|
Galaxy
Quest |
 |
 |
Galaxy Quest |
|
Studio
|
Dreamworks (1999) |
|
Verleih
|
Dreamworks
(2001) |
|
Laufzeit
|
ca. 98
min. |
|
Regie
|
Dean Parisot |
Darsteller |
Tim Allen,
Sigourney Weaver, Alan Rickman, Enrico Colantoni u.a. |
|
DVD-Typ
|
DVD-9 |
|
Fernsehnorm
|
PAL |
|
Bildformat
|
2,35:1 (anamorph) |
|
Audiokanäle
|
1. Deutsch, Dolby Digital 5.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1 |
|
Untertitel
|
Englisch für
Hörgeschädigte, Niederländisch, Schwedisch, Dänisch,
Norwegisch, Finnisch |
|
Regionalcode
|
2 |
|
Verpackung
|
Amaray-Case |
|
Preis
|
ca. 25 EURO |
Film      
Jason Nesmith (Tim Allen) mimte in der TV-Science-Fiction-Serie
"Galaxy Quest" den mutigen Commander Peter Quincy Taggert, der zusammen mit
seiner unerschrockenen Crew die Besatzung des riesigen Raumschiffs "Protector"
darstellte. Zusammen erkundete man - die Enterprise lässt grüßen - unerforschte
Galaxien und traf auf diverse unberechenbare intergalaktische Bösewichte. Doch seit
einigen Jahren ist die Serie nun eingestellt, den Darstellern blieb leider die große
Karriere, die schon so mancher Serienstar machte, verwehrt. Das gilt sowohl für Nesmith
als auch für seine Serienkollegin Lieutenant Tawny Madison alias Gwen de Marco (Sigourney
Weaver) und für den bei den Fans sehr beliebten Raumschiffsarzt Dr. Lazarus alias
Sir Alexander Dane (Alan Rickman). Trotzdem hat die Serie immer noch eine nicht
kleine Fangemeinde, und bei den Galaxy Quest-Conventions, die von Zeit zu Zeit
stattfinden, schlüpfen die Schauspieler noch mal in ihre alten Kostüme und lassen die
alten Zeiten wiederaufleben - inklusive der für die Serie typischen Sprüche.
Als wieder einmal eine Convention stattfindet, bei der die Schauspieler
aufgrund ihrer nicht gerade rosigen Situation und den penetrant nervenden Fans mit einiger
Unmotivation auftreten, heften sich auch vier besonders aufdringliche Fans an Nesmiths
Fersen. Sie behaupten, in Gefahr zu sein, und bitten Nesmith um Hilfe. Dieser willigt
ein, wenn man ihm eine Limousine inklusive Chauffeur und die passende respektvollen
Behandlung mitliefert. Schließlich, so glaubt der Zuschauer, sind dies bloß verrückte
Fans der Serie, die ihr ganzes Leben nach "Galaxy Quest" ausrichten.
Doch weit gefehlt: Als die vier ankündigen, Nesmith zu ihren Quartier
bringen zu wollen, denkt dieser garantiert nicht daran, dass er in wenigen Minuten in eine
ferne Galaxie gebeamt und auf einer sehr realen Raumstation landen wird. Doch genau so
geschieht es - denn die Fans, die sich als Außerirdische, Thermianer genannt, entpuppen,
meinen ihr Hilfegesuch an Nesmith vollkommen ernst. Sie denken nämlich nicht, es mit
einem Schauspieler zu tun zu haben, der im Grunde eher weniger geeignet ist, gegen reale
galaktische Bösewichte zu kämpfen. Sie nehmen die Fernsehserie für bare Münze und
halten die gezeigten Aufnahmen für echte Dokumente. Damit ist Nesmith für sie ein Held,
der auch die ausweglosesten Situationen zusammen mit seiner Crew und seinem Schiff
meistern kann. Und genau in so einer ausweglosen Situation befinden sich die
gutgläubigen und friedfertigen Thermianer unter ihrem Anführer Mathesar (Enrico
Colantoni): Sie werden nämlich in ihrer Existenz vom gemeingefährlichen
Weltall-Bösewicht Sarris (Robin Sachs) bedroht - einem fiesen Unhold, optisch
eine furchterregende Kreuzung aus Reptil und Insekt, der vor keinem Mittel
zurückschreckt, um die Thermianer zu vernichten.
