Dame, König, As, Spion

Original

Dame, König, As, Spion

Anbieter

StudioCanal Home Entertainment (2012)

Laufzeit

ca. 127 min.

Bildformat

2,35:1 

Audiokanäle

DTS HD Master Audio 5.1 Deutsch
DTS HD Master Audio 5.1 Englisch

Untertitel

Deutsch

Regionalcode

B

VÖ-Termin

09.08.2012
Film 90 %

Der pensionierte Top-Spion George Smiley wird 1973 überraschend wieder aktiviert. An der Spitze des britischen Geheimdienstes MI6 gibt es einen Maulwurf, einen Spion im Dienste des sowjetischen KGB. Smiley soll ihn enttarnen. Fünf Männer stehen auf der Liste der Verdächtigen. Aber wer von ihnen ist der Verräter, der das ganze Land in Gefahr bringt? Bei seinen verdeckten Ermittlungen helfen Smiley nur sein Verstand, sein Instinkt und ein paar alte Freunde, auf die er sich noch verlassen kann. Schnell begreift er: Wer immer der Maulwurf ist, er hat einen brillanten Plan – und er kennt Smileys größte Schwäche.

Nicht nur in Hinblick auf den geschichtlichen Hintergrund des Kalten Krieges ist der Film dem klassischen Agentenfilm zuzuordnen, wobei natürlich nicht die Doppelnullklassik gemeint ist, sondern jene Werke, die sich ein wenig mehr an der Realität des Geheimdienstwesens orientierten. Dass heißt, rasante Action ist eher Mangelware, da die tatsächlichen großen Entscheidungen nicht inmitten eines spektakulären Kugelhagels, sondern in recht schmucklosen Büroräumen getroffen wurden. Demgemäss dürfte der eine oder andere Zuschauer bei „Tinker, Tailor…“ (Dame, König…) gewisse Ermüdungserscheinungen erfahren. Wer sich dagegen von der hochspannenden Geschichte packen lässt, darf mit echtem Vergnügen einer ungemein hochkarätigen Truppe britischer Spitzenschauspieler bei der Arbeit zusehen.

 

Bild  75 %

Das Master ist extrem verrauscht was insbesondere in dunklen Szenen sehr störend auffällt. Da "Dame, König, As, Spion" auf Super 35-Film gedreht wurde und das gewählte Cinemascope-Format nur einen Ausschnitt zeigt, fällt das Rauschen auch sehr grob aus. Die Kompression produziert stellenweise stehende Rauschmuster, die vor allem in Kapitel 4 deutlich zu sehen sind. Auch die Bildschärfe ist nur mäßig. Echtes HD-Feeling kommt nur selten auf. Obwohl der Film überwiegend in recht finsteren Kulissen spielt und diese dröge Optik durch die reduzierten und altbacken wirkenden Farben noch verstärkt wird, bietet er auch in dunklen Bildbereichen eine recht gute Feinzeichnung und bei hellen Außenaufnahmen wirkt das Bild sogar recht plastisch.

 

Ton  72 %

Der Mehrkanalmix ist extrem zurückhaltend abgemischt worden. Überwiegend hört man nur die Dialoge aus dem Frontbereich aber zumindest der Music Score kann mit solidem Bass sowie sauberen Höhen klanglich überzeugen und erzeugt stellenweise eine recht gelungene Räumliche Kulisse. Hin und wieder hört man auch einige Umgebungsgeräusche aus den Surround-Kanälen. Richtige Effekte haben allerdings Seltenheitswert.

 

Special Features
  • Audiokommentar von Regisseur Tomas Alfredson und Drehbuchautor Peter Straughan
  • Interviews mit Tomas Alfredson und Peter Straughan, Gary Oldman, Tom Hardy, Colin Firth und John le Carré
  • Featurettes
  • Trailer

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 23.07.2012

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