Gamer

Original

Gamer

Anbieter

Universum Film (2010)

Laufzeit

ca. 94 min.

Bildformat

1,85:1 

Audiokanäle

1. Deutsch, DTS HD Master Audio 5.1
2. Englisch, DTS HD Master Audio 5.1

Untertitel

Deutsch

Regionalcode

B

VÖ-Termin

04.06.2010
Film  70 %

Was, wenn ein Spiel grausame Wirklichkeit wird? Milliardär Ken Castle (Michael C. Hall) ist Erfinder von "Slayers", einem perfiden Online-Game, in dem zum Tode Verurteilte zu realen Spielfiguren werden. In riesigen Wettkampfzonen treten sie als moderne Gladiatoren auf Leben und Tod an. Von Spielern fremdgesteuert, kämpfen sie gegen ihren Willen und ohne Kontrolle über das, was sie tun. Kable (Gerard Butler) ist unangefochtener Held dieser Cyber-Arena. Von dem Teenager Simon kontrolliert und von Millionen von Zuschauern weltweit live verfolgt, hat er das tödliche Spiel am längsten überlebt. Doch um sein Leben und auch das seiner Frau Angie (Amber Valletta) und seiner Tochter zu retten, muss er Castles Spiel entkommen. Als die Untergrundbewegung "Humanz" zu Kable Kontakt aufnimmt, scheint es endlich einen Ausweg aus dieser Hölle zu geben…

In der Tradition von Filmen, wie „Running Man“ versucht sich „Gamer“ an einer Kombination aus Adrenalinaction und kritisch düsterer Zukunftsvision. Was den ersteren Teil angeht, liefert das Werk eine solide Vorstellung ab, die über die gesamte Spielzeit ordentlich ansehnlichen Radau auf den Bildschirm bringt. Allerdings sollten sich die Feingeister im potentiellen Publikum keine überragenden Illusionen darüber machen, dass dem geistigen Gehalt des Geschehens ebenso große Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Zwar kann sich der Film inhaltlich positiv von anderen Vergleichsprodukten jüngeren Datums, wie „Death Race“ absetzen, da schon so etwas existiert, das an eine Geschichte und echte Charaktere erinnert. Wesentlich mehr als das Notwendige darf aber trotzdem nicht erwartet werden. Ein solider Unterhaltungsabend ist mit dem „Gamer“ somit durchaus drin, jedenfalls, wenn weitergehende Erwartungen vorzeitig mit ausreichend Dämpfungsmaterial versehen worden sind.

 

Bild  84 %

"Gamer" zeigt superscharfe HD-Bilder mit einer hohen Detaildarstellung. War "Crank" bereits ein visueller Speed-Trip, so legen die Macher bei "Gamer" noch einmal eine Lade Tempo drauf, die nicht zuletzt dazu dient, die "Game"-Sequenzen erkennbar zu machen. Die normalen Film-Sequenzen sind aber nur unwesentlich normaler als die in schneller Schnittfolge und mit leicht ruckelnden Bewegungsabläufen gedrehten Szenen aus dem "Slayers"-Spiel. Der Film zeigt eine hohe Körnigkeit und einen sehr harten Kontrast, der Details in dunklen Bildbereichen oft verschwinden lässt. Die Farben wurden stark verfremdet und in den meisten Szenen auf eine blau-grünliche Palette reduziert. Die Kompression meistert selbst die vielen schnellen Kamerabewegungen einwandfrei und lässt keine Störungen erkennen.

 

Ton  88 %

Der Mehrkanalmix bietet eine hohe Anzahl gut arrangierter Soundeffekte, die auf den hinteren Kanälen lautstark ertönen. Zwar klingt der Mehrkanalmix stellenweise etwas monoton, kann dafür aber selbst in ruhigen Szenen durch eine deutliche Effektwiedergabe punkten. Klanglich fällt insbesondere die Hochtonwiedergabe positiv auf, aber auch im Bassbereich sorgt "Gamer" immer wieder durch kräftige Einlagen für bleibenden Eindruck.

 

Special Features
  • Interviews mit Cast & Crew
  • iCon Mode
  • Inside the Game: Controlling Gamer
  • First Person Shooter: The Evolution or Red
  • Cheat Codes (Interactive Mode)
  • The Doobie-ness Cut Trailer
  • Behind the Scences
  • TV-Spots
  • Kinotrailer

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 22.05.2010

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