The Thing

Original

The Thing

Anbieter

Universal Pictures Video

Laufzeit

ca. 103 min.

Bildformat

2,35:1 

Audiokanäle

DTS HD Master Audio 5.1 - Englisch
DTS 5.1 - Deutsch u.a.

Untertitel

Deutsch, Englisch u.a.

Regionalcode

A,B,C

VÖ-Termin

22.03.2012

Film  84 %

Bei einer Expedition am Südpol stoßen norwegische Forscher auf ein Alien-Raumschiff. Im vereisten Wrack entdecken sie ein außerirdisches Wesen, das vermutlich beim Absturz ums Leben gekommen ist. Die Paläontologin Kate Lloyd (Mary Elizabeth) und ihr Team beginnen sofort mit der Untersuchung. Dabei erwacht die Kreatur aus ihrem "Winterschlaf" und eine gnadenlose Hetzjagd beginnt. Gemeinsam mit dem Crew-Piloten Carter versucht Kate, den hochentwickelten Parasiten zu stoppen, der jede Lebensform nachahmen kann, die er berührt. Paranoia und Todesangst packen die Mannschaft. Abgeschnitten von der Außenwelt traut keiner mehr dem anderen. Jetzt geht es nur noch ums nackte Überleben ...

Das Prequel zu John Carpenters "Das Ding aus einer anderen Welt" aus dem Jahr 1982 bildet einen perfekten Übergang zu dem Horror-Klassiker - wirkt aufgrund vieler sehr ähnlicher Handlungselemente aber gleichzeitig auch wie ein Remake. Für Fans des Carpenter-Films bietet "The Thing" recht wenige Überraschungen aber doch eine solide Erzählung der Vorgeschichte der Ereignisse in der norwegischen Forschungsstation. Wer Carpenters "The Thing" noch nicht kennt, kann sich um so mehr freuen, denn der Film ist wirklich spannend inszeniert und bietet ein recht plausibles Drehbuch mit viel Action ohne Übertreibungen. Die norwegischen Forscher werden übrigens auch von norwegischen Darstellern gespielt was das Ganze noch etwas authentischer wirken lässt.

 

Bild  83 %

Das Master zeigt leichtes Rauschen und einen etwas überhöhten Kontrast mit harten Schatten. Die Farbwiedergabe ist kräftig, aber etwas zu sehr rot- und grünbetont. Die Bildschärfe bewegt sich zwischen gut und sehr gut. Sowohl die Kanten- als auch die Detailschärfe ist hoch ausgeprägt. Dennoch fehlt es der Optik etwas an HD-typischer Brillanz und Tiefe. Einige der Deleted Scenes (und die letzten Minuten nach Beginn des Abspanns) zeigen auch, dass man ursprünglich den Film visuell deutlich näher am Stil des kontrastreicheren und plastischer wirkenden Originals konzipiert, dann aber wohl im Rahmen der Postproduction doch den typischen heutigen "Grading"-Look verwendet hat. Die Kompression gelang einwandfrei und zeigt keine Störungen.

 

Ton  88 %

Der Mehrkanalmix von "The Thing" ist klanglich etwas zurückhaltend und bietet nur selten einen lautstarken Blockbuster-Sound. Dafür präsentiert der Film aber zahlreiche ausgefeilte Surround-Effekte mit einer exzellenten Balance auf den hinteren Kanälen. Insbesondere in der letzten halben Stunde lohnt es sich, die Lautstärke hochzudrehen. Der Film überzeugt durch einen sehr weiträumigen 360 Grad-Sound mit atmosphärischer Klangkulisse. Bedauernswert ist aber der weitgehende Verzicht auf die düster-bedrohliche Carpenter-Musik, die nur in den letzten Minuten zu hören ist, die den nahtlosen Übergang zu "Das Ding aus einer anderen Welt" präsentieren.

 

Special Features

- Unveröffentlichte und Erweiterte Szenen
- THE THING entwickelt sich
- Feuer und Eis
- Audiokommentar von Regisseur Matthijs van Heijningen und Produzent Eric Newman (mit Untertiteln)

Review von Karsten Serck 03.04.2012

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