Evan Allmächtig

Kauf-VÖ: 13.12.2007

Original

Evan Allmighty

Anbieter

Universal Pictures Video (2007)

Laufzeit

91:36 min.

TV-Norm

PAL

Bitrate

6.37 Mbps (Video: ca. 5 Mbps)

Bildformat

2,35:1 (anamorph)

Audiokanäle

1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
3. Ungarisch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)

Untertitel

Deutsch, Englisch

Regionalcode

2
Film  2/6

"Ich will, dass du, Evan Baxter, eine Arche baust." Der frisch gewählte Kongressabgeordnete Evan Baxter (Steve Carell - "Jungfrau, (40) männlich, sucht ...") glaubt, seinen Verstand zu verlieren, als ihm Gott persönlich (Morgan Freeman) diesen außergewöhnlichen Auftrag erteilt. Doch dann erreichen den selbstsüchtigen Nachwuchspolitiker mysteriöse Holz- und Werkzeuglieferungen und Tierpaare aller Größen und Gattungen suchen seine Nähe. Kaum hat Evan sich entschlossen, dem Drängen des Herrn nachzugeben, braucht er auch schon tierisch viel Hilfe, um sein Bauprojekt im Affentempo abzuschließen - denn die Baubehörden fordern, dass er bis zum Tag der großen Flut seine Arche wieder abreißt ...

"Evan Almighty" kann zumindest das Prädikat für sich in Anspruch nehmen, eine der teuersten Film-Komödien der bisherigen Filmgeschichte darzustellen. Und es ist auch nicht so, dass die Verwendung der Produktionsmittel für den Zuschauer unsichtbar bliebe, denn allein die Aufnahmen des gesammelten Viehzeugs beim Auftrieb zur Arche war definitiv nicht für Umsonst zu haben. Doch wenn das ganze Drumherum nicht stimmt, können auch die teuersten Bilder nicht viel herausreißen, insbesondere, da hier ja noch nicht einmal die Vorteile überdimensionierter Action-Blockbuster greifen, die zwar häufig ebenfalls auf ein gehaltvolles Drehbuch verzichten müssen, aber dafür wenigstens treulich ihren angestammten Zweck erfüllen, den Adrenalinspiegel des Publikums in ungeahnte Höhen zu treiben. Bei dieser Komödie nach biblischen Motiven hätten mangels mitreißender Stunts aber gelungene Gags und eine stimmige Story den Hintergrund liefern müssen, nur das leider alle halbwegs witzigen Situationen schon vom Vorläufer mit Jim Carrey abgegrast wurden und seinem Nachfolger nicht viel Potential übrig gelassen hat. So freut man sich zwar über jeden Auftritt von Morgan Freeman, der seine Rolle noch immer mit eleganter Nonchalance gibt; das ist für einen ganzen Film aber doch entschieden zu wenig, um bis zum Schluss bei der Stange zu bleiben.

 

Bild  4/6

Evan Allmächtig ist einer der wenigen aktuellen Filme, bei dem nur wenig von der heutzutage typischen digitalen Filterung zu entdecken ist. Der Film bietet einen üppigen Kontrast und satte, beinahe unverfälscht erscheinende Farben. Der Kontrast erscheint aber zumindest leicht überhöht zu sein und wirkt in hellen Bildbereichen etwas grell. Die Körnigkeit des Filmmaterials wurde mit Rauschfiltern reduziert, was aber nur in Flächen halbwegs funktioniert, weswegen sich im Bereich von Konturen immer mehr oder weniger starke Ausfransungen zeigen. Dadurch wirken Konturen künstlich überhöht und flirren leicht. Bei schnellen Kameraschwenks sind außerdem Nachzieheffekte zu beobachten. Die eigentliche Bildschärfe ist aber nicht sehr hoch und Details erscheinen nur in Nahaufnahmen gut ausgeprägt. Zwar wirkt das Bild teilweise unruhig wie ein Bienenschwarm. Richtige Artefakte sind aber kaum zu erkennen.

 

Ton  5/6

Für eine Komödie bietet "Evan Allmächtig" einen erstaunlich spektakulären Sound. Zwar gibt es kein grandioses Effekte-Feuerwerk, doch der Film überzeugt mit seinem sehr üppigen Music Score und räumlich wirkenden Umgebungsgeräuschen, die für einen richtig weiten Sound sorgen. Obendrein ist der Film auch klanglich sehr gut abgemischt worden und bietet sowohl eine gut Dynamik mit kräftigen Bässen als auch sauber abgemischten Höhen, die den gesamten Surround-Mix sehr natürlich und transparent klingen lassen. Und zumindest ab und zu bietet "Evan Allmächtig" sogar einige recht gelungene Effekte.

 

Special Features
  • Bonusmaterial:
    - Geschnittene Szenen
    - Outtakes
    - Die Arch-itekten von Noahs Arche
    - Evan wird Noah
    - Steve Carell ohne Drehbuch
    - Die tierischen Darsteller - zwei von jeder Art
    - Das Bio-Filmset
    - Umweltschutz für Anfänger
    - Vorbildlich selbstlos
    - Easter Eggs
    - Eine Flut visueller Effekte
    - Einsatz für die Serengeti

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 12.12.2007

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