Savages - Extended Version

Original

Savages

Anbieter

Universal Pictures Video

Laufzeit

ca. 141 min.

Bildformat

2,40:1 

Audiokanäle

DTS HD Master Audio 5.1 - Englisch
DTS 5.1 - Deutsch u.a.

Untertitel

Deutsch, Englisch u.a.

Regionalcode

A,B,C

VÖ-Termin

14.02.2013

Film  85 % 

Laguna Beach ist ein idyllisches Nest im kalifornischen Süden. Hier versorgen Ben und Chon ihre Mitmenschen mit dem besten Marihuana aller Zeiten. Die Freunde teilen nicht nur die Gewinne brüderlich - sondern auch die Frau, denn die atemberaubend schöne Ophelia (Blake Lively) liebt beide. Die Welt der drei ist perfekt - bis das mexikanische Baja-Kartell ein Stück vom Kuchen fordert. Als Ben und Chon freundlich ablehnen, kidnappen die Mexikaner Ophelia. Die Jungs geben aber nicht nach und ein blutiger Krieg mit dem Kartell beginnt ...

Wer Don Winslows, hierzulande unter dem Titel „Zeit des Zorns“ erschienene, Romanvorlage gelesen hat, wird angesichts dessen ausgesprochen filmischen Stils eine tatsächliche Visualisierung für überflüssig halten; dennoch muss man sagen, dass sich mit Oliver Stone genau der Richtige für diesen Job gefunden hat. In einem rauschhaften Kinobilderreigen lässt er seine kriminellen Protagonisten aufeinanderprallen. 
Gewiss ist „Savages“ nicht das intellektuell tiefschürfenste Werk des Regisseurs; dies ist allerdings nicht zwingend als Nachteil zu sehen, angesichts der Tendenz, bei ihm wichtigen Themen den Lehrmeister gelegentlich etwas zu sehr heraushängen zu lassen. 
Hier kann man sich als Zuschauer dagegen ganz unbeschwert eines, von den Akteuren, der Inszenierung, wie dem Buch her merklich überdurchschnittlichen Actionknallers mit der Durchschlagskraft einer abgesägten Schrotflinte erfreuen.

 

Bild  86 %

Trotz der leicht verrauschten Optik wirkt das Master sehr kontrastreich und plastisch. Die Farbwiedergabe wirkt gut, wenn auch etwas übertrieben bunt. Die brillante Cinemascope-Optik wird mit einer konstant sehr hohen Schärfe präsentiert. Jede einzelne Kamera-Einstellung wirkt extrem detailscharf. Trotz Überlänge und dem körnigen Bildmaterial ist die Kompression tadellos und zeigt keine Störungen.

 

Ton  75 %

Der Soundtrack wird vor allem von viel Musik mit sphärischen Klängen dominiert. Viele Effekte gibt es nicht, aber die Musik ist über weite Strecken sehr präsent und erklingt von allen Seiten mit einem sehr weiträumigem und glasklaren Sound.

 

Special Features
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Eiskalte Winde: Ein fünfteiliges Making Of inkl. Interviews mit Stab und Besetzung und einem exklusiven Blick hinter die Kulissen

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 21.02.2013

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