30 über Nacht

Kauf-VÖ: 22.02.2005

Original

13 Going 30

Anbieter

Columbia TriStar Home Entertainment (2005)

Laufzeit

93:45 min. (FSK 6)

DVD-Typ

DVD-9

TV-Norm

PAL

Bitrate

5.69 Mbps (Video: ca. 4.4 Mbps)
Kapazitätsausnutzung: 6.66 / 7.95 GB (83 %)

Bildformat

1,85:1 (anamorph)

Audiokanäle

1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
3. Audio-Kommentar (192 kbps)
4. Audio-Kommentar (192 kbps)

Untertitel

Englisch, Deutsch, Türkisch

Regionalcode

2
Film  

Es ist 1987: Jenna Rinks (Christa B. Allen) 13. Geburtstag steht vor der Tür. Aber Jenna ist frustriert: Ihre Eltern gehen ihr auf die Nerven, die angesagte Highschool-Clique "Six Chicks" ignoriert sie und ihr Traumboy kennt nicht einmal ihren Namen. Sie will auf der Stelle dreißig sein - und endlich cool. Am nächsten Morgen erwacht Jenna (Jennifer Garner) im Jahr 2004 - im schicksten Appartement Manhattans und im Körper einer schönen und erfolgreichen Redakteurin des Hochglanz-Magazins "Poise". Jenna hat über Nacht alles, was sie sich immer gewünscht hat. Die Sache hat nur einen Haken: Im Inneren ist sie immer noch 13 - und sie hat keine Ahnung, wie das alles passiert ist. Und es fehlt jemand - ihr ehemals bester Freund, der jetzt ein ausgesprochen attraktiver Fotograf ist. In ihrem Traum hat sie wohl eine entscheidende Sache vergessen. Bekommt jetzt die erste Liebe eine zweite Chance?

Man kann "30 über Nacht" wirklich nicht vorwerfen in Sachen Kind-im-Körper-eines-Erwachsenen zu unerwartet neuen Ufern aufgebrochen zu sein. Der Großteil der Gags ist ebenso vorhersehbar, wie der Verlauf der Handlung. Dass der Film dennoch ein durchaus sehenswertes Amüsement abgibt, hat er nicht zuletzt seiner Hauptdarstellerin zu verdanken. Jennifer Garner zeigt, dass sie nicht nur, wie in "Alias" oder als Comic-Amazone Elektra (demnächst sogar mit eigenem Film) unheimlich gut darin ist, böse (und gute) Jungs zu vertrimmen, sondern auch über ein gewisses komödiantisches Talent verfügt. Der entsprechende dicke Sympathiebonus, nebst ein paar Reminiszenzen an die guten (?), alten 80er-Jahre und die fröhliche Grundstimmung haben zwar nicht den staunenden Zauber des Genre-Klassikers "Big", reichen aber für einen gelungenen Unterhaltungsabend allemal aus.


 

Bild 

Wieder einmal demonstriert Columbia, dass man eine hohe Bitrate wohl ausschließlich für die eigenen "SuperBit"-DVDs für nötig hält, die es in Deutschland allerdings gar nicht zu kaufen gibt. Obwohl noch genügend Kapazität auf der Disc vorhanden ist, kommt die DVD gerade einmal auf eine Videobitrate von rund 4.4 Mbps. In Kombination mit Rauschfiltern und künstlicher Überschärfung zeigt die DVD ein sehr unruhiges Bild, welches gerade bei Bewegungen ein unruhiges Flirren und kleine Artefakte zeigt. Die Detaildarstellung ist gerade noch passabel. Das gesamte Bild wirkt durch die "Verschlimmbesserungen" sehr unnatürlich. Dabei hätte dies ansonsten eine Top-DVD werden können. Denn Kontrast und Farben bewegen sich auf Top-Niveau. Da auf optische Verfremdungen verzichtet wurde, wirkt das Bild sehr poppig-bunt, was zu einer Komödie ja auch recht gut passt. 

 

Ton 

Soundtechnisch bewegt sich die DVD auf absolutem Schmalspur-Niveau. Das ist aber durchaus genrebedingt und dürfte daher auch keine große Überraschung darstellen. Die Abmischung ist extrem frontlastig und selbst die Musikeinlagen nutzen die Surround-Kanäle nur minimal für etwas Atmosphäre. Da der gesamte Sound-Mix recht dumpf ist und gerade auf den Surround-Kanälen kaum Höhen wahrnehmbar sind, entfaltet sich praktisch keine Räumlichkeit. Die Basswiedergabe ist indes ziemlich gut und lässt den Subwoofer zu den Musikstücken angenehm mitschwingen.

 

Special Features
  • Zwei Audio-Kommentare: Regisseur, Produzenten

  • Entfallene Szenen (04:08 min.)

  • Making of eines Teenager-Traums (18:52 min.)

  • Making of eines Teenager-Traums (07:37 min.)

  • Ich war ein sonderbarer Teenager (08:01 min.)

  • Die besten Versprecher (03:17 min.)

  • Musik-Videos: Pat Benatar "Love is a Battlefield", Rick Springfield "Jessie's Girl"

  • Fotogalerie

  • Trailer

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film)

03.02.2005

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