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Charlie und die Schokoladenfabrik
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Original
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Charlie and the Chocolate Factory
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Anbieter
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Warner Home Video (2009)
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Laufzeit
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ca. 115 min.
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Bildformat
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1,85:1
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Audiokanäle
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Dolby Digital 5.1 - Niederländisch
Dolby Digital 5.1 - Englisch
Dolby Digital 5.1 - Spanisch
Dolby Digital 5.1 - Französisch
Dolby Digital 5.1 - Deutsch
Dolby Digital 5.1 - Italienisch
Dolby Digital 5.1 - Dänisch
Dolby Digital 5.1 - Norwegisch
Dolby Digital 5.1 - Schwedisch
Dolby Digital 5.1 - Finnisch
Dolby True HD 5.1 - Englisch
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Untertitel
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Deutsch, Englisch u.a.
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Regionalcode
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A, B, C
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VÖ-Termin
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20.03.2009
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Film 83 %
Fünf gülden glänzende Eintrittsbillets sind in den
kalorienreichen
Erzeugnissen des bekannten Schokoladenfabrikanten Willy Wonka (Johnny
Depp)
verborgen und sie versprechen dem glücklichen Finder ein einzigartiges
Erlebnis: Der Besuch der heiligen Stätten der Süßwarenindustrie, Willy
Wonkas
Schokoladenfabrik, deren Betreten sonst jedem Normalsterblichen auf
strengste
verwehrt ist. Zusammen mit vier glücklichen Mitgewinnern gehört auch
Charlie
zu den Auserwählten. Scheint die Führung durch die Tempelhallen der
Naschhaftigkeit zunächst auch alle Erwartungen in Sachen Spiel, Spaß
und
Schokolade voll zu bestätigen, lugen doch allmählich noch andere
Überraschungen
um die bunten Ecken, die weit weniger nach dem Geschmack der kleinen
Leckermäuler
sind und größere Gefahren, als nur Karies und Übergewicht in petto
haben.
Was die düsteren Seiten des Lebens angeht, kam Regisseur Tim Burton
auch bei
"Charlie and the Chocolate Factory" voll auf seine Kosten, allerdings
verbergen sich die dunklen Seiten des Films in der Geschichte und
treten erst
nach und nach hervor. Was die Kulissen angeht, ist das genaue Gegenteil
vom
schwarzgetönten Schauerlook angesagt und so schwelgt der Meister der
bildstarken Inszenierung in (wortwörtlich) bonbonbunten Schauplätzen
mit
fantasievollen, manchmal schon irrwitzigen Details. So ist der Film
schon einmal
rein äußerlich eine reine Augenweide, doch auch die inneren Werte sind
durchaus appetitfördernd. Die keineswegs zuckersüße, sondern mit einem
gehörigen
bitteren Schuss des Bösartigen versetzte Vorlage von Roald Dahl ist die
Geschichte des kleinen Charlies doch der ideale Stoff für die gesamte
Familie
mit Kindern über sechs Jahren. Die kunterbunten Abenteuer und skurrilen
Witze
erreichen Groß, wie Klein gleichermaßen, während die weniger süßen
Zwischentöne selbst hartgesottenen Feinden familienfreundlicher
Festivitäten
genügend Raum belassen, um sich nach eigener Fasson vergnüglich zu
unterhalten; ohne dass sich die beiden Zielgruppen unvereinbar
gegenseitig auf
die Zehen treten müssten.
Bild 76 %
Das saubere Master weist einen hohen Kontrast auf. Die
Farbgebung ist zunächst
sehr dezent und leicht erdig. Der Grauschleier legt sich erst, als sich
für die
Kinder die Tore zu Charlie Wonkas Schokoladenfabrik öffnen und sich
eine
farbenprächtige Märchenwelt präsentiert. Die Farbenvielfalt, die der
Film in
satten Farben zu bieten hat, ist enorm. Die anfangs noch recht gute Schärfe des Bildes liegt
indes im Hauptteil auf
einem für HD-Verhältnisse niedrigen Niveau. Meist wirkt das Bild unscharf-verschwommen. Trotz
HDTV-Auflösung erscheint das Bild vielfach digital gefiltert und
weichgezeichnet.
Selbst Nahaufnahmen bieten hier keine Ausnahme und gerade bei
Gesichtern hat man
häufiger den Eindruck, als ob diese mit Computertricks bearbeitet
wurden.
Richtig scharfe Bilder bekommt man nur selektiv zu sehen, was
insbesondere
deswegen schade ist, weil der Film in einigen dieser wenigen Szenen
wirklich
Referenz-Niveau bietet. Die Kompression ist tadellos und zeigt keine
Artefakte.
Dennoch ist das Bild leicht unruhig, was auf ein dezentes Farbrauschen
zurückzuführen
ist.
Ton 83 %
Der Sound-Mix wird zu einem Großteil durch den Music Score
bestimmt. Dieser
weist eine hohe Dynamik auf und kann sowohl durch eine kräftige
Basswiedergabe
als auch durch glasklar präsentierte Höhen begeistern. Die räumliche
Wiedergabe der Musik ist sehr gut und auch sehr gelungene Effekte sind
ab und zu
herauszuhören. Doch insgesamt ist trotz der hohen klanglichen Qualität
der
Einsatz von Effekten insgesamt etwas zurückhaltend ausgefallen,
weswegen das
volle Potential des Films leider nicht ganz ausgenutzt wird.
Special Features
- Audiokommentar
- IN-MOVIE EXPERIENCE
- Making Of
- Music Clips
- Music Only Track
- Trailer
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film) 30.03.2009
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