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Die Päpstin
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Original |
Die Päpstin |
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Anbieter
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Highlight/Constantin Film (2009) |
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Laufzeit
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ca. 137 min. |
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Bildformat
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2,35:1 |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, DTS HD High Resolution Audio 5.1
2. Englisch, DTS HD High Resolution Audio 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch |
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Regionalcode
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B |
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VÖ-Termin
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08.04.2010 |
Film 65 %
Im Jahr 814 n. Chr. wird Johanna geboren. Bereits in jungen Jahren lehnt sie sich auf gegen den ihr
vorbestimmten und eingeschränkten Weg als Frau. Sie ist davon überzeugt, dass Gott für sie eine
andere Bestimmung vorgesehen hat. Schließlich verliebt sie sich in den Edelmann Gerold (David
Wenham). Während er in den Krieg zieht, besinnt sie sich auf ihre innere Stimme und tritt unter
dem Namen Johannes als Mann verkleidet ins Benediktinerkloster ein. Sie wird Arzt, geht nach
Rom und steigt in der Gunst des Heiligen Vaters (John Goodman) und somit auch in der kirchlichen
Hierarchie immer weiter auf. Bis sie schließlich selbst zum höchsten aller Würdenträger – dem
Papst ernannt wird.
Nachdem es einigen Hickhack um den Posten des Regisseurs gab und der zunächst vorgesehene Volker Schlöndorff genervt das Handtuch geworfen hatte, war es an Sönke Wortmann, dem Longseller von Donna W. Cross eine angemessene visuelle Umsetzung angedeihen zu lassen. Unter der Ägide Schlöndorffs wäre das Projekt möglicherweise künstlerisch wertvoller geraten; andererseits dürfte der breiten Popularität der Vorlage eine eingängige Umsetzung fast angemessener scheinen.
In Sachen Ausstattung und bildlichem Aufwand muss sich „Die Päpstin“ auch vor keinem anderen großen Historienschinken verstecken. Ebenso müht sich das Drehbuch redlich, ausreichend Gefühl und Spannung in die Geschichte aufzunehmen, um nicht nur mit bloßen Schauwerten prunken zu müssen. Aber obwohl die ausführenden Akteure, allen voran natürlich Hauptdarstellerin Johanna Wokalek, ihr (inter)nationales Renommee und ihre gesamte Leistungskraft in den Dienste der großen Sache stellen, kommt das Filmwerk letztlich doch nicht wesentlich über solide Standardwerte hinaus. Brav und routiniert wird das Geschehen abgespult, die Entzündung eines wirklich mitreißenden Funkens, sei es emotionaler oder geistiger Art bleibt aber gänzlich aus, dies macht die knapp zweieinhalb Stunden Laufzeit dann gelegentlich doch ein wenig lang, auch wenn man der „Päpstin“ zugleich attestieren darf, ernsthaft kritische Durchhänger im wesentlichen erfolgreich zu vermeiden.
Bild 89 %
Das Master bietet eine tadellose Qualität. Der Film zeigt eine exzellente
Bildschärfe im gesamten Bild, die jedes einzelne Detail selbst aus größerer
Distanz klar und deutlich abbildet. Der überhöhte Kontrast nimmt dem Bild
indes etwas Tiefe und lässt in dunklen Szenen Details verschwinden. Die gewollt
ausgewaschene Farbgebung wirkt mit ihren gelb-grünlichen Tönen, in denen das
gesamte Bild durchgefiltert wird, leider in den meisten Szenen sehr unnatürlich
und oft auch viel zu übertrieben. Die Kompression der Blu-ray Disc ist sehr
gut. Es lassen sich selbst in feinen Details keine Störungen erkennen.
Ton 83 %
"Die Päpstin" wurde in englischer Sprache gedreht und lediglich
deutsch synchronisiert. Der Mehrkanalmix wird vor allem durch den gelungenen
Music Score dominiert, der sich mit einem kräftigen Sound auf alle Kanäle
verteilt. Neben dem weiträumigen Sound bietet die Music auch immer wieder eine
üppige Dynamik. Bis auf immer wieder recht markante Umgebungsgeräusche hält
sich der Film ansonsten mit Effekten zurück.
Special Features
- Making of (ca. 3 Min.)
- Die Entstehung der Filmmusik
- Das Setdesign
- Audiokommentar
- Darsteller-Infos
Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 22.04.2010
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