Auch das passende Werkzeug stellen die Thermianer dem vermeintlichen Captain
zur Verfügung: Die "Protector" aus der TV-Serie, exakt nachgebaut, mit allen
Features, die in den Folgen der Serie mal gezeigt wurden. Völlig verwirrt kehrt Nesmith
zunächst auf die Erde zurück, wo er seinen Schauspielerkollegen von den ungewöhnlichen
neuen Eindrücken berichtet. Diese glauben Nesmith zunächst kein Wort - nach
verschiedenen Überzeugungsversuchen gelingt des dem "Captain" aber, dass seine
"Crew-Mitglieder" ebenfalls von den Thermianern in deren Galaxie gebeamt werden.
Dort macht sich das TV-Serien-Team dann mit der neuen Situation vertraut -
und die Freude hält sich in Grenzen, schließlich ist keiner kampferprobt und hat Lust,
sich mit dem üblen Sarris einzulassen. Um die Thermianer nicht zu enttäuschen und um dem
friedliebenden Volk aus seiner misslichen Lage zu helfen, entschließt sich die
Schauspieler-Crew aber letztendlich doch, Mathesar und seinen Leuten zu helfen. Doch es
zeigt sich, dass es nicht unbedingt leicht ist, ein wahrer intergalaktischer Held zu
werden........
"Galaxy Quest" ist ein wirklich gelungenes
Science-Fiction-Abenteuer, das das Genre gekonnt auf den Arm nimmt, ohne dabei lächerlich
zu wirken. Aus einer mäßig erfolgreichen TV-Sci-Fi-Serie, die - wie es auch in
Wirklichkeit oft üblich ist - gespickt ist mit dummen Sprüchen und wirren technischen
Bezeichnungen, die ungemeine Wichtig- und Wissenschaftlichkeit vorgaukeln sollen, wird
plötzlich ein realer Auftrag für Captain Taggart und seine Crew. Die Umsetzung des Plots
im Film ist sehr gelungen, auch durch die mit Engagement und Esprit agierenden
Schauspieler. Die Special Effekts wirken hier viel besser gelungen als in manchen
anderen Sci-Fi-Produktionen der jüngsten Vergangenheit wie zum Beispiel "Lost in
Space". Insgesamt also ein Film, der wirklich sehenswert ist und auch durchaus
Spannung vermittelt, ohne es dabei an witzigen Dialogen und Situationen fehlen zu lassen.
Mit Ausnahme eines bei PAL gegenüber NTSC technisch
bedingten Laufzeitunterschiedes von 4% bei Spielfilmen enthält die
Code 2-DVD die gleiche Fassung des Films wie die US-DVD.
Bild     
Das Bild der DVD ist rundherum gelungen, wenn auch keine
Referenzwerte erreicht werden. Es besitzt eine gute Gesamtschärfe und einen
ebensolchen Kontrastumfang. Bildrauschen ist kaum sichtbar, nur ein
minimal bei sehr genauem Hinschauen sichtbarer, leicht gräulicher
Schleier ist zu beobachten. Die
Detailtreue ist ordentlich, nur bei feinen Mustern und Strukturen wären
noch Steigerungen machbar. Die Komprimierung ist im wesentlichen tadellos,
die Objektränder sind in der Regel sauber gezeichnet und weisen keine
Treppenmuster auf. Die Farbgebung ist, passend zum Inneren des
Raumschiffs, in dem sich große Teile des Films abspielen, kühl mit leichtem
Grau-Blau-Stich,
die Aufnahmen, die das Weltall zeigen, sind farblich ausgewogen und
gefällig, so vermitteln sie viel
Atmosphäre. Gleiches gilt für die Szenen, die auf dem Planeten spielen, auf dem die neue
Berylliumkugel beschafft werden muss: Die Unwirtlichkeit des Wüsten- und Geröllplaneten
wird durch die reale Farbgebung überzeugend wiedergegeben.
