Bridget Jones - Schokolade zu Frühstück

Original

Bridget Jones' Diary

Anbieter

Universal Pictures Video (2009)

Laufzeit

ca. 97 min.

Bildformat

2,35:1 

Audiokanäle

DTS HD Master Audio 5.1 - Englisch
DTS 5.1 - Deutsch
DTS 5.1 - Französisch
DTS 5.1 - Spanisch
DTS 5.1 - Italienisch
DTS 5.1 - Niederländisch
Audio-Kommentar

Untertitel

Englisch, Deutsch u.a.

Regionalcode

A, B, C

VÖ-Termin

05.11.2009
Film  95 %

Die Britin Bridget Jones (Renée Zellweger) ist 32 Jahre alt und ledig. Zwar macht sich noch keine regelrechte Torschlusspanik breit, doch Bridget ist klar, dass sie endlich den Mann ihres Lebens finden muss, bevor es zu spät ist. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn außer den paar Pfunden zuviel hat Bridget auch eine ziemlich freche Schnauze, die nicht jedermanns Geschmack ist. Nichtsdestotrotz findet Bridget jemanden (Hugh Grant), der ungeachtet aller kleinen Fehler ein Auge auf sie wirft, der allerdings ausgerechnet ihr Boss ist. Auf das kurze Hoch folgt der tiefe Fall, denn nach einem heißen Abenteuer lässt der vermeintliche Charmeur Bridget fallen wie eine heiße Kartoffel. Bridget lässt sich aber nicht klein kriegen und startet eine Karriere als TV-Reporterin, die ihr alsbald neue alte Bekanntschaften ermöglicht....

Auf dem gleichnamigen Erfolgsroman basierend, wird auch der Film im Stile eines Tagebuchs erzählt, in dem die Stimme von Bridget Jones aus dem Off ihr tägliches Leid zum Ausdruck bringt. Der Film bietet den gleichen britischen Humor wie "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" und "Notting Hill", was nicht weiter wundert, da die gleichen Produzenten hier am Werk waren. Bridget Jones ist deswegen so sympathisch, weil hier keine Beverly Hills 902010-Geschichten der Ewigschönen und Immergutgelaunten erzählt werden, sondern die ganz normale Alltagsgeschichte einer Frau, die sich mit den typischen Problemen des Lebens herumschlagen muss. Und da diese gar nicht unbedingt so geschlechtsspezifisch sind, ist "Bridget Jones" auch nicht nur ein typischer Frauenfilm, sondern auch für Männer witzig anzusehen.

 

Bild  90 %

Das übliche Klischee von England als ewig düstere und verregnete Landschaft wird man in "Bridget Jones" nicht bestätigt bekommen. Vielmehr sind die gesamten Aufnahmen immer so wunderbar farbreich und strahlend ausgeleuchtet, dass man sich fast wie in einem Märchen vorkommt. Das Master zeigt zwar ab und zu leichte Kratzer, bietet aber einen hervorragenden Kontrast mit hoher plastischer Tiefe. Die Bildschärfe bewegt sich durchgängig auf hohem bis sehr hohem Niveau. Neben Konturen werden auch Details sehr deutlich dargestellt. Die Kompression ist ebenfalls perfekt.

 

Ton  60 %

Der Sound ist glasklar und natürlich, aber eben auch sehr zurückhaltend. Die Surround-Kanäle werden kaum genutzt, lediglich die sehr impulsiv und mit kräftigem Bass abgemischten Musikstücke machen hier eine Ausnahme, die auch dazu genutzt werden, um Bridgets emotionale Höhen und Tiefen zu verdeutlichen.

 

Special Features

Bonusmaterial: in Standard-Qualität:

- Unveröffentlichte Szenen
- Hinter den Kulissen
- Shelby Lynne „Killin’ Kind“ Musikvideo
- Babrielle „Out of Reach“ Musikvideo
- Filmkommentar mit Regisseurin Sharon Maguire

Review von Karsten Serck 04.10.2009

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