Alice im Wunderland

Original

Alice in Wonderland

Anbieter

Walt Disney Home Video (2010)

Laufzeit

ca. 104 min.

Bildformat

1,78:1 

Audiokanäle

Deutsch: DTS-HD Hi Resolution Audio ES Matrix 6.1
Englisch: DTS-HD Master Audio ES Matrix 6.1
Französisch: DTS 5.1
Türkisch: Dolby Digital 5.1

Untertitel

Deutsch, Englisch u.a.

Regionalcode

A,B,C

VÖ-Termin

22.07.2010
Inhalt

Schon als Kind träumte Alice immer wieder von einem magischen Ort. Doch ihr Vater konnte Alice immer wieder davon überzeugen, dass dies nichts mehr als ein Kindtraum sei. Jahre später soll die inzwischen 19-jährige Alice (Mia Wasikowska) mit einem ihr nicht sympathischen Adligen verheiratet werden und landet auf ihrer Flucht in einem Kaninchenloch, welches sie unverhofft in das Lande ihrer Träume zurückbringt, welches realer aber auch gefahrenvoller ist als Alice jemals zu träumen gewagt hätte...

 

Bild  83 %

"Alice im Wunderland" ist ein Mix zwischen Realfilm und digitaler Animation. Nachdem Alice durch das "Rabbit Hole" gefallen ist, kann der Zuschauer kaum noch erkennen, was reale Szene und was bloß ein Computer-Effekt ist. Dazu trägt insbesondere ein Weichzeichner bei, der die Gesichter der Schauspieler oft sehr konturarm wirken lässt. Aufgrund der digitalen Tricks ist die Bildschärfe selbst innerhalb eines Bildes sehr unterschiedlich. Einzelne Elemente (meist die Figuren) erscheinen immer wieder sehr detailscharf, das ganze Drumherum wirkt aber ebenso oft sehr weichgezeichnet. Das Bild ist auch überwiegend sehr dunkel und zeigt nur hin und wieder einen satten Kontrast. Auch die Farben lassen Intensität vermissen und wirken sehr düster. Die burton-typische düstere Optik lässt (bis auf einige Action-Szenen, die speziell für die 3D-Darstellung konzipiert erscheinen) meist auch viel Tiefe vermissen. Nur vereinzelt wirkt "Alice im Wunderland" richtig plastisch. Die blasse Optik stellt aber zumindest die Kompression vor nicht allzu große Herausforderungen, die entsprechend makellos erscheint.

Ton  100 % (Englisch)
Ton    90 % (Deutsch)

Danny Elfman komponierte für "Alice im Wunderland" einen Music Score, der insbesondere bei der Wiedergabe im Extended Surround-Modus den Zuschauer mitten in die Handlung hineinversetzt. Der weiträumige und dynamische Klang der Musik wird ergänzt durch clever arrangierte Sound-Effekte, die immer wieder auch gut arrangierte Klangverläufe zwischen den einzelnen Kanälen bieten. Der Surround-Mix agiert deutlich aggressiver als man es von den meisten Filmen gewohnt ist. Im englischen Original ist der Mehrkanalmix auch klanglich perfekt und bietet neben einem soliden Bassfundament auch eine brillante Hochtonwiedergabe, die für einen perfekten 360 Grad-Sound sorgt, der dem Zuschauer den Eindruck vermittelt, Teil des Geschehens zu werden. In der deutschen Synchronfassung gelingt dies leider nicht ganz so überzeugend. Diese bewegt sich zwar ebenso auf hohem klanglichen Niveau, wirkt dabei aber nicht ganz so authentisch wie die Originalfassung, deren Feindynamik noch etwas überzeugender erscheint.

 

Special Features
  • Der verrückte Hutmacher
  • Alles über Alice
  • Spezialeffekte im Wunderland

Review von Karsten Serck 14.07.2010

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