Ein riskanter Plan

Original

Man on a Ledge

Anbieter

Concorde Home Entertainment (2012)

Laufzeit

ca. 103 min.

Bildformat

2,35:1 

Audiokanäle

DTS HD Master Audio 5.1 Deutsch
DTS HD Master Audio 5.1 Englisch

Untertitel

Deutsch

Regionalcode

B

VÖ-Termin

19.07.2012
Film 65 %

Die Aussicht ist grandios – doch der Mann, der auf dem Fenstersims eines Luxushotels ausharrt und die Passanten auf New Yorks Madison Avenue in Atem hält, hat sein Hotelzimmer in 70 m Höhe aus anderen Gründen gemietet. Der aus dem Knast entflohene Ex-Cop Nick Cassidy will seine Unschuld beweisen. Während er als vermeintlicher Selbstmordkandidat in schwindelerregenden Höhen die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, versucht sein Bruder Joey, im Nachbargebäude den wertvollen Diamanten zu rauben, den Nick angeblich gestohlen hat.

Trotz origineller Ausgangssituation hat „Man On A Ledge“ (Ein riskanter Plan) das Problem, dass es schon zu viele Filme über ausgeklügelte Raubzüge voller Überrumpelungseffekte gibt, als dass man als erfahrener Zuschauer noch ernsthaft überrascht ist, nicht zuletzt, wenn zudem die eine oder andere Wendung mit dem gesunden Wahrscheinlichkeitsempfinden des Publikums kollidiert. Somit bleibt „Man On A Ledge“ (Ein riskanter Plan) nicht viel mehr als solide Spannungsunterhaltung mit ordentlichen Schauspielerleistungen.

 

Bild  82 %

Das etwas dunkle Master zeigt eine leichte Körnigkeit und stellenweise auch kleine Kratzer. Die etwas ungleichmäßigen Rauschmuster deuten auch auf den Einsatz von Rauschfiltern hin. Der Kontrast ist noch passabel, lässt aber Feinzeichnung vermissen: In dunklen Bildbereichen zeigen sich leider zu oft harte Schatten. Die Farben wirken etwas schmutzig und betonen gelblich-grüne Töne sehr stark. Stellenweise ist auch leichtes Farbrauschen erkennbar. Die Bildschärfe bewegt sich auf gutem Niveau. Allerdings erreicht die Detailschärfe auch nur selten Spitzenwerte. Die Kompression lässt keine Störungen erkennen.

 

Ton  87 %

Obwohl "Ein riskanter Plan" zum Erreichen der ersten Action-Liga etwas wenig Tempo hat, bekommt der Zuschauer einen recht ausgefeilten Mehrkanalmix zu hören, der die Surround-Kanäle sehr prägnant in Szene setzt. Neben einer deutlichen Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen wie Straßenlärm sorgt auch der Music Score für kräftige Begleittöne und auch immer wieder üppige Basseinlagen. Zwar halten sich die Dynamiksprünge etwas in Grenzen, dennoch kann der Film durch seinen 360 Grad-Sound von Anfang bis Ende überzeugen.

 

Special Features
  • Featurette "Am Abgrund"
  • Audiokommentar zum Trailer mit Elizabeth Banks

Review von Karsten Serck 13.06.2012

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