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Apocalypse Now |
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Apocalypse
Now |
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Studio
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Omni
Zoetrope (1979) |
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DVD-Anbieter
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Paramount
Home Entertainment (2000) |
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Laufzeit
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147:08 min. |
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FSK
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16 |
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Regie
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Francis
Ford Coppola |
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Darsteller
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Marlon
Brando, Martin Sheen, Robert Duvall u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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2,00:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Italienisch, Dolby Digital 4.0
3. Deutsch, Dolby Surround |
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Untertitel
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Englisch für
Hörgeschädigte, Englisch, Dänisch, Deutsch, Italienisch,
Norwegisch, Schwedisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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DVD nicht mehr erhältlich |
Film      
Während des Vietnam-Kriegs wird Lieutenant Willard
(Martin Sheen) damit beauftragt, einen militärischen Vorposten unter
Leitung des Colonels Kurtz (Marlon Brando) ausfindig zu machen. Kurtz,
ein hochdekorierter Soldat, soll wahnsinnig geworden sein und unter
seiner Regie ein Terrorregime errichtet haben. Willards Job ist es,
den Terror zu beenden, und (unausgesprochen) auch Kurtz zu
erledigen. Auf einem kleinen Boot macht sich Willard mit einigen
Begleitern den Fluss entlang in Richtung Kambodscha, um dort Kurtz
aufzuspüren. Auf dem Weg dorthin erlebt Willard einige Szenen des
Krieges, die in ihm den Zweifel wecken, ob nicht das Werk der
amerikanischen Soldaten ebenso mörderisch ist wie die fragwürdigen
Handlungen des verrückt gewordenen Kurtz.
"Apocalypse Now" ist einer der düstersten Vietnam-Filme
überhaupt. Dieser Eindruck drängt sich vor allem während der
letzten 20 Minuten in dem Camp von Kurtz auf, die überwiegend in der
nur durch fahles Licht erhellten Dunkelheit spielen und einen Marlon
Brando als Colonel Kurtz zeigen, mit dem man wirklich Kinder
erschrecken kann. In Anbetracht der Länge des Films von mehr als zwei
Stunden nimmt das Ende aber nur einen kleinen Part ein. Es überwiegen
die Szenen im Verlauf des Flusses, die die Perversion des Krieges
zeigen sollen. Am zynischsten ist hierbei die Bombardierung eines
Dorfes mit Napalm, während der ein Teil der Soldaten inmitten des
Feuergefechts mit Surfbrettern über die Wellen zieht. "Apocalypse Now"
bedarf keiner großen Worte wie z.B. in "Platoon", um zu erklären, was
in der Hauptperson Willard vorgeht. Durch die eindeutigen Bilder
erreicht es der Film bis zum Ende, dass man Willard's Zweifel
nachvollziehen kann, ob Kurtz's Taten wirklich eine Ausnahme sind und
nicht täglich in ähnlicher Form auf dem Schlachtfeld stattfinden.
Damit kommt der Film sehr geschickt zu seiner Message, ohne diese zu
auffällig von Beginn an dem Zuschauer einzutrommeln.
Bild      
Für sein Alter zeigt sich "Apocalypse Now" in einem
erstaunlich guten Zustand. Rauschen ist nur in geringem Maße
vorhanden und auch die Dropouts halten sich in Grenzen. In
Nahaufnahmen ist sehr viel Detail mit hoher Schärfe zu sehen und auch
der Kontrast und die klaren Farben erwecken nicht den typischen
Eindruck eines Filmes, der bereits mehr als 20 Jahre alt ist. Etwas
verhaltener ist der Eindruck lediglich bei Aufnahmen von großen
Flächen aus weiterer Distanz, wo das Bild sichtbar etwas verschwommen
ist.
Für die englische Originalfassung wurde eigens ein
neuer 5.1-Mix angefertigt, der sich nicht vor Produktionen neueren
Datums verstecken muss. Aus den Surround-Kanälen sind sauber und
präzise Hintergrundgeräusche wie das leise Flattern von
Rotorenblättern eines Hubschraubers zu hören, welches zwischen den
hinteren Kanälen hin- und herwandert. Auch die Frontkanäle bieten
einen guten Stereoeffekt mit sauberer Trennung der Dialoge. Die
Dynamik ist sehr gut und auch der Subwoofer kommt an einigen Stellen
ordentlich zu Wort. Die deutsche Surround-Fassung kann systembedingt
nicht ganz mit dem 5.1-Ton der Originalfassung mithalten, ist aber
besser, als man es erwarten würde, vor allem weil auch hier die
Kanäle noch sehr sauber getrennt sind und gerade im Frontbereich
nicht die gesamte Akustik auf dem Center zusammenfällt.
Übrigens sind bei "Apocalypse Now" wieder die
User Prohibitions aktiv, allerdings aus einem bestimmten Grunde: Denn
zwischen den einzelnen Sprachfassungen des Filmes sollen stellenweise
erhebliche Dynamiksprünge vorhanden sein, die bei hohem
Lautstärkepegel zu Schäden an der Anlage führen könnten.
Special Features      
Die Ausstattung ist zwar recht knapp, aber
über dem Durchschnitt der meisten Paramount-DVDs. Ursprünglich lief
der Film bei seiner Erstaufführung ohne Abspann, den man hier am Ende
des Films nach einer kurzen Erläuterung natürlich zu sehen bekommt. Anstelle des Abspanns war damals 1979 an
die Besucher der Premiere ein Programmheft ausgeteilt worden, welches
in Auszügen auch gezeigt wird. Als alternatives Ende missverstanden,
erläutert Regisseur Francis Ford Coppola in einer Kommentierung zu
der im Film nicht verwendeten Zerstörung von Kurtz´Lager die
Gründe, weswegen der Film nicht mit der Zerstörung des Lagers
endete. Weiterhin gibt es noch den englischen Trailer des Films.
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
10.11.2000
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