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Crouching Tiger, Hidden Dragon |
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Tiger
& Dragon |
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Studio
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Sony
Pictures Classics (2000) |
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DVD-Anbieter
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Columbia
TriStar Home Entertainment (2001) |
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Laufzeit
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120:07 min. |
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Regie
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Ang
Lee |
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Darsteller
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Chow
Yun Fat, Michelle Yeoh u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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NTSC |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1.
Mandarin, Dolby Digital 5.1
2. Englisch, Dolby Digital 2.0
3. Englisch, Dolby Digital 5.1
4. Französisch, Dolby Digital 2.0
5. Audio-Kommentar |
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Untertitel
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Englisch,
Französisch |
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Regionalcode
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1 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca.
21 $ |
Film      
400 Jahre alt ist das wertvolle Schwert "Green
Destiny", das den beiden Kriegern Li Mu Bai (Chow Yun Fat) und Yu Shu Lien (Michelle Yeoh) gestohlen wird.
Eigentlich wollte Li Mu Bai das Schwert aus seinem Besitz in sichere
Verwahrung geben, um das Unheil, welches es im Laufe seiner Geschichte
angerichtet hat, für immer zu beenden. Der Diebstahl macht diese
Pläne allerdings vorläufig zunichte. Nach einer atemberaubenden Verfolgungsjagd quer über die Dächer findet Lien heraus, wer der maskierte Dieb ist: Jen (Zhang Ziyi), die schöne, wilde Gouverneurs-Tochter bewundert seit langem das freie und unabhängige Leben der Schwertkämpfer. Mit der legendären Waffe will sich Jen ein freies Leben erkämpfen und einer von ihrer Familie arrangierten Zwangsheirat entgehen. Die Kampftechnik der Martial-Arts-Krieger beherrscht sie schon seit langem im Geheimen. Allerdings schenkt sie der verkehrten Person ihr Vertrauen: Jade Fox, Jens Lehrmeisterin in punkto Schwertkampf, ist eine von Li Mu Bai seit langem gesuchte Mörderin, die er nun endgültig zur Strecke bringen will....
Ob "Crouching Tiger, Hidden Dragon" ein guter
oder schlechter Film ist, hängt von der Perspektive ab, aus der man
Ang Lee's untypischen Mix aus Martial Arts-Film und Drama betrachtet:
Auf der einen Seite sind da die spektakulären Martial Arts-Sequenzen,
die so filigran und elegant sind, wie man es wahrscheinlich bisher
noch nicht gesehen hat. Zudem ist der Film ein wahrer Bilderrausch mit
wunderbaren Kulissen und märchenhaften Landschaftsaufnahmen. Die
beiden Oscars für Kamera und Kulissen hat "Crouching Tiger,
Hidden Dragon" hier wohl sicherlich mit Berechtigung erhalten.
Wer einfach nur einen "schönen" Film sehen möchte, der wird
hier nicht enttäuscht.
Auf der anderen Seite steht allerdings eine müde
erzählte Story, die durch die sehr schnelle Aufdeckung des
Schwert-Diebes das bisschen Spannung, was sie hätte haben können,
viel zu schnell aufgibt. Während der Zuschauer bereits auf den ersten
Blick erkennt, wer der Dieb und Jade Fox in Wirklichkeit sind, müssen
die Darsteller hingegen noch einige Zeit die Ahnungslosen spielen. Die
Figuren bleiben sehr oberflächlich und distanziert. Selbst die Hauptfiguren entwickeln außer ihren Kampfeskünsten kaum
Charakter oder bleibende Erinnerungen und auch die Love Story, in die
sich Jen flüchtet, will man nicht so recht glauben. Ein weiteres
Problem sind die Martial Arts-Sequenzen: Zwar sehen sie ja wirklich
sehr schön aus, zugleich ist die Drahtseil-Technik aber auch nicht
mehr ganz so neu und wirkt trotz des eleganten Bewegungsablaufes auch
immer etwas amüsant und marionettenhaft, was nicht ganz so zu dem
eher ernsten Anspruch des Films passt, in dem obendrein und ohne
große Erklärung die Kämpfer auch noch fliegen können. So sehr sich
"Crouching Tiger, Hidden Dragon" darum bemüht, kein
typischer Martial Arts-Film zu sein, so sind gerade diese Szenen aber
auch wieder so in die Länge gezogen, dass sie zum Teil nur ihren
Selbstzweck erfüllen. Der Kit, der Action und Erzählung zu einer
flüssigen Handlung verbindet, fehlt hier ein wenig.
