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Kill Bill - Volume 1
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Original |
Kill Bill - Volume 1
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Anbieter
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Walt Disney Home Entertainment (2008)
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Laufzeit
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ca. 111 min.
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Bildformat
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2,40:1
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Audiokanäle
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Englisch PCM 5.1
Englisch Dolby Digital 5.1
Deutsch DTS 5.1
Deutsch Dolby Digital 5.1
Italienisch DTS 5.1
Italienisch Dolby Digital 5.1
Spanisch DTS 5.1
Spanisch Dolby Digital 5.1
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Untertitel
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Deutsch, Englisch u.a.
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Regionalcode
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B
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VÖ-Termin
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13.11.2008
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Inhalt 75 %
Eine kühl wirkende Blondine erwacht nach vier Jahren Koma im Krankenhaus.
Erinnerungen voller Schmerz erscheinen in ihrem Kopf– der Tag ihrer Hochzeit
ist das Letzte woran sie sich erinnern kann. Es sollte der schönste Tag ihres
Lebens werden, doch stattdessen endet er in einem Massaker. Ihr ehemaliger
Liebhaber und Auftraggeber ließ die Hochzeitsgesellschaft von seinem
Killerkommando exekutieren und jagte ihr selbst eine Kugel in den Kopf. Jetzt
beherrscht sie nur noch ein Gefühl: der eiskalte Rachedurst gegenüber denen,
die ihr Leben zerstört haben. Sie beginnt ihren Vergeltungsfeldzug und hinterlässt
über zwei Kontinente eine blutige Schneise in den Reihen ihrer Feinde....
Wie die vorherigen Tarantino-Filme auch, spielt "Kill Bill" im
Gangster-Milieu, ist aber ein Film ganz anderer Art. Denn wie man bereits anhand
der ersten Sequenzen des Vorspanns erkennen kann, nimmt sich Tarantino diesmal
asiatische Martial Arts-Produktionen zum Vorbild. Daher wird "Kill
Bill" auch nicht unbedingt allen gefallen, die "Pulp Fiction"
oder "Jackie Brown" mochten. Während in diesen Filmen Gewalt zwar
drastisch präsentiert, aber nur in wenigen kurzen Sequenzen zu sehen war, ist
der Splatter-Faktor bei "Kill Bill" weitaus höher. Übermäßig ins
Detail geht der Film allerdings nur selten und ist daher vom Gewaltlevel noch
erträglich. "Kill Bill" wandert an der Grenze des guten Geschmacks
entlang, ohne sie jedoch zu überschreiten. Die besonders blutigen Szenen werden
entweder nur in Schwarz-Weiss oder im Manga-Stil präsentiert. Leider hat
"Kill Bill" aber nicht viel Story zu bieten. Im Gegensatz zu den lang
ausholenden Erzählungen der Vorgänger herrscht bei "Kill Bill" der
Minimalismus. Bis auf die etwas verschachtelt präsentierte erste Hälfte des
Films mit einigen tarantino-typisch skurrilen Abschnitten reduziert sich der
Film gerade in der letzten halben Stunde auf die Kampfszenen. Diese werden im
Vergleich zum vorherigen Ablauf des Films auch etwas übermäßig in die Länge
gezogen. Nach nicht einmal zwei Stunden kommt "Kill Bill - Volume 1"
zum einem abrupten Ende, an welches sich nahtlos Volume 2 anschließt.
Bild 100 %
"Kill Bill" spielt mit einer Vielzahl verschiedener Stilelemente. Zunächst erscheint alles quietschbunt wie in einer Lego-Welt (Kapitel 1), wechselt dann in eine leicht grünlich angehauchte kühle Kulisse, um schließlich Japan wieder in sehr warmen Farbtönen zu präsentieren. Das Master ist sehr sauber und bietet einen guten, stellenweise aber auch künstlich überhöhten Kontrast, der helle Bildsequenzen überstrahlen lässt.
Nichtsdestotrotz wirkt das Bild aber ebenso wie im zweiten
Teil extrem plastisch und so gut wie jede Szene des Films wird extrem
detailscharf dargestellt. Die Kompression arbeitet perfekt und sorgt dafür,
dass die stellenweise recht deutliche Körnigkeit des Filmmaterials optimal
reproduziert wird.
Ton 83 %
Für einen Tarantino-Film ist "Kill Bill" ungewöhnlich aufwendig
abgemischt worden. Die räumliche Kulisse der Umgebung spielt zwar nur eine
relativ geringe Bedeutung, dafür erklingt aber die tarantino-typische Musik
sehr räumlich aus den Surround-Kanälen. Und vor allem die Kampfsequenzen in
Japan werden sehr lautstark präsentiert. Das Wetzen der Klingen und anderer
Waffen ertönt sehr prägnant und räumlich. Auch die Höhenwiedergabe ist
ziemlich gut, was vor allem durch das helle Klirren der Schwerter deutlich wird.
Abgerundet wird dies noch durch kleine akustische Effekte im Comic-Stil, die der
Handlung einen etwas humorvollen Einschlag geben. Die japanischen Dialoge des Films werden selbst in der
deutsch-synchronisierten Fassung zum Großteil in japanischer Sprache
gesprochen. Sie werden in den Untertiteln aber übersetzt.
Special Features
- Making of
- Die Ästhetik der Vernichtung
- Die Heavy-Rock-Band "5,6,7,8´s" mit den Songs "I walk like Jayne Mansfield" und "I´m blue"
- Kill Bill Vol. 1 & 2
- Die Trailer des kultigen Tarantino-Zweiteilers:
- Kill Bill Vol. 1 Teaser
- Kill Bill Vol. 1 Bootleg Trailer
- Kill Bill Vol. 2 Teaser
Review von Karsten
Serck 29.01.2009
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