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American Beauty |
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American Beauty |
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Studio
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Dreamworks Pictures
(1999) |
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DVD-Anbieter
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Dreamworks
Home Entertainment (2001) |
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Laufzeit
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116:38 min. (FSK 16) |
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Regie
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Sam Mendez |
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Darsteller
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Kevin Spacey, Annette
Bening, Thora Birch, Mena Suvari, Allison Janney |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1
3. Audio-Kommentar mit Regisseur Sam Mendez und Drehbuchautor Alan Ball |
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Untertitel
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Englisch,
Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca.
40-50 DM |
Film      
Lester Burnham ist ein ziemlicher Loser, seine Frau (Annette Bening)
beachtet ihn kaum und seine Tochter Jane (Thora Birch) geht ihm aus dem Weg, wann immer es
nur möglich ist. Die Begegnung mit der bezaubernden Angela (Mena Suvari), einer
Klassenkameradin seiner Tochter, weckt in Lester träumerische Phantasien und wirkt
gleichzeitig als Initialzündung, die Lesters Alltag verändert: Um Angela zu imponieren,
macht er Hanteltraining und geht joggen. Er kündigt seinen Job und droht mit unangenehmen
Enthüllungen, wenn er nicht eine ordentliche Abfindung erhalten sollte. Den klapprigen
Kleinwagen tauscht Lester gegen einen roten Sportwagen um, er raucht Dope, welches er vom
Nachbarssohn Rick (Wes Bentley) kauft und hört laute Rockmusik. Gleichzeitig bricht auch
seine Ehe immer mehr auseinander: Lesters Gattin sucht eine Affäre mit einem schleimigen
Immobilienmakler - aber als Lester die beiden zufällig ertappt, ist ihm dies bereits so
egal wie das Wetter vom nächsten Tag. Mit jedem Tag wird aus dem braven, unscheinbaren
Familienvater immer mehr ein zynischer Querkopf, der in den Tag hineinlebt und keine Hand
vor den Mund nimmt, wenn ihm etwas nicht passt...
American Beauty ist weniger ein typischer "Film", der einer durch
die Handlung vorgegebenen Linie folgt, als vielmehr eine Ansammlung von Anekdoten, aber
auch traurigen Momenten im Leben einer gutbürgerlichen amerikanischen
Mittelklasse-Familie. Getragen wird die Handlung durch Kevin Spacey, der als Lester
Burnham mit seiner einzigartigen notorisch-gelassenen Stimme aus dem Off laufend zynische
Kommentare abgibt, die die Realität seines trostlosen Alltags ohne Verniedlichungen auf
den Punkt bringen. Die Offenheit, mit der Lester seinen Frust zum Ausdruck bringt, gibt
der eigentlich melancholisch-düsteren Handlung eine humorvolle Note, weswegen American
Beauty ständig zwischen Komödie und Drama schwankt. Kevin Spacey erweist sich hier als
Idealbesetzung, da wohl kaum ein anderer diese Rolle so nüchtern hätte spielen können
wie er, der bereits in "The Negotiator" in erster Linie die Aufgabe hatte, zu
reden, was er auch hier so gelassen tut, als ob ihn nicht einmal ein Erdbeben von seinem
Job abhalten könnte. Der Film lebt nicht zuletzt von seinen schönen Bildern, die selbst
schwermütige Szenen in kunstvollen Einstellungen zeigen. Und am Ende findet Lester doch
noch seinen Frieden, allerdings zugleich auch sein tragisches Ende. Auch ohne in jede
Kameraeinstellung gleich ganze Romane hineininterpretieren zu müssen, ist American Beauty
bereits eine amüsante Tragikomödie. Der wahre Kern der Handlung ist allerdings nicht
unbedingt für jedermann eindeutig zu durchschauen.
Bild      
Während die ersten beiden Dreamworks-DVDs noch
teilweise deutliche Mängel in der Bildqualität hatten, bemühte man
sich bei "American Beauty" deutlich mehr: Die Code 2-DVD
steht der hervorragenden US-DVD in Nichts nach und bietet eine
exzellentes Bild: Mit Ausnahme einiger Dropouts ist das Bild
auch aus der Nähe betrachtet sauber und scharf. Kompressionsartefakte sind selbst bei
ganz pingeligem Hinsehen nur schwer auszumachen. Der Kontrast ist optimal abgestimmt und
die Farben wirken satt und natürlich.
Ton     
Da bis auf den wunderbaren Music-Score von Thomas Newman kaum Effekte oder Umgebungsgeräusche zu vernehmen
sind, erscheint die akustische Darbietung etwas schwachbrüstig. Die Dialoge sind
zumindest klar verständlich und die Musik klingt sauber auch aus den hinteren Kanälen.
Die im Vergleich zur US-DVD entfallene DTS-Spur ist nicht weiter
tragisch, da sie bei diesem ruhigen Film kaum hörbare Vorteile
ausspielen konnte.
Erwähnenswert ist ausnahmsweise einmal die deutsche
Synchronisation: Während leider die meisten Synchros den Charakter
eines Filmes verfälschen, weil die Synchronsprecher nicht zu ihrer
Figur passen, so ist die deutsche Synchronstimme von Kevin Spacey
hervorragend gewählt: Sie ähnelt sehr stark der Originalstimme und
dem Sprecher gelingt es auch sehr gut, die Sprechweise und Betonung
aus der englischen Sprache zu übernehmen, ohne dass die Dialoge
hölzern und verfälscht klingen.
Special Features      
Daran gemessen, dass "American Beauty" fünf Oscars gewonnen hat,
sind die Extras etwas knapp ausgefallen. Es gibt zwar ein rund 20 Minuten langes Making of
und auch einen Audiokommentar. Doch damit hat es sich eigentlich bereits erledigt. Die
Storyboard-Präsentation kann hier auch nicht für mehr Begeisterung sorgen.
Noch zwei Trailer - und das war´s.
Deutsche Untertitel gibt es bei den Extras nicht. Erwähnt werden
sollte noch das Booklet, welches noch einige Infos über den Film
enthält, unter anderem darüber, das es noch mehrere alternative
Szenen gab, die Regisseur Sam Mendes allerdings nicht als "Deleted
Scenes" auf der DVD verwenden wollte.
Im Vergleich zur US-DVD fehlen der
DVD-ROM-Bereich mit dem Drehbuch des Films sowie die Cast &
Crew-Infos und die Produktionsnotizen.
Schelte gibt es wieder einmal für die
unzumutbare Benutzerführung: Nach Einlegen der DVD muss man zunächst
zwischen Deutsch und Englisch auswählen. Wurde die Entscheidung
einmal getroffen, lassen sich weder Sprache noch Untertitel direkt
wechseln. Dies geht nur über das Menü. Dummerweise startet der Film
nach einer Änderung sofort neu von Beginn an, so dass man, wenn man
sowohl Sprache als auch Untertitel ändern will, noch ein zweites Mal ins Menü gehen muss, um die
nächste Änderung vorzunehmen.
Komplizierter geht´s nun wirklich nicht :-(
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
04.01.2000
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