"Crouching Tiger, Hidden Dragon" ist ein
wunderbarer Film zum Hingucken, der visuell eine große Show bietet.
Wem eine unterhaltsame Erzählung wichtiger ist als spektakuläre
Martial Arts-Action, dürfte aber nicht unbedingt automatisch Gefallen
an diesem Film finden.
Bild      
Trotz des vergleichsweise lächerlichen Budgets von 15
Millionen Dollar bietet "Crouching Tiger, Hidden Dragon" visuell ein sehr
opulentes Erlebnis im breiten Cinemascope-Format. Dropouts und eine
leichte Körnigkeit des Bildmaterials sind zwar nicht zu übersehen,
störend ist dies aber nicht. Der Kontrastumfang ist sehr gut, selbst in
den dunklen Szenen sind noch ausreichend Details zu erkennen, und auch
der Schwarzwert wurde optimal getroffen. Beispielhaft sind die Farben:
Während nachts leuchtendes Blau vorherrscht, werden die
Tageslichtaufnahmen von kräftigen Farben in warmen Tönen dominiert.
Die Detailschärfe des Bildes ist sehr gut. Obwohl die Kompression
nicht ganz frei von einer leichten Unruhe ist, wird das Bild hiervon
aber bei Betrachtung aus normaler Distanz nicht beeinträchtigt.
Ton     
"Crouching Tiger, Hidden Dragon" wird auf dieser DVD
sowohl in Englisch als auch in der mandarin-chinesischen
Originalfassung präsentiert. Selbst wenn man ohne Untertitel zu 99% kein einziges
Wort versteht, so ist der Original-Fassung eindeutig der Vorzug zu
geben, denn ebenso wie bei den meisten deutschen Synchros verliert der
Film durch die Synchronisation deutlich an Atmosphäre, weil die
Stimmen etwas zu steril und überwiegend auch uncharakteristisch
wirken.
Der Sound wird in erster Linie durch den Music Score
dominiert, der auch immer leicht aus den Surround-Kanälen zu hören
ist. Künstliche Surround-Effekte hört man hingegen kaum. Die
Räumlichkeit des Klangs ist passabel, stellenweise klingt die Musik
aus den hinteren Kanälen zugleich aber auch ein wenig monoton. Obwohl
mit Ausnahme der Action-Sequenzen die Tonabmischung immer etwas
frontlastig ist, stellt dies aufgrund der breiten Stereobasis und
einer guten Höhenwiedergabe kein großes Manko dar.
Special Features      
Mit Extras wurde der mehrfache
Oscar-Gewinner nicht gerade in großem Umfang gesegnet. Die
Ausstattung stimmt bis auf zwei fehlende "Coco Lee" Musik-Videos mit der in Asien bereits seit langem erhältlichen
Code 3-DVD überein und wurde trotz des Erfolgs in den USA nicht noch
weiter aufgestockt.
• Audio-Kommentar
mit Ang Lee und James Schamus
Dieser Audio-Kommentar mit dem Regisseur und Produzenten ist
recht amüsant - allerdings bleiben angesichts der Witzeleien aber
auch interessante Infos, die vor allem genau die Entstehung der
Martials Arts-Szenen erklären würden, dabei etwas auf der Strecke.
Obwohl es für den Audio-Kommentar keine englischen Untertitel gibt,
kann man Ang Lee trotzdem recht gut verstehen.
• Making
of (ca. 21 min.)
Dieses für den amerikanischen Kabelsender "Bravo" produzierte
Making of besteht in erster Linie aus vielen kurzen
Interview-Passagen, zu denen parallel Ausschnitte aus dem Film gezeigt
werden. Zwar geht das Making of auch auf die Martial Arts ein, zeigt
aber kaum, wie diese realisiert wurden. Man wird den Eindruck nicht
los, dass dieses Making of in erster Linie Promotion-Zwecken dienen
soll, denn vom Stil her ist es viel zu hektisch und gibt nur wenige
wirklich essentielle Informationen her.
• Conversation
with Michelle Yeoh (ca. 12 min.)
In diesem Interview erzählt Michelle Jeoh ihre Eindrücke von
den Dreharbeiten. Obwohl dieses recht informativ ist, stört ein wenig
der leichte PR-Unterton.
• Photo
Montage (ca. 7 min.)
Dies ist eine mit Musik untermalte Bildergalerie. Anstelle von
Standbildern, durch die man sich durchblättert, ist hier ein Clip zu
sehen, der im Abstand von mehreren Sekunden die Bilder wechselt.
• mehrere
Trailer
• Filmographien
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital/DTS - Receiver Yamaha RX-V3000 RDS 10.07.2001
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