Twilight - Biss zum Morgengrauen

Original

Twilight

Anbieter

Concorde Home Entertainment (2009)

Laufzeit

ca. 122 min.

Bildformat

2,35:1 

Audiokanäle

1. Deutsch, DTS HD Master Audio 5.1
2. Englisch, DTS HD Master Audio 5.1

Untertitel

Deutsch

Regionalcode

B

VÖ-Termin

10.06.2009
Film  75 %

Die 17-jährige Bella Swan (Kristen Stewart) zieht zu ihrem Vater in ein verschlafenes Städtchen im Nordwesten der USA. Bella fühlt sich etwas verloren in der neuen Umgebung. Ihre Verwirrung wird noch gesteigert, als sie an der Highschool dem mysteriösen Edward Cullen (Robert Pattinson) begegnet. Der blasse junge Mann übt von Anfang an eine unerklärliche Anziehungskraft auf Bella aus – obwohl, oder vielleicht gerade weil er sich ihr gegenüber äußerst zurückhaltend verhält. Sie ahnt, dass Edward ein Geheimnis umgibt, von dem keiner etwas wissen darf. Als Bella von Edward vor einem heranrasenden Auto gerettet wird, indem er das Fahrzeug mit einer Hand zum Stillstand bringt, wird ihr endgültig klar, dass sie es nicht mit einem gewöhnlichen Menschen zu tun hat. Edward ist wie der Rest seiner Familie ein Vampir – unsterblich und mit übersinnlichen Kräften begabt, aber dazu verdammt, sich vom Blut anderer Kreaturen zu ernähren. Für die zarte Romanze, die sich in den folgenden Wochen zwischen Edward und Bella entspinnt, verheißt das nichts Gutes: Denn Bellas Blut bleibt eine ständige Versuchung für Edward, der er mit aller Kraft widerstehen muss. Schon ein harmloser Kuss könnte seine Vampirinstinkte wecken und für Bella tödlich enden. Während Edward seinen Blutdurst im Zaum hält und sich ausschließlich von Tierblut ernährt, haben andere Vampire weit weniger Skrupel. Eines Tages tauchen in der Stadt drei Vampir-Nomaden auf. Ihr Anführer James (Cam Gigandet), ein skrupelloser Menschenjäger, beschließt, Bella zu seinem nächsten Opfer zu machen. Als es James gelingt, Bella in eine Falle zu locken, muss Edward alles riskieren, um seine große Liebe zu retten...

Auch wenn Vampire in allen Variationen gegenwärtig über jedwede Unterhaltungsmediengrenzen hinweg einen merklichen Popularitätsschub erhalten haben, gibt es doch, wie in jeder Welle, solche, die nur einen austauschbaren Tropfen unter vielen darstellen, sowie jene, die krönend auf dem Wellenkamm mitreiten. Die „Bis(s)-Tetralogie“ von Stephenie Meyer ist definitiv eine jener Surfqueens, was allerdings in Hinblick auf die Verfilmung das Handicap sehr spezieller und tendenziell doch recht hoher Erwartungen mit sich führt.

So kann denn zumindest in einer Hinsicht eine relative Entwarnung gegeben werden; der Film schlägt sich durchaus wacker darin, die Saga der (vorerst) sterblichen Bella und ihres unsterblichen Gegenübers Edward in angemessener Form in bewegte Bilder zu bekommen. Hierbei müssen subjektive Befindlichkeiten, die sich insbesondere an der Besetzung der Hauptrollen entzünden können (und werden) zwangsläufig außen vor bleiben, in Sachen schauspielerischer Qualität liefern Kristen Stewart und Robert Pattinson eine durchweg zufriedenstellende Leistung ab. Zum Drehbuch und seiner Umsetzung lässt sich feststellen, dass die überaus diffizile Aufgabe, sowohl Kennerinnen der Buchvorlage, als auch alle Novizen gleichermaßen mitzuziehen, ohne Fehl und Tadel bewältigt wurde. Zwar schon mit einem gewissen Substanzverlust, gelingt es Regisseurin Catherine Hardwicke mit sicherer Hand für die jeweilige Situation, stets den richtigen Stimmungs-Ton zu treffen. Obwohl dies auch auf die gerade gegen Ende zunehmenden Spannungselemente gleichermaßen gilt, sei der gemeine Horroranhänger trotzdem vorgewarnt: „Twilight“ ist eine Vampirromanze mit sehr starker Betonung auf dem zweiten Wortbestandteil, wem die knospenden Frühlingsgefühle der beiden Hauptfiguren mehr oder minder schnuppe bleiben, dürfte den Film aus anderen Gründen als erhofft als subjektive „Horrorstory“ empfinden, nicht zuletzt, da die hindernisbehaftete Annäherung der beiden nie über das doch eher leichte Unterhaltungsniveau einer ordentlich fabrizierten Teenie-Lovestory hinausgeht.

 

Bild  86 %

"Twilight" scheint auch die Vorgabe für das Kamera-Team gewesen zu sein, denn durch optische Tricks haben selbst Tageslichtaufnahmen immer einen sichtbaren Dämmer-Look. Das Master ist sehr sauber und weist einen überhöhten Kontrast mit stark grünlich-blau eingetönten Farben auf. Trotz dieser Verfremdungen zeigt das Bild immer noch eine recht gute plastische Tiefe. Auch die Bildschärfe ist meist gut bis sehr gut. Insbesondere (aber nicht nur) in Nahaufnahmen zeigt die Blu-ray Disc oft sehr viel Detail. Die Kompression verrichtet ihre Arbeit ohne auffällige Nebenwirkungen. 

Ton  79 %

Über weite Strecken macht sich der Mehrkanalmix in erster Linie im Frontbereich bemerkbar. Sobald es aber etwas actionreicher zugeht, öffnet sich der Mix aber auch nach hinten und präsentiert einen üppig abgemischten Mehrkanal-Sound, der sich gut auf alle Kanäle verteilt und auch kräftig im Bassbereich Druck macht. Die etwas muffig abgemischten Höhen schränken dabei aber die Räumlichkeit ein und lassen den Sound etwas monoton erscheinen. 

 

Special Features

Original-Trailer
Original Teaser 1
Original Teaser 2
Sneak Peek Trailer
Deutscher Trailer
Deutscher Teaser 1
Deutscher Teaser 2
Programmtipps
Bonusmaterial
Making Of
5 erweiterte Szenen
5 entfernte Szenen
Das Phänomen Comic Con
Comic Con New York Sneak
Zu Edward werden
Zu Bella werden
Musik
Catherine Hardwickes Montage: Vampire’s Kiss
Eine Unterhaltung mit Stephenie Meyer

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 30.05.2009

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