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Twister
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Original |
Twister |
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Anbieter
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Universal Pictures Video (2009) |
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Laufzeit
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ca. 131 min. |
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Bildformat
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2,35:1 |
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Audiokanäle
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DTS HD Master Audio 5.1 - Englisch
DTS 5.1 - Deutsch
DTS 5.1 - Französisch
DTS 5.1 - Spanisch
DTS 5.1 - Italienisch
DTS 5.1 - Japanisch
Audio-Kommentar |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch, Französisch u.a. |
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Regionalcode
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A, B, C |
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VÖ-Termin
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06.08.2009 |
Film 20 %
In "Twister" erlebt Hollywood eine seiner schwärzesten Stunden der
Neunziger Jahre. Alles beginnt damit, das der designierte TV-Wettermann Tom
Harding zusammen mit seiner neuen Flamme Melissa (Jamie Gertz) bei seiner
Noch-Ehefrau, der Tornado-Forscherin Joe (Helen Hunt), einen Besuch abstattet,
um endlich von ihr die notwendige Unterschrift unter die Scheidungspapiere zu
erhalten. Doch kaum hat er einen Blick auf "Dorothy" geworfen, da fließen
die guten Vorsätze dahin, sich möglichst schnell wieder aus dem Staub zu
machen. Wer jetzt glaubt, "Dorothy" sei eine blonde Schönheit, die
seine Phantasie anregt, täuscht sich. Denn wie man bereits in der nächsten
Einstellung sieht, handelt es sich hierbei um eine hässliche Blechtonne, die höheren
irdischen Zwecken gewidmet ist. Im Innern von "Dorothy" sind Tausende
kleiner Sonden versteckt, die in das Innere eines Tornados transportiert werden
sollen, um durch ihre Rotation Daten über dessen innere Struktur auszusenden.
Hiervon erhofft sich Jo neue Erkenntnisse, um in Zukunft bereits frühzeitig
Warnungen über bevorstehende Tornados herausgeben zu können. Wenn es so
einfach wäre, diese Sonde richtig zu platzieren, so würde der Film wohl nicht
länger als eine halbe Stunde dauern. Doch um vermeintliche Spannung zu
erzeugen, dauert es natürlich ein wenig, bis das gewünschte Ziel erreicht
wird, da nicht nur die Tornados immer an der falschen Stelle sind, sondern auch
noch ein anderes Team von Wissenschaftlern mit fiesen Tricks dafür sorgen will,
selbst den Ruhm zu ernten...
Nicht nur, dass in "Twister" das ewige Herumgerase hinter den
Tornados von Mal zu Mal zunehmend an Spannung verliert: Auch die nervige
Grundstimmung, die der Film erzeugt, sorgt dafür, das die Unvernunft plötzlich
zur Tugend erklärt wird, wenn Jo und ihr Team lebensmüde den Tornados
hinterher jagen. Klar, das in dieser Menge Melissa, im Grunde genommen die
einzige Person, der man getrost seine Kinder anvertrauen könnte, kurzerhand zur
zimperlichen Städterin deklariert wird, bloß weil sie den Schwachsinn, den Ihr
Lover da mit seiner Ex-Frau betreibt, einfach nicht mitmachen will. Wer die
Begeisterung der Tornado-Jäger, sich in die "Suck Zone" des Tornados
zu wagen, nicht teilt, wird in diesem Film sofort mit Antipathie bestraft. Daher
wird es auch niemand wundern, das Melissa schließlich alleine die Heimreise
antritt, weil Tom in kurzer Zeit wieder seine Liebe zu Jo entdeckt hat. Aufgrund
der dämlichen Schwarz-Weiss-Malerei, die hier betrieben wird, verkommt "Twister"
zu einer 108 Minuten langen lächerlichen Tornadojagd von einem Dutzend
Wahnsinniger, die aber wenigstens einige (für die damalige Zeit) gute Special Effects aufzuweisen hat.
Bild 74 %
Bis auf den etwas unruhigen Bildstand ist das Master frei von Defekten. Weder Kratzer noch Rauschen machen sich bemerkbar. Die Bildschärfe ist für HD-Verhältnisse oft etwas zu gering weswegen die Schärfe nicht
allzu deutlich über DVD-Niveau liegt. Das macht "Twister" aber durch den enorm plastischen
Kontrast und die satte, natürliche Farbdarstellung wenigstens zum Teil wieder wett. Die Kompression arbeitet sauber und zeigt keine Störungen.
Ton 91 %
Trotz des miesen Inhalts ist der Film immer noch ein erstklassiges Heimkinoerlebnis: Der
Sound ist einfach bombastisch und sorgt mit viel Dynamik auf allen
Lautsprechern, coolen Split-Surrounds und einem teuflisch guten Tiefbass für
eine lebendige Surround-Atmosphäre - und dies
erfreulicherweise nicht nur in der englischen Originalversion, sondern mit
leichten Einschränkungen auch in
der deutschen Synchrofassung. Aus heutiger Sicht fehlt es dem Film lediglich etwas an klanglicher Qualität. Das grandiose Spektakel kann doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass
"Twister" klanglich zu einem eher dumpfen und monotonen Klangbild
tendiert, dem es etwas an der detaillierten Wiedergabe von feinen Nuancen mangelt.
Special Features
Bonusmaterial (in Standard-Definition):
- Making Of
- Anatomie eines Tornados
- Jagd nach dem Sturm
- Technik der Natur: Tornados
- Musikvideo "Human Being" von Van Halen
- Filmkommentar von Regisseur Jan de Bont und Stefen Fangmeier (visuelle
Effekte)
Bonusmaterial (in High-Definition):
- Meine Szenen
Review von Karsten
Serck 24.07.2009
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