschaffen, indem er auf verschiedene
Art und Weise wieder sichtbar gemacht wird, ob im Rauch eines Feuers
oder dem zurückweichenden Wasserflächen im Pool, können
beeindrucken.
Dies hat der Film aber auch bitter nötig, denn ansonsten bietet das
Drehbuch leider kaum interessante Impulse. Im Gegensatz zu seinen früheren
Ansätzen im Science-Fiction-Genre hat
Regisseur Paul Verhoeven diesmal keinerlei scharfe Ironie aufgeboten
und mehrdimensionale Figuren sind sowieso Mangelware. Statt dessen
driftet der Film im Laufe seines Fortgangs immer mehr in einen leeren
Schlagabtausch zwischen Caine und seinen Kontrahenten ab.
Durch die gelungenen Tricks ist das zwar durchaus nicht ohne
Schauwert, trotzdem hätte der Film sicher mehr Potential gehabt. Auch
wenn sich Verhoeven auf Platon beruft und dessen Idee der
Unsichtbarkeit, die zwangsläufig zur geistigen Degenerierung des
Menschen führen müsse, wird der Gedanke hier nur
dazu genutzt, um vorzuführen, wie ein wissenschaftliches Genie pubertäre
Machtphantasien auslebt, wobei die Oberfläche der Handlung nie
verlassen wird. Dazu passt der extrem einfallslose und müde-lustlos
komponierte Music Score. Dabei hätte die Besetzung mit Kevin Bacon und
Elisabeth Shue durchaus die Chance geboten, über B-Movie-Niveau
hinauszukommen. So bleibt nur der imposante Effektezauber, der für
den Moment gut unterhält, jedoch ohne anregenden Nachhall bleibt.
Bild     
Das Bild ist praktisch fehlerfrei, schon bei unserer
Test-Anpressung. Leider ist aber ein minimal weichgezeichnetes Bild zu beobachten,
das führt zum Abzug von einem halben Stern, da auch die Detailtreue
leicht darunter leidet. Trotzdem sind auch feine Muster und
Bildnuancen zum Bespiel beim Umwandlungsprozess des Gorillas am Anfang
oder auf der menschlichen Haut noch gut zu erkennen. Erfreulich ist,
dass die DVD weitgehend frei von störenden Rauschmuster ist. Die
Qualität des anamorphen Transfers zeigt sich auch in fehlenden
Nachzieheffekten sowie in einer natürlichen und ausgewogenen Farbbalance.
Ohne Fehl und Tadel sind Kontrastumfang und Komprimierung, wobei
letztere auch diffizil darstellbare Objektränder ohne sichtbare
Artefakte bewältigt.
Ton     
Die Tonabmischung ist gut gelungen. Schon in der Anfangssequenz
gefällt die Abbildung des Music Scores - dass dieser so langweilig
geworden ist und damit den Unterhaltungswert ein wenig stört, ist ja nicht die Schuld der Toningenieure. Jedenfalls ertönt
er mit breitflächiger Raumwirkung auch aus den Surroundlautsprechern.
Gerade im Finale, wo die Effektabmischer ihr Können unter Beweis
stellen durften, zeigt sich, dass sie dieses mit Erfolg getan haben:
Die Präzision, die Stärke der Abmischung und die tonale Balance sind
gut gelungen. Gleiches gilt für die Einarbeitung der
Umgebungsgeräusche, was sich in den leiseren und effektärmeren
Szenen nachvollziehen lässt. Die Wiedergabequalität der Stimmen ist
ohne Fehl und Tadel, allzeit klar verständlich und frei von
störenden Verzerrungen.
Special Features     
Die Code 2-DVD besitzt ein aufwendig
animiertes Menü. Ordentlich ist die Auswahl an Special Features. Zwei
Audio-Kommentare eröffnen den Reigen. Als nächstes ist ein Making-Of
auf der DVD enthalten, es gefällt mit einer Laufzeit von immerhin
fast 15 Minuten und kann somit einige Fakten vermitteln, die sich
natürlich neben der Grundidee zum Film auch schon mit den
spektakulären Effekten befassen. Ähnliches geschieht auch in der
zweiten Dokumentation "Die Fleischwerdung des Unsichtbaren",
wo nochmals gesondert auf die Arbeitsweise und die Ideen des
Regisseurs Paul Verhoeven eingegangen wird. Dazu gibt es Einzelheiten
zu der besonders aufwendigen Szene, als Kevin Bacon
"unsichtbar" gemacht wird. Beim "Special Effects
Bild-im-Bild-Vergleich" kann man die Szene so, wie sie im
endgültigen Film zu sehen ist, mit einer "Rohversion"
vergleichen.
- Audiokommentar Regisseur Paul Verhoeven, Kevin
Bacon, Andrew Marlowe
- Separate Tonspur Soundtrack mit Kommentar von
Jerry Goldsmith
- Making Of: Hollow Man: Anatomie eines
Thrillers (deutsch untertitelt)
- 3 Deleted Scenes mit
Regie-Kommentar (deutsch untertitelt)
- Die Fleischwerdung des Unsichtbaren: Hinter den
Kulissen (deutsch untertitelt)
- Special Effects-Bild-im Bild-Vergleich bei 3
Szenen (deutsch untertitelt)
Review von Carsten Rampacher (Bild, Ton, Special
Features) und Tobias Wrany (Film)
29.01.2001
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