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Die Geisha
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Kauf-VÖ:
23.05.2006
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Original |
Memoirs of a Geisha |
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Anbieter
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Warner Home Video (2006) |
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Laufzeit
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139:00 min. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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5.76 Mbps (Video: ca. 4.7 Mbps)
Kapazitätsausnutzung: 7.53 / 7.95 GB (94 %) |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps) |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch |
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Regionalcode
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2 |
Film      
Als Kind einer mittellosen Fischerfamilie wird Chiyo als Hausmädchen an ein
Geisha-Haus verkauft. Und obwohl ihr die intrigante Geisha des Hauses das Leben
zur Hölle macht, blüht Chiyo auf und entwickelt sich vom gewöhnlichen Hausmädchen
zur legendären Geisha Sayuri. Die mächtigsten Männer Japans liegen der schönen
und gebildeten Sayuri zu Füßen, doch heimlich liebt sie den einen Mann, der
ihr versagt bleibt…
Nun, die Japaner reagierten auf die Verfilmung von Arthur Goldens Bestseller ein wenig verschnupft, da die tragenden weiblichen Rollen alle mit Chinesinnen besetzt wurden; uns europäische Langnasen sollte das allerdings nicht weiter stören, immerhin haben die Damen Ziyi Zhang, Gong Li und Michelle Yeoh neben ihrer Prominenz (wohl der Hauptgrund für ihr Engagement durch Hollywoods Produzenten) auch ein geballtes Maß an schauspielerischem Können zu bieten, das sie auch hier wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die Darsteller sind denn auch einer der Glanzpunkte des Films, die anderen finden sich in einer opulenten Ausstattung und einem Tableau prächtiger Bilder. Damit zeigt Rob Marshal einmal mehr, dass die Traumfabrik Hollywood in Sachen gefühlige Kostümschinken noch immer an vorderster Front dabei ist. Leider allerdings auch in Hinblick auf die einschlägigen Nebenwirkungen. Denn wer sich die "Geisha" vornimmt, sollte sich darauf einrichten, dass das Drehbuch der melodramatischen Oberfläche vor genaueren Erkundigungen von Charaktertiefen den klaren Vorzug gibt und das Schwelgen der Kamera eine auch menschlich durchgehend packende Geschichte ersetzt, weshalb dem Betrachter gut trainiertes Sitzfleisch hilfreich sein könnte.
Für Freunde des großen exotischen Kinos ist die "Geisha" somit ein Hauptgewinn; wer inhaltlich mehr erwartet oder sich vielleicht auch für die geschichtlichen Hintergründe interessiert (so hätte man gerne mehr über die anspruchsvolle Ausbildung der Geishas erfahren), könnte ein wenig enttäuscht sein.
Bild      
Die Geschichte der Geisha wird in überwiegend sehr dunklen Bildern erzählt.
Selbst Tageslichtaufnahmen wirken dunkel und kontrastarm. Dafür bietet der Film
sehr angenehme und überwiegend warme Farben. Auf der Schattenseite steht
wiederum die geringe Bildschärfe. Rauschfilter legen sich wie ein Teppich über
das Bild und werden nicht nur bei Bewegungen sichtbar. Konturen sind immer
unscharf und wirken ausgefranst. Das gesamte Bild bekommt dadurch etwas Unruhe
und wirkt detailarm. Da verwundert es dann nicht, dass die Kompression keine
Probleme bereitet. Blockrauschen oder Artefakte lassen sich nicht erkennen.
Ton      
Auch ohne künstliche Effekte bietet dieser Film einen sehr angenehmen
Raumklang. Sowohl die Musik als auch die Umgebungsgeräusche sorgen für ein
sehr atmosphärisches Klangbild. Die Abmischung ist sehr weiträumig und lässt
die Musik von allen Seiten erklingen. Umgebungsgeräusche sind deutlich
wahrnehmbar und werden gut auf den Surround-Kanälen wiedergegeben. Schade ist
dabei, dass es dem 5.1-Mix häufig etwas an Dynamik fehlt und auch die
Höhenwiedergabe nicht die optimale Transparenz bietet.
Special Features
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Dokumentationen:
- "Das Geisha-Trainingslager"
- "Die Entstehung der Hanamachi"
- "Der Geisha-Look"
- "Die Musik"
-
Fotogalerie: "Hinter den Kulissen" und "Die Kostüme"
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Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film)
23.05.2006
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