Dr. T & the Women |
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Studio |
Splendid Film (2001) |
Verleih |
Splendid Entertainment (2001) |
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Laufzeit
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ca. 117 min. (FSK 12) |
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Regie
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Robert Altman |
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Darsteller
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Richard Gere, Helen Hunt, Farrah
Fawcett, Laura Dern, Kate Hudson, Liv Tyler u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,78:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch, Englisch, Deutsch
für Hörgeschädigte |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 20-25 EURO |
Film      
Der Gynäkologe Dr. Sullivan Travis – alias Dr. T (Richard Gere) - führt das perfekte Leben: Er ist glücklich mit der überaus attraktiven Kate (Farrah Fawcett) verheiratet, hat zwei hübsche Töchter und eine Mitgliedschaft im angesagtesten Golfclub der Stadt. Seine Praxis boomt nicht zuletzt, weil er alle Frauen stets freundlich und überaus charmant behandelt. Mehr als das, Travis liebt die Frauen und verehrt sie.
Doch erstens kommt es anders und zweitens als es sich Travis in seinen kühnsten Träumen auszumalen vermag. Den Anfang macht seine Frau Kate. Während der Vorbereitungen zur Hochzeit ihrer Tochter Dee Dee (Kate Hudson) beschließt Kate kurzerhand, sich vom Glamour und Pomp der High-Society-Gesellschaft zu lösen, zieht sich aus und tanzt nackt im Brunnen eines exklusiven Einkaufzentrums. Travis ist entsetzt und muss seine Frau in ein psychiatrisches Sanatorium einweisen lassen. Dann lernt er die attraktive Golflehrerin Bree (Helen
Hunt) kennen und verliebt sich in sie. Bree verkörpert das absolute Gegenteil aller ihm bisher begegneten Frauen: Sie ist selbstbewusst, steht mit beiden Beinen fest im Leben und benötigt eigentlich alles andere als eine männliche Schulter zum Anlehnen.
Während Dee Dees Hochzeit immer näher rückt, überschlagen sich die Ereignisse. So verlangt Kate in einem lichten Moment die Scheidung und Dee Dees Ehrenbrautjungfer entpuppt sich als ihr lesbisches Verhältnis aus Schulzeiten. Last but not Least scheinen die Frauen einfach verrückt zu sein nach dem smarten – und jetzt ja bald wieder alleinstehenden – Frauenarzt. Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste. Das Leben von Dr. T wird nie wieder so sein wie es mal war.
"Dr. T & The Women" ist nicht unbedingt der beste
Film von Robert Altman, denn man kann berechtigt die Frage stellen,
worauf der Film eigentlich hinaus will. Das fragt man sich im Grunde
genommen bis zum Ende, ohne eine richtige Antwort zu finden. Wie so
oft verweigert sich Altman dem konventionellen Film-Aufbau,
vernachlässigt hierbei aber die Story, die sich im Grunde genommen
auf eine Aneinanderreihung der Frust-Erlebnisse des Mr. T mit etwas
klischeehaft auftauchenden Stereotypen aus der Damenwelt beschränkt.
Zumindest Männer werden aber am Ende ein wenig schmunzeln können,
denn das, was Dr. T wiederfährt, ist wirklich Pech nach Murphy's
Gesetz am laufenden Bande - mehr aber auch nicht. Doch zumindest
bleibt sich Robert Altman seinem bekannten Kamera-Stil treu und
versteht es wie kaum jemand anders, anstelle von richtigen Schnitten
die Kamera so laufen zu lassen, dass sie jeweils genau im richtigen
Moment die gewünschte Figur anvisiert, wobei Szenen wie die sehr
lange Eröffnungssequenz im Wartezimmer herauskommen, die praktisch
über keinen einzigen Schnitt verfügen. Und wie in den meisten seiner
Filme beschränkt sich die prominente Besetzung nicht auf einen
Hauptdarsteller (Richard Gere), sondern bietet einer ganzen Reihe mehr
oder weniger bekannter Gesichter wie Helen Hunt, Kate Hudson, Liv
Tyler, Farrah Fawcett, Laura Dern und anderen Gelegenheit für einen
Auftritt.
