Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3
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Original
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The Taking of
Pelham 123
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Anbieter
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Sony Pictures
Entertainment (2010)
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Laufzeit
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ca. 106 min.
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Bildformat
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2,40:1
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Audiokanäle
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DTS HD Master Audio 5.1
(Deutsch, Englisch, Italienisch)
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Untertitel
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Deutsch, Englisch u.a.
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Regionalcode
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A,B,C
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VÖ-Termin
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25.02.2010
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Film 65 %
Der Alltag von Walter Garber (Denzel Washington), Fahrdienstleiter bei der
New Yorker U-Bahn, gerät plötzlich durch einen brutalen Raubüberfall aus den
Fugen - die Entführung einer U-Bahn. Ryder (John Travolta), der kaltblütige
führende Kopf hinter dem Überfall und Anführer einer schwer bewaffneten
Viererbande, droht damit, die Passagiere zu töten, wenn das von ihm geforderte
saftige Lösegeld nicht innerhalb von einer Stunde gezahlt wird. Je mehr die
Spannung steigt, umso stärker nutzt Garber seine umfassenden Kenntnisse vom
U-Bahn-System, um Ryder zu überlisten und die Geiseln zu retten. Ein Rätsel
kann Garber jedoch nicht lösen: Selbst wenn die Räuber das Geld bekommen, wie
können sie überhaupt jemals entkommen?
Ist man mit dem öffentlichen Personennahverkehr unterwegs, so ist der
pünktliche und reibungslose Verlauf der Fahrt von A nach B selbstverständlich
durchaus erfreulich - trotzdem wird wohl kaum ein Passagier darob nach dem
Aussteigen von überschäumenden Glücksgefühlen übermannt werden. Recht ähnlich
ergeht es einem als Zuschauer von "The Taking Of Pelham 123" (Die Entführung
der U-Bahn 123). Alle Beteiligten liefern eine solide Leistung ab, Denzel
Washington agiert gewohnt souverän, John Travolta, der es in seinen
Bösewichtsrollen schon einmal gerne ein wenig zu sehr mit der Extrovertiertheit
übertreibt, hält sich angemessen bedrohlich zurück und selbst Tony Scott
schwelgt nicht permanent in hektischen Schnittfolgen, die gelegentlich seine
Filme zum Hyperventilieren bringen. Als ordentlichen Actionreißer lässt sich
das Ganze daher schon angenehm konsumieren. Nur stellt es eben auch keinen
unwiederbringlichen Verlust dar, darauf zu verzichten und sich irgendein
beliebiges Konkurrenzprodukt des Genres zu greifen. Bei aller deutlich
sichtbaren Evolution in Sachen Budget und Spezialeffekte hat demgegenüber das
Original mit seiner stärkeren Erdung in der Realität und der nüchterneren
visuellen Gestaltung mehr erinnerungswerte Momente zu bieten.
Bild 88 %
Das Master ist sehr sauber und extrem scharf. Tony Scott lässt die Handlung überwiegend in Nahaufnahmen aus kurzer Distanz ablaufen, die sehr detailliert wirken. Das Bild hat einen guten, nur leicht überhöhten Kontrast, wirkt aber zugleich etwas dunkel. In dunklen Szenen ist eine etwas
gröbere Körnigkeit zu sehen. Die Farben sind sehr kräftig-bunt, wenn auch nicht sehr originalgetreu sondern etwas überdeutlich durch orange-grüne Töne dominiert. Die Kompression ist sehr gut und lässt trotz der vielen schnellen Kamerabewegungen und Schnitte keine Artefakte erkennen.
Ton 78 %
Der Mehrkanalmix ist nicht sonderlich aufregend, da er eigentlich in erster Linie aus Musik und nur wenigen richtigen Effekten besteht. Dennoch sorgt der recht temporeich und dynamisch abgemische Mix für eine imposante Kulisse, die sich auf alle Kanäle verteilt. Kräftige Bässe gibt es im
Überfluss, die Hochtonwiedergabe ist allerdings eher schwach.
Special Features
- Kommentar von Regisseur Tony Scott
- Kommentar von Drehbuchautor Brian Helgeland und Produzent Todd Black
- Keine Zeit zu verlieren: Making of "Die Entführung der U-Bahn Pelham
123"
- „Third Rail“: Das U-Bahnsystem von New York
- Von oben bis unten: Charakterstilisierung
- Das Marketing für "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123"
- cineChat
Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 31.01.2010
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