Ton     
In den USA ist "Galaxy Quest" wahlweise als
DVD mit Dolby Digital 5.1-Ton oder als DTS 5.1-DVD erhältlich, hier in
Deutschland gibt es "Galaxy Quest" nur als Dolby Digital-DVD
ohne DTS-Tonspur. Die Dolby
Digital -Tonspur besitzt beachtliche Qualitäten und bietet ein der Code
1-Dolby Digital-DVD sehr ähnliches Klangniveau. Zwar erreicht sie
in einigen Disziplinen nicht ganz das Niveau der DTS-Code 1-Variante,
fairerweise muss man aber sagen, dass der Unterschied marginal
ausfällt und daher noch zu verschmerzen ist.
Die Effektabmischung ist kraftvoll genug und bewegt sich
auf gutem Gesamtniveau, ebenso wie die tadellose Ortbarkeit. "Galaxy
Quest" ist ein Film, der auch Receivern/Verstärkern, die über
eine Back Surround-Matrix für die Wiedergabe von Dolby Digital
EX-codiertem Material verfügen, sehr gut mit aktivierter Matrix
wiedergegeben werden kann, obwohl der Film lediglich in 5.1 abgemischt
ist. Das hat seine Ursache in den sehr gut eingebundenen
Surroundkanälen, die für ein volles Klangbild sorgen, welches mit dem
zusätzlichen hinteren Mittenkanal noch voluminöser wirkt.
Gleichzeitig geht die exakte Effektpositionierung kaum verloren.
Daher klingen die Weltraumschlachten zum Beispiel in
Kapitel 8 sehr real und können mit vielen Effektkombinationen
aufwarten, die bei entsprechendem Lautstärkepegel und bei passend
eingestelltem Subwoofer die Nachbarn lebhaft am den intergalaktischen
Auseinandersetzungen teilhaben lässt. Ergänzt wird der gute
Eindruck noch von der sehr gut eingebundenen Stimmwiedergabe und dem
niedrigen Grundrauschen.
So könnte man vollauf zufrieden sein, wenn es nicht die
Code 1-DTS-Disc gäbe, die mit noch differenzierterem Klangbild und
einer noch etwas plastischeren Effektwiedergabe aufwarten kann und
damit ein echtes Sechs-Sterne-Klangerlebnis bietet. Trotzdem erhält
auch die Code 2-DVD eine gute bis sehr gute Bewertung, zu dem auch
der über alle Kanäle mit guter Dynamik ertönende Music Score seinen
Teil beiträgt.
Special Features     
Ein rund 10 Minuten langes "Making
Of"-Featurette "Drehort im All" gehört bei der Code
2-DVD ebenso wie bei der US-Version ("On Location in Space")
zum Bonusmaterial. Dort gibt es einen kleinen Einblick
in die Entstehungsgeschichte und die Gedanken der Schauspieler über ihre Rolle und den
gesamten Film. Unter dem Menüpunkt "From The Cutting Room Floor" finden sich
einige geschnittene Szenen. Ebenso ist der Kinotrailer auf der
Code 2-DVD zu finden, im Vergleich zur Code 1-Disc fehlen aber die Biographien der
Hauptdarsteller und die Details zur
Produktion von "Galaxy Quest", die bei der US-Scheibe auf Texttafeln
aufgeführt werden. Die Menüs der deutschen DVD sind anders und etwas
weniger aufwendig gestaltet, sehen aber trotzdem gut aus. Wer sich den Film
gern in der Sprache der Thermianer anhören möchte, kann dies auf der
deutschen DVD nicht tun: Dieses Gag-Feature mit zusätzlicher
Thermian-Tonspur der Code 1-DVD fehlt
hierzulande. Ebenso fehlen auch wieder die deutschen Untertitel,
obwohl neben englischen Untertiteln diese auch in den meisten
skandinavischen Sprachen vorhanden sind.
Review von Carsten Rampacher
12.03.2001
Diesen Film GRATIS leihen bei Video Buster!
Diesen Film bei amazon.de bestellen!
Externe Reviews zu dieser DVD finden
HOME
> REVIEWS > ZURÜCK
<
|