Verblendung (US)

Original

The Girl with the Dragon Tatoo (US)

Anbieter

Sony Pictures Home Entertainment

Laufzeit

ca. 158 min.

Bildformat

2,35:1 

Audiokanäle

Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
Englisch (DTS-HD MA 5.1)

Untertitel

Deutsch, Englisch, Türkisch

Regionalcode

B

VÖ-Termin

24.05.2012
Inhalt

Der in Ungnade gefallene Journalist Mikael Blomkvist (Daniel Craig) akzeptiert das Angebot, ganz im Stillen einen ungeklärten Mord von vor 40 Jahren aufzuklären. Sein Auftraggeber ist der Onkel des Opfers, der schwedische Unternehmer Henrik Vanger (Christopher Plummer). Die tätowierte Hackerin Lisbeth Salander (Rooney Mara), die angeheuert wurde, um Blomkvist zu überprüfen, deckt schließlich die Machenschaften auf, die diesen zu Fall gebracht haben. Schicksalhaft vereint, kommt das ungleiche Paar einer Geschichte von Mord und sexuellem Missbrauch auf die Spur, die Schwedens industrielle Vergangenheit verdunkelt. Dabei geraten sie so weit in die Fänge des Bösen, dass es sie zu verschlingen droht.

 

Bild  86 %

Trotz des für David Fincher typischen düsteren Stils bietet "Verblendung" eine recht brillante HD-Optik. Das ist nicht zuletzt dem Einsatz von "Red"-Digitalkameras mit 4.5k & 5k-Auflösung zu verdanken, die selbst bei wenig Umgebungslicht rauschfreie Bilder mit einer brillanten Detailauflösung produzieren. Trotz der stark verfremdeten Optik übertreibt es Fincher nicht. Der Film lässt selbst in dunklen Szenen immer noch genügend Detail erkennen und erzielt zumindest vereinzelt einen recht plastischen Bildeindruck. Auch die Farbfilterung wirkt recht klassisch und wird behutsamer eingesetzt als bei den meisten aktuellen Filmen, deren "Digital Grading" oft sehr künstlich wirkt. Die Kompression ist tadellos. Selbst in feinen Details sind keine Unregelmäßigkeiten zu erkennen.

 

Ton  82 %

Trotz Hollywood-Budget ist der Mehrkanalmix ähnlich zurückhaltend abgemischt wie beim schwedischen Original. Selbst der recht minimalistische und etwas monoton klingende Music Score wird meist nur in dramatischen Szenen deutlich hörbar. Immerhin ist aber zumindest die räumliche Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen sehr gelungen, die für einen authentischen Klangeindruck der wechselnden Handlungsorte sorgen.

 

Special Features
  • Kommentar mit David Fincher
  • Vanger-Archiv mit fast 4 Stunden umfassendem Hinter-Den-Kulissen-Filmmaterial, einschliesslich Interviews, Proben, Probeaufnahmen u.a.

Review von Karsten Serck 23.05.2012

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