Bild      
Bis auf ein paar kleinere Schönheitsfehler ist das Bild ziemlich
gut. Alleine schon die gute Detailschärfe sorgt dafür, dass hier
kaum Grund zur Klage besteht - wäre da nicht der leichte, aber
dennoch in Bewegungen durch ganz leichte Nachzieheffekte und typische
Rauschfilterartefakte, die das Bild etwas breiig wirken lassen. Der
Kontrast ist in Ordnung, wenn auch mit einem leicht milchigen
Einschlag. Die Farbwiedergabe ist gut, wobei der Griff in den Farbtopf
auch sehr dezent ausgefallen ist. Bei einer Bitrate um die 6 Mbps
arbeitet die Videokompression ziemlich solide, ohne weitere Störungen
zu produzieren.
Ton      
Sowohl der englische als auch deutsche Ton liegen in Dolby Digital
5.1 vor und nebenbei gibt es sowohl deutsche als auch englische
Untertitel frei zur Auswahl, was immer noch nicht bei DVDs von
kleineren Anbietern selbstverständlich ist, in diesem Fall aber auch
einfach daran liegt, das Splendid diesen Film mitproduziert und sich
diese Rechte gesichert hat.
"Dr. T & The Women" ist ein Dialogfilm und daher
schleppt sich die Handlung in soundtechnischen Dimensionen nur mäßig
auffällig voran. Doch an und an und vor allem in dem etwas
zugespitzten Finale kommt dann in wahrsten Sinne des Wortes ein
regelrechtes Donnerwetter auf. Zum Ende demonstriert die DVD mächtig
viel Dynamik mit kräftigen Bässen und einer präzisen
Höhenwiedergabe. Die räumliche Wiedergabe ist in den letzten
Kapiteln wirklich hervorragend und lullt den Zuschauer in die Kulisse
ein, als ob sich Robert Altman plötzlich entschieden hätte, einen
Actionfilm zu drehen. Nur schade, dass dieser wirklich gute
Surround-Klang sich über weite Strecken des Filmes kaum bemerkbar
macht.
Special Features      
- Zwei Making ofs: Making of Nr.1 sieht ein wenig aus wie eine Monate
aus dem deutschen Electronic Press Kit, welches den TV-Sendern
angeboten wird. Doch trotzdem ist diese Aneinanderreihung von
Statements und Filmausschnitten insgesamt noch ganz gut geworden, der
PR-Ton hält sich noch etwas in Grenzen. Das zweite Making of ist
hingegen das übliche B-Roll-Material, zeigt also nur Aufnahmen von
den Dreharbeiten aus der zweiten Kameraperspektive im losen
Zusammenhang. Erklärungen und Kommentierungen zum Film sind aber in
beiden Fällen ebenso wie Untertitelungen nicht vorhanden.
- Interviews (mit deutschen Untertiteln): Auch dies sind wieder keine
richtigen Interviews, sondern lediglich Antworten der Darsteller auf
Fragen, die vorher als Textttafel angzeigt werden. Fast jeder, der im
Film eine etwas größere Rolle gespielt hat, kommt hier zu Wort. Positiv
fällt auf, dass optional die Möglichkeit besteht, alle Statements
komplett anzusehen, was das Handling deutlich erleichtert.
- Biographien und Filmographien: Zwar kompakt, aber ganz gut gemacht.
Bei den Biographien tat man allerdings des Guten ein wenig zu viel,
indem man anstelle einfacher Texttafeln Scrolltexte einsetzt, die dem
Leser das Tempo des Fliesstextes aufzwingen.
- Kinotrailer: Hier zeigt sich die Zusammenarbeit zwischen
Warner und Splendid. Denn neben dem "Dr. T"-Trailer sind auf
der DVD noch insgesamt zwölf (!) Trailer zu anderen Filmen, darunter
auch Warner-Filme wie "Red Planet" oder "Miss
Undercover".
Das Bonus-Material ist an sich von der Masse her ganz in Ordnung.
Trotzdem fällt negativ auf, das im Grunde genommen die meisten Extras nur
wiederverwertetes PR-Material sind. Ein wenig mehr Mühe hätte hier schon
übrig sein können. Gut ist hingegen die recht große
Anzahl von Trailern zu bewerten, deren technische Qualität sogar recht
brauchbar ist. Noch besser wäre es natürlich, auch Trailer von Filmen
sehen zu können, die erst noch im Kino anlaufen. Die Menügestaltung ist
zwar schlicht dafür aber auch in ergonomischer Hinsicht vorbildlich:
Keine verspielten Überblendungen, sondern direkte, schnell Übergänge
zwischen den einzelnen, klar strukturierten Elementen.
Review von Karsten
Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital / DTS - Receiver Yamaha RX-V3000RDS
05.10.2001
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