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Der Untergang
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Original |
Der Untergang
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Anbieter
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Constantin Film (2009)
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Laufzeit
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ca. 155 min. (Kinofassung)
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Bildformat
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1,78:1
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Audiokanäle
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Deutsch DTS HD High Resolution 5.1
Hörfilmfassung (Dolby Digital 2.0)
Audio-Kommentar
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Untertitel
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Deutsch
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Regionalcode
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B
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VÖ-Termin
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17.09.2009
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Inhalt
Berlin, April 1945. Ein Volk wartet auf seinen Untergang. In den Straßen der
Hauptstadt tobt der Häuserkampf. Hitler (BRUNO GANZ) hat sich mit einigen Generälen
und engsten Vertrauten im Führerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Zu ihnen
gehören auch Traudl Junge (ALEXANDRA MARIA LARA), seine Privatsekretärin, die
ihn nicht im Stich lassen will. Während draußen die Lage immer mehr eskaliert,
die Rote Armee weiter vorrückt und sich in den von Explosionen erschütterten
Vierteln verzweifelte Szenen abspielen, erlebt Hitler den Untergang des Dritten
Reiches hinter Bunkermauern. Obwohl Berlin nicht mehr zu halten ist, weigert
sich der Führer, die Stadt zu verlassen. Er will, wie Architekt Speer (HEINO
FERCH) es ausdrückt, "auf der Bühne stehen, wenn der Vorhang fällt".
Doch Hitler steht nicht auf der Bühne. Während sich die Wucht des verloren
gegangenen Krieges mit aller Härte über seinem Volk entlädt, inszeniert der Führer
im Bunker seinen Abgang. Noch Stunden vor dem gemeinsamen Selbstmord heiratet er
Eva Braun (JULIANE KÖHLER). Statt des Endsiegs kommt das Ende, aber auch das
ist vorbereitet bis ins letzte Detail. Nachdem er und Eva Braun sich das Leben
genommen haben, werden ihre Leichen im Hof der Reichskanzlei verbrannt, damit
sie nicht dem Feind in die Hände fallen. Viele seiner Getreuen wählen
ebenfalls den Freitod. Goebbels und die verbleibenden Generäle weigern sich
auch weiterhin, die von den Russen geforderte bedingungslose Kapitulation
anzunehmen. Als die Lage immer aussichtsloser wird, tötet Magda Goebbels ihre
sechs Kinder im Bunker mit Gift, bevor auch das Ehepaar Goebbels Selbstmord
begeht. Kurz darauf gelingt Traudl Junge und einigen anderen in allerletzter
Sekunde die Flucht durch den russischen Besatzungsring...
Bild 79 %
Das Master erscheint lupenrein und bietet einen sehr guten Kontrast, der bei
den Außenaufnahmen richtig gut zur Geltung kommt und bei den Innenaufnahmen im
Bunker noch genügend Detail erkennen lässt.
Die Farbgebung ist leicht grünstichig und dezent, um dem Film einen
"historischen" Look zu geben.
Auf dem Cover wird die Verwendung der Software "ARRI Relativity T"
angepriesen, die eine "vollständige Kontrolle über Textur, Filmkorn und Bildrauschen"
ermöglichen soll. Bei "Der Untergang" macht sich dies allerdings
nicht positiv bemerkbar. Vielmehr wirkt das Bild etwas unnatürlich gefiltert.
Das natürliche Filmkorn mit seiner gleichmäßigen Struktur, welches
normalerweise bei HD-Produktionen gut zu sehen ist und dem Bild sogar den
Eindruck zusätzlicher Details vermitteln kann, wurde weitgehend reduziert.
Stattdessen zeigt das Bild beim genauen Hinsehen unruhige Rauschmuster, leichte
Nachzieheffekte, stellenweise unsaubere Konturen und eine eher schwache
Detailschärfe. Gerade Gesichter wirken häufig leicht wachsartig. Das Ganze ist
nicht ganz so schlimm wie es leider schon seit langer Zeit bei DVDs oft üblich
ist, stellt aber dennoch einen Schritt in die falsche Richtung dar und wirkt
gerade in dunklen Bildbereichen immer wieder recht störend. Die Bildschärfe
erscheint im Endergebnis etwas unregelmäßig. Konturen werden meist sehr deutlich
wiedergegeben. Feine Details sind aber nur vereinzelt deutlich genug zu
erkennen.
Ton 95 %
Der Sound-Mix bewegt sich auf Top-Niveau und hilft dabei mit, die düstere
Stimmung kurz vor dem Ende des Krieges im Bunker und auf den umkämpften
Berliner Straßen darüber einprägsam zu übermitteln. Die räumliche
Wiedergabe ist hervorragend und bietet viel atmosphärische Weite. Das dumpfe
Grollen der einschlagenden Bomben und die Schusswechsel zwischen den kämpfenden
Soldaten werden mit einer Dynamik wiedergegeben, die in Mark und Bein geht. Im
Bunker ist die Akustik immer etwas dumpf und der leicht hallige Klang
verdeutlicht die Enge der Räume, während man in den Szenen auf den Straßen
jedes einzelne Geräusch klar und deutlich wahrnehmen kann. Das Zusammenspiel
der Surround-Kanäle bringt viele Split Surround-Effekte mit sich, die dem
Zuschauer den Eindruck vermitteln, mitten im tödlichen Geschehen zu stehen.
Lediglich im Hochtonbereich fehlt es dem Soundmix ein wenig an Brillanz.
Special Features
- Making of „Hitlers letzte Tage“ (ca. 59 Min.)
- Melissa Müller über „Traudl Junge“ (ca. 8,5 Min.)
- Melissa Müller kommentiert Filmszenen (ca. 16 Min.)
- Melissa Müller liest aus dem Buch „Bis zur letzten Stunde“ (ca. 6
Min.)
- Virtueller Bunker-Rundgang (ca. 13 Min.)
- Bunkerarchäologe Dietmar Arnold über den Führerbunker (ca. 21 Min.)
- Dreharbeiten in Russland mit Audiokommentar von Christine Rothe
(Herstellungsleiterin) und Bernd Lepel (Szenenbildner) (ca. 18 Min.)
- Blick hinter die Kulissen mit Kommentar von Oliver Hirschbiegel (ca. 30
Min.), Storyboard mit Oliver Hirschbiegel (ca. 2 Min.), Interviews (ca. 87
Min.),
- Die historischen Figuren und ihre Darsteller
Review von Karsten
Serck 14.09.2009
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