Wolfman

Original

Wolfman

Anbieter

Universal Pictures Video (2010)

Laufzeit

ca. 119 min. (Extended Version)

Bildformat

1,85:1 

Audiokanäle

DTS HD Master Audio 5.1 - Englisch
DTS 5.1 - Deutsch u.a.

Untertitel

Englisch, Deutsch u.a.

Regionalcode

A, B, C

VÖ-Termin

05.08.2010
Film  70 %

Als sein Bruder Ben verschwindet, kehrt Lawrence Talbot (Benicio Del Toro) widerwillig auf den Landsitz seines Vaters (Anthony Hopkins) zurück. Mit Bens schöner Verlobten Gwen Conliffe (Emily Blunt) sucht Lawrence nach dem Vermissten. Dabei stößt er auf die Spur einer blutrünstigen Bestie, die in Vollmondnächten auf Menschenjagd geht. Auch ein Inspektor von Scotland Yard (Hugo Weaving) will die mysteriöse Mordserie aufklären. Doch Lawrence gibt die gefährliche Suche nicht auf. Je näher er der teuflischen Kreatur kommt, desto tiefer gerät er in einen Strudel aus Wahnsinn und Mordlust ...

Neben Mumien und Vampiren gehören auch die Werwölfe zum klassischen Horrorfilmpersonal, folglich erlebt auch der vollmöndliche Gestaltwandler eine weitere Auflage in filmischer Form. Im Großen und Ganzen hält sich „Wolfman“ bei der zeitlichen Verankerung, ebenso wie bei der groben Entwicklung seiner Geschichte an die traditionellen Vorgaben. Seinen Unterhaltswert zieht der Film folglich weniger aus originellen Handlungssträngen, als aus einer soliden zeitgemäßen Gestaltung der Spezialeffekte und der angemessen düster-schaurigen Inszenierung des Geschehens. 
Geschichte, wie Charaktergestaltung beschränken sich auch nicht vollständig auf das absolut Notwendige für den reinen Gruseleffekt, sondern zeigen hier und da Ansätze zu einer gewissen Vertiefung, was insbesondere Hauptdarsteller Benicio Del Toro gerne in Anspruch nimmt, auch wenn nicht zu übersehen ist, dass auf diesem Gebiet noch einiges mehr möglich gewesen wäre. Letztlich stehen so die Bruchstücke einer komplexeren Erzählung dem reinen Unterhaltungsmoment entgegen, werden die entsprechenden Stellen doch in der konkreten Ausführung eher zu spannungsarmen Lückenfüllern. Trotzdem kann „Wolfman“ als solides Gruselkino ohne Weiteres einen gelungenen Entspannungsabend ausfüllen.

 

Bild  83 %

Das Remake des Horror-Klassikers (der via BD-Live-Streaming ebenfalls auf dem Blu-ray Disc-Player betrachtet werden kann) bietet in fast jeder Szene eine exzellente Bildschärfe, die viele Details sichtbar werden lässt, leider aber sehr stark unter den optischen Stilmitteln. Das überwiegend sehr dunkle Bild bietet zwar trotz vieler harter dunkler Schatten noch einen passablen Kontrast aber nur wenig plastische Tiefe. Die wechselhaft rötlich und bläulich gefilterten Farben wirken recht ausgewaschen und unnatürlich. Das Master ist ansonsten sehr sauber. Die Kompression arbeitet tadellos und lässt auch die feine Körnigkeit sichtbar bleiben.

 

Ton  86 %

Der Mehrkanalmix ist überwiegend sehr dezent und entfaltet meist nur durch leise Musik etwas Räumlichkeit. In den Action-Szenen spielt "Wolfman" aber richtig auf und bietet gut ortbare und exzellent abgemischte Effekte mit hoher Dynamik. Lediglich der Hochtonbereich kommt etwas zurückhaltend zur Geltung.

 

Special Features
  • Alternative Enden
  • Unveröffentlichte
  • Erweiterte Szenen
  • Wiederkehr des Wolfman
  • Der Schöpfer des Untiers
  • Geheimnisse der Verwandlung
  • Der entfesselte Wolfman
  • BD Live
  • pocket BLU
  • U-Control

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany 09.08.2010

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