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DTS
Multichannel Music CD Sampler Vol. 2 |
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Laufzeit
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ca. 44 min. |
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Typ
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CD |
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Audiokanäle
(Englisch)
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1. DTS 5.1
2. DTS ES Discrete 6.1 (Track 1 & 3) |
Auf der neuen DTS Demo-Music-CD sind auch zwei
Stücke enthalten, auf die wir besonders gespannt waren, denn sie lagen im neuen Tonformat
DTS ES Discrete 6.1 vor. Es handelt sich um den ersten Track, der die Stücke "Studio
Voodoo" und "Fire" von Studio Voodoo beinhaltet, und um den dritten Track
"The End Of Innocence" von Don Henley. Beim ersten DTS ES Discrete 6.1-Stück,
das neben Musikalischem auch eine effektvolle Einführung besitzt, werden die
klangtechnischen Möglichkeiten von DTS voll ausgeschöpft: Am Anfang Im Raum
umherschwirrende Stimmen, die auch mal nur aus dem Back Surround-Channel und dem linken
Surroundlautsprecher kommen (der rechte schweigt, das geht nur bei einem diskreten
zusätzlichen Kanal), Lachen und subtile kleine Effekte wie Tierstimmen. Als es dann mit
flotten Drum & Base-Rhythmen losgeht, staunt der Zuhörer, welche Effektkombinationen
möglich sind, er wähnt sich dadurch mitten im Geschehen. Vor allem die Präzision der
Abmischung ragt auch hervor, ein Kennzeichen aller Stücke auf dieser CD. Von der
technischen Seite her ist alles wieder einwandfrei gelöst, Verzerrungen gibt es keine,
die Dynamik gerade im Hochtonbereich ist grandios - und das auf einer normalen CD, der im
Gegensatz zur DVD Audio ja engere systembedingte Grenzen gesetzt sind. In Anbetracht
dieser Möglichkeiten ist das Ergebnis wirklich überraschend gut.
Nur in technischer Hinsicht überzeugen kann der Don Henley-Song "The
End Of Innocence". Auch hier ist die Abmischung verzerrungsfrei und dynamisch - aber
alles andere als real: Denn der gute Don singt auch von hinten kräftig mit, als stände
auch dort eine Bühne. Hier sind die Toningenieure zu weit gegangen, um die tontechnischen
Freiheiten, die man mit DTS ES Discrete 6.1 zweifelsohne hat, zu demonstrieren. Der
Musiker steht immer noch vorne auf der Bühne und singt auch von dort aus, und auch wenn
er mal durchs Publikum wandern sollte, so käme seine Stimme dann von da - aber nicht
gleichzeitig von vorne und hinten. Somit bleibt festzuhalten: Zur technischen
Demonstration vielleicht gut geeignet - der Musikfan, der auf eine naturgetreue
Reproduktion des ursprünglichen Klangbilds Wert legt, wird enttäuscht sein, erwartet er
doch im Surroundbereich höchstens Publikumsklatschen (bei Live-Aufnahmen, diese ist
keine) sowie wohl dosierte Echo- und Nachhalleffekte (je nach dem, wo der Musiker
auftritt).
Am selben Phänomen kranken leider auch die anderen Tracks. Sicherlich, es
hört sich schon gut an, aber es klingt sehr gewöhnungsbedürftig, weil es absolut
unrealistisch ist, wenn z.B. auch Teile der Instrumente von hinten in vollem Volumen
erklingen. Leider, das muss man sagen, haben sich die DTS-Techniker auch wieder Stücke
ausgesucht, bei denen eine kraftvolle mehrkanalige Umsetzung ohne übertriebene Abmischung
der Surroundkanäle - wie geschehen - fast unmöglich ist. Dabei gibt es im
Techno-Trance-Bereich jede Menge Tracks, die sich hervorragend auf einem solchen Sampler
machen würden: Denn hier ist es normal, dass von überall her Effekte fliegen, weil auch
eine naturgetreue Wiedergabe irgendwelcher Instrumente oder auf wohlklingende Stimmen
schon von den DJs kein großer Wert gelegt wird. Aber zweifelsohne große Künstler wie
Sting oder Don Henley wären wohl auf einer gut abgemischten DVD Audio besser aufgehoben,
weil da die Stimmen und die Instrumente noch nuancierter zum Publikum hinüberkämen.
Weitaus besser als die Pop- und Rockmusikstücke erklingt der Blumenwalzer aus
Tschaikowskys "Nussknacker" (letzter Track auf der CD), hier ist das Klangbild
insgesamt realer.
Der gesamte Inhalt der DTS-Music-Demo-CD:
"Studio Voodoo",
"Fire" (Studio Voodoo) DTS ES Discrete 6.1
"Brand New Day" (Sting)
"The End Of Innocence (Don
Henley) DTS
ES Discrete 6.1
"Stiff For The Elders" (Gluey Bros)
"Pacific Coast Highway", "It
Should Have Been You" (Pacific Coast Highway)
"Every Breath You Take"
(The
Police)
"Moment By Moment", "Living
In Your Eyes (Larisa Stow)
"Toy Matinee", "Last Plane
Out" (Toy Matinee)
"Waltz Of Flowers " (Peter
Tschaikowsky, Der Nussknacker)
Review von Carsten Rampacher
Test - Equipment:
TV Sony KV-32FS60D
DVD - 200er Wechsler Sony DVP-CX850D
DVD-Player Pioneer DV-05 Elite,Yamaha DVD-796
THX Surround EX/DTS ES Discrete 6.1-Verstärker Denon AVC-A1SE
11.09.2000
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