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Zodiac - Die Spur des Killers
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Kauf-VÖ:
02.10.2007
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Original |
Zodiac - Die Spur des Killers |
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Anbieter
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Warner Home Video (2007) |
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Laufzeit
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151:10 min. |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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5.32 Mbps (Video: ca. 4.4 Mbps) |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps) |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch |
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Regionalcode
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2, 5 |
Film 5/6
Der Amoklauf eines Irren, der nie geschnappt wurde; der unfassbare
Chiffre-Killer, der das ganze Land in Angst und Schrecken versetzte – Amerikas
Gegenstück zu Jack the Ripper. Wie viele Morde der wohl legendärste Serienmörder
der USA wirklich beging, wird vermutlich nie ans Licht kommen. In Anlehnung an
die wahre Geschichte dieses Serienmörders, der den Großraum San Francisco in
Atem hielt und jahrzehntelang die Behörden in vier Verwaltungsbezirken mit
seinen Chiffren und Briefen verspottete, inszenierte David Fincher "Zodiac": Vier Männer sind von der Jagd auf den Jäger
besessen – diese Besessenheit verändert sie völlig und macht sie zu
Gespenstern ihrer selbst: Die endlosen Hinweise, die der Killer hinterlässt,
dominieren ihr Leben – und zerstören es....
Formal kehrt David Fincher mit "Zodiac" als düsterer
Serienkillerstory mit zerrissenen Charakteren zu den Ursprüngen seiner
erfolgreichen Karriere zurück. Aber dass ein ganz anderer Film als "Seven"
entstanden ist, mag ein Grund dafür sein, dass das Publikum nicht ganz so
begeistert ins Kino geschwemmt wurde. Was nicht zuletzt deshalb zu bedauern ist,
da "Zodiac" eines der besten Werke des Regiseeurs darstellt.
Allerdings sollte man sich rechtzeitig bewusst machen, dass es ihm gerade nicht
darum ging, der beliebten Menge des serienmordenden Spannungskinos einfach ein
weiteres Element hinzuzufügen; Ziel war vielmehr, einen realen Fall zum Anlass
für ein packendes, multiples Charakterportrait diverser Personen und auch einer
Gesellschaft der jüngeren Zeitgeschichte im Ganzen zu schaffen. In betont
realistischer, manchmal fast dokumentarischer Manier (aber ohne in sinnfreies
Handkameragewackel zu verfallen) präsentiert er die Männer auf der Jagd nach
einem vielfachen Mörder. Die innere Spannung des Films kommt dabei weniger aus
den Verbrechen als solchen, vielmehr in der faszinierenden Zeichnung der so
unterschiedlichen Sisyphusse, vereint in einer desillusionierenden Mission. Hätte
hier und da vielleicht eine Straffung nicht geschadet, bleibt "Zodiac"
dennoch ein gelungenes Spannungsdrama, dass allerdings nicht mit der Erwartung
adrenalintreibenden Popcorn-Kinos in Angriff genommen werden sollte.
Bild 3/6
Visuell bleibt David Fincher seiner typisch düsteren Bildersprache treu. Die meisten
Szenen spielen in der Dunkelheit und selbst die Tageslichtaufnahmen wirken meist
so düster wie die Nacht. Das wird nicht zuletzt durch die verfremdeten Farben
erreicht, die immer sehr schmutzig wirken und meist stark in Richtung
orange-grün verfremdet sind. Auch der Kontrast ist sehr hart und überstrahlt
in hellen Bildbereichen. Durch die Verfremdungen wirkt das Bild sehr alt und
erscheint praktisch nie richtig plastisch. Die Bildschärfe ist auch nicht sehr
hoch. Konturen und Details erscheinen meist recht soft. Eine gerade in den
ersten Minuten extrem auffällige Rauschunterdrückung und eine schlechte MPEG2-Kompression lassen das Bild leider vielfach sehr pixelig wirken. Sobald im Bild
etwas mehr Details auftauchen, macht sich häufig Blockrauschen sichtbar.
Gesichter aus weiterer Distanz erscheinen dadurch häufig etwas breiig, was sich
z.B. in dem Verhör ab der 78. Minute deutlich bemerkbar macht. Während das Bild auf
einem kleinen Bildschirm noch gerade erträglich ist, machen sich die Artefakte
auf größeren Bildschirmen und noch deutlicher bei der Videoprojektion sehr
störend bemerkbar.
Ton 3.5/6
Soundtechnisch bietet "Zodiac" nur wenig. Auf einen dramatischen
Music Score, der die düstere Stimmung des Films unterstützen könnte, wurde
praktisch verzichtet. So konzentriert sich die Akustik vornehmlich auf die
Dialoge und ein paar Umgebungsgeräusche, die aufgrund der leisen und dumpfen
Abmischung des Films aber nur selten richtig räumlich wahrnehmbar sind. Auch
die Dialoge klingen in dieser recht frontlastigen Abmischung etwas leise und
dumpf, sind aber dennoch gut zu verstehen.
Special Features
- Dokumentation: This is Zodiac
- Trailer: Zodiac Director`s Cut Trailer - Coming in 2008, Blood Diamond, 300
Review von Karsten
Serck 01.10.2007
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