Wall Street - Geld schläft nicht

Original

Wall Street - Money never sleeps

Anbieter

20th Century Fox Home Entertainment (2011)

Laufzeit

ca. 133 min.

Bildformat

2,35:1 

Audiokanäle

DTS HD Master Audio 5.1 - Englisch
DTS 5.1 - Deutsch u.a.

Untertitel

Englisch, Deutsch

Regionalcode

A,B,C

VÖ-Termin

23.02.2011
Inhalt

Der Tod von Gordon Gekkos Sohn während der Haftzeit des Geldhais hat die Beziehung zwischen Gekkos Tochter Winnie und ihm zerrüttet, da sie ihm die Schuld am Tod ihres Bruders gibt. Nach Gekkos Entlassung scheint er die Beziehung zu seiner Tochter wieder verbessern zu wollen und verbündet sich dazu mit Jake, ihrem Verlobten. Jake ist selbst an der Wall Street tätig, und so entwickelt sich ein professionelles Verhältnis zwischen den beiden Brokern, welches von der Tochter Winnie kritisch beobachtet wird.

 

Bild 85 %

Der Transfer bietet einen gerechten Film-Look in 2,35:1 (Cinemascope) mit sichtbarem Korn. Solide Schwarz- und Kontrastwerte sorgen für keine Überblendungen und nur stellenweise für Detailverluste in dunklen Bereichen. Die Kantenschärfe ist in weiten Panoramaaufnahmen sowie nahen Portraits auf sehr gutem, konstantem Level. Die Detailschärfe wirkt ebenfalls gut, ist aber in einigen Close-Ups nicht so enorm ausgeprägt und partiell auch bewusst zurückgenommen. Die Plastizität und Tiefenwirkung ist größtenteils überzeugend und sorgt für ein dynamisches Bild. Die Farbgebung, wenn grundsätzlich natürlich und nicht zu intensiv, driftet leicht in Richtung Türkis/Orange ab, hier wurde am Digital Intermediate der Super 35-Produktion etwas geschnitzt. Insgesamt bietet der Transfer aber einen sehr schönen Film-Look ohne grobschlächtigen Einsatz diverser digitaler Rauschfilter und eine störungsfreie Präsentation ohne Kompressionsartefakte.

 

Ton  80 %

Trotz der Dialog-Lastigkeit bietet "Wall Street: Geld schläft nicht" dank dem ansprechenden Musik-Score oft eine räumliche und dichte Surround-Atmosphäre. Auch die Rear-Komponenten werden häufiger mit in die Kulisse einbezogen und betten den Zuschauer ins Geschehen ein. Kleine Effekte und Hintergrundgeräusche sind sauber eingebunden und gut lokalisierbar. In den selten auftretenden flotteren Sequenzen findet auch der Subwoofer Anwendung, bietet ein trockenes Fundament und unterstützt die übrigen Komponenten präzise. Die Dialoge bleiben durchgehend verständlich und klar. Dank dem nicht übermäßig hohem Dynamik-Anspruch muss man auch bei der deutschen Synchronisation in DTS, abgesehen von ein paar Feinheiten im Hochtonbereich, nicht allzu viele Kompromisse eingehen.

 

Special Features
  • Entfallene Szenen
  • Audiokommentar von Regisseur Oliver Stone
  • Eine Unterhaltung mit Oliver Stone und der Besetzung des Films
  • Hinter den Kulissen der Wall Street: Wahrheit und Fiktion
  • 15 Entfallene und erweiterte Szenen
  • Interviews mit den Darstellern
  • Kinotrailer "Wall Street: Geld schläft nicht"

Review von Philipp Kind 23.02.2011

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