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Taking Woodstock
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Original |
Taking Woodstock |
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Anbieter
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Universal Pictures Video (2010) |
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Laufzeit
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120:25 min. |
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Bildformat
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1,85:1 |
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Audiokanäle
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DTS HD Master Audio 5.1 - Deutsch
DTS HD Master Audio 5.1 - Englisch
Audio-Kommentar |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch |
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Regionalcode
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A, B, C |
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VÖ-Termin
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18.02.2010 |
Film 50 %
Der junge Elliot (Demetri Martin) träumt von einer Karriere als Innenausstatter in New York City. Doch als das marode Motel seiner Eltern kurz vor der Pleite steht, kehrt Elliot in sein Heimatdorf zurück, um ihnen zu helfen. Als er aus der Zeitung erfährt, dass einem groß angekündigten Open Air Konzert die Genehmigung entzogen wurde, wittert Elliot seine Chance: Er bietet den Veranstaltern als Austragungsort die Kuhwiese auf dem elterlichen Grundstück an, ohne zu ahnen, welche gewaltige Welle er damit lostritt.
In der ersten Hälfte ist Ang Lee mit "Taking Woodstock" eine sowohl hintergründige als auch recht witzige Verfilmung der
Ereignisse rund um eines der berühmtesten Festivals der Musikgeschichte gelungen. Die recht ruhig erzählte
Entstehungsgeschichte von "Woodstock" sorgt mit ihren sympathischen und auch teils auch urig wirkenden Figuren für eine gelungene Einführung in die Atmosphäre der damaligen Zeit. Doch leider bringt Lee seine Handlung zu keinem erzählerisch wirklich gelungenen Abschluss sondern verfällt
in der zweiten Hälfte in seinem Bemühen, den Zuschauer die Stimmung von Woodstock miterleben zu lassen, zu sehr in eine übertrieben kitschige Arthaus-Inszenierung, die dem Zuschauer leider nur noch zum Gähnen bringt.
Sobald das "Woodstock-Festival" in "Taking Woodstock"
beginnt, bekommt der Zuschauer nur noch den Rausch vermittelt, dem sich auch
Elliot hingibt und erfährt nur noch recht wenig über das eigentliche Festival
- aber dieses wurde ja bereits umfangreich von Martin Scorcese dokumentiert.
Bild 83 %
Trotz einiger visueller Retro-Elemente wie einzelnen Sequenzen im 16 mm-Look
bietet "Taking Woodstock" insgesamt eine sehr gute Bildqualität. Das
Master ist sehr sauber, zeigt eine feine Körnigkeit und keine Kratzer. Der
Kontrast bewegt sich auf gutem bis sehr gutem Niveau. Insgesamt wirkt das Bild
lediglich etwas dunkel und lässt bei Innenaufnahmen auch etwas plastische Tiefe
vermissen. Die Farben sind sehr intensiv allerdings nur wenig natürlich. Gelbe
und grüne Farbtöne dominieren etwas zu sehr. Die Bildschärfe bewegt sich auch
auf gutem bis sehr gutem Niveau. Sofern nicht gerade der Weicheichner gezielt
zum Einsatz kommt, zeigt der Film auch überwiegend viele Details. Die
Kompression arbeitet gut und lässt keine Unregelmäßigkeiten erkennen.
Ton 79 %
"Taking Woodstock" ist klanglich etwas zurückhaltend und bietet
nur recht wenige besonders deutliche Soundelemente. Aber zumindest von Zeit zu
Zeit präsentiert der Film selbst in ruhigen Sequenzen ein recht räumliches
Klangbild und der Trubel der Menschenmassen des Woodstock-Konzerts ist gut von
allen Seiten zu hören. Die Musik ist hingegen oft zu frontlastig. Klanglich
fällt der Film positiv durch den sehr präsenten Hochtonbereich und die solide
Basswiedergabe auf.
Special Features
- Audiokommentar mit Regisseur Ang Lee
- High-Definition
- Deleted Scenes
- Peace Love And Cinema
- No Audience Required: The Earth Light Players
- Horsing Around The Set
- Angs Big Lucky Ceremony
- Standard-Definition
- Making-of
Review von Karsten Serck 31.01.2010
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