Duplicity - Gemeinsame Geheimsache

Original

Duplicity

Anbieter

Universal Pictures Video (2009)

Laufzeit

ca. 125 min.

Bildformat

2,35:1 

Audiokanäle

DTS HD Master Audio 5.1 - Englisch
DTS 5.1 - Deutsch
DTS 5.1 - Französisch
DTS 5.1 - Tschechisch
DTS 5.1 - Ungarisch
DTS 5.1 - Polnisch
DTS 5.1 - Thailändisch
Audio-Kommentar

Untertitel

Englisch, Deutsch u.a.

Regionalcode

A, B, C

VÖ-Termin

24.08.2009
Film  85 %

Julia Roberts und Clive Owen sind Ex-Geheimagenten, die jetzt für zwei konkurrierende Unternehmen als Berater arbeiten. Mit einem raffinierten Plan wollen sie ihre Auftraggeber gegeneinander ausspielen und den Coup ihres Lebens landen. 40 Millionen Dollar sind Grund genug, beim Katz-und-Maus-Spiel um geheime Informationen mitzumischen. Doch als die Einsätze steigen, steigt auch das Risiko ...

Von seinen Wurzeln her ist „Duplicity“, ähnlich „Oceans Eleven“ eine recht altmodische Angelegenheit, in seiner Kombination aus Spannung, Dialogwitz und Beziehungsgekabbel auf höherem Niveau. Da das Ganze jedoch, in ein durchweg modernes Gewand gehüllt und mit glücklichem Händchen bei der Besetzung von Haupt- wie Nebenrollen, eine fast durchweg gelungene Operation darstellt, sollte dies keinesfalls als Nachteil, sondern eher als weiterer Pluspunkt betrachtet werden. Positiv fällt vor allem auf, dass sowohl die Dialoge, als auch die Inszenierung gerade beim richtigen Timing, sowohl von Witz, wie Spannung keine nennenswerte Schwäche erkennen lassen, was nun einmal leider alles andere als eine Selbstverständlichkeit darstellt, sind doch gerade dies Punkte, an der heutzutage allzu viele Filme scheitern, sei es aus purer Ignoranz oder echtem Unvermögen. 
Insbesondere die Wahl der Hauptdarsteller, mit Namen, wie Julia Roberts und Clive Owen, hätte in dieser Hinsicht schon ein Problem darstellen können, scheint so manche Filmproduktion doch die Platzierung prominenter Namen auf den Filmplakaten als vollkommen ausreichende Aufwendung für das Gelingen eines Films zu betrachten. So dürfen sich die beiden sichtlich gut aufgelegten Stars aber mit Können und Stil austoben, alles im Dienste des dankbaren Zuschauers. Schade ist dann lediglich, dass das Drehbuch gerade gegen Ende hin manchmal zu klug zu sein versucht, was den unterhaltsamen Fluss des Geschehens ins Stocken bringt, ohne im Gegenzug einen echten Gegenwert zu bieten.

 

Bild  82 %

Das Master ist tadellos und lässt keinerlei Kratzer erkennen. Das feine Filmkorn lässt das Bild sehr detailliert wirken. Richtig scharf wirkt das Bild allerdings in erster Linie in Nahaufnahmen, von denen es im Film durchaus eine beachtliche Anzahl gibt. Trotz des überhöhten Kontrasts zeigt das Bild eine ausreichende Tiefe. Nicht übersehbar sind ein gelegentlich leicht milchiger Schleier und die deutlich verfremdeten Farben, die immer eine Spur zu rot und blau-grün wirken. In Flächen neigt das Bild zu dezentem Flackern. Die Kompression ist aber perfekt und lässt keine Störungen erkennen.

 

Ton  73 %

Der Film bietet einen auf allen Kanälen sehr prägnanten Mehrkanal-Mix. Das ist vor allem dem in den meisten Szenen deutlich wahrnehmbaren Music Score zu verdanken, der gleichmäßig aus allen Kanälen erklingt und auch immer wieder von deutlich wahrnehmbaren Umgebungsgeräuschen begleitet wird. Davon einmal abgesehen fehlt es dem "Duplicity" aber etwas an soundtechnischer Finesse und klanglich wird der Hochtonbereich nicht übermäßig deutlich hörbar, so dass der Film über längere Strecken auch etwas monoton klingt.

 

Special Features

- Audiokommentar mit Regisseur Tony Gilroy und Co-Produzent John Gilroy

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 29.09.